Privatpraxis Dr. med. Marco Ramadani
  
 
Hypnotherapie (Klinische Hypnose)
 
Hypnotherapie / Klinische Hypnose - Dr. med. Marco Ramadani - Neu-Ulm/Ulm
Eine Besonderheit meines Praxisspektrums stellt unter den Arztpraxen im Raum Ulm und Neu-Ulm die regelmäßige Anwendung von Hypnose und Entspannungstechniken bei der Behandlung körperlicher oder seelischer Erkrankungen dar.

In der Hypnotherapie (klinischen Hypnose) nutzt man die Fokussierung der Aufmerksamkeit auf den Dialog zwischen willkürlichen und unwillkürlichen Prozessen in Verbindung mit dem natürlichen Zustand der Trance, um körperliche oder seelische Erkrankungen positiv zu beeinflussen. Als Hypnose bezeichnet man dabei eigentlich das Verfahren, das zum Erreichen der so genannten "hypnotischen Trance" eingesetzt wird. In der Praxis werden die Begriffe Hypnose und hypnotische Trance aber sehr oft synonym verwendet. In der hypnotischen Trance verändern sich verschiedene Körperfunktionen. So verlangsamt sich zum Beispiel meist der Herzschlag, der Blutdruck sinkt und die Atmung wird ruhiger. Die Durchblutung der Haut wird besser und der Verdauungstrakt entkrampft sich. Die Muskulatur entspannt sich nahezu vollkommen. Diese und andere körperlichen Phänomene (Aufstellung siehe weiter unten) sind auch dafür verantwortlich, dass die Trance in der Regel als sehr angenehm empfunden wird und ein positives Körpergefühl hinterlässt.

Hypnose ist ein natürlicher Zustand

Hypnose ist ein natürlicher Zustand

Die hypnotische Trance ist ein ganz natürlicher Zustand. Und jeder von uns erlebt ihn sicherlich mehrfach am Tag. Sei es, dass wir in die Ferne starrend unseren Tagträumen nachhängen oder gebannt einem Film folgend, völlig abwesend zu sein scheinen. Aber auch andere Situationen in denen wir quasi von selbst einen Zustand der hypnotischen Trance erleben, dürften dem einen oder anderen bekannt vorkommen: vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie Sie als Jugendlicher gebannt ins Lagerfeuer gestarrt haben und unter dem Knistern der Feuers gedanklich abgeschweift sind. Wenn Sie bei diesem Beispiel jetzt in Gedanken in Ihre Jugend zurückgehen und sogar den Geruch des Lagerfeuers in der Nase haben, dann hat es sie gleich schon wieder erwischt - Sie sind dem hypnotischen Zustand schon sehr nahe. Oder uns fällt wieder ein, wie wir im letzten Urlaub am Meer abends am Strand gesessen haben und unter dem gleichmäßigen Rauschen des Meeres über uns und unser Leben nachgedacht haben. Und je länger wir da saßen, umso unwichtiger wurde alles um uns herum. Dieses Erlebnis kommt der hypnotischen Trance schon ziemlich nahe.

Hypnotherapie - Hypnose als Therapieform

Hypnotherapie / Klinische Hypnose - Hypnose als Therapieform

Die Bezeichnung Hypnotherapie setzt sich aus den Begriffen "Hypnose" und "Therapie" zusammen. In der Hypnotherapie nutzen wir die hypnotische Trance zur positiven Beeinflussung von körperlichen oder seelischen Erkrankungen. Dies kann durch die direkten oder indirekten Veränderungen körperlicher Funktionen und Empfindungen (z.B. Herbeiführen von Schmerzunempfindlichkeit bei Schmerzzuständen) oder auch durch die Änderung schädigender Angewohnheiten (Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum) erreicht werden. Bei vielen Erkrankungen oder Problemen nutzen wir die hypnotische Trance auch um belastende Ereignisse oder Erfahrungen im Rahmen einer inneren Betrachtung neu zu beleuchten und damit den Patienten von diesen Belastungen zu befreien. In vielen Fällen werden in der Hypnotherapie die verschiedenen Ansätze parallel genutzt. Eine Aufstellung über Fragestellungen, bei denen ich Menschen eine hypnotherapeutische oder hypnosystemische Begleitung anbiete, finden Sie in der Rubrik "Spektrum".

Diese Aufstellung stellt allerdings nur einen Auszug der Liste der Möglichkeiten dar. Natürlich gibt es viele weitere Erkrankungen und Probleme, bei denen der Einsatz einer Hypnotherapie sinnvoll und hilfreich sein kann. In manchen Fällen vermag die Hypnotherapie sogar erst den Durchbruch zu bringen.

Was passiert mit meinem Körper, wenn ich in Hypnose bin?

Diese Frage wird mir sehr häufig von Patienten gestellt. Vielleicht rühren Ängste vor einer Hypnosetherapie daher, dass von Medien und Showhypnotiseuren (z.B. Discotheken-Hypnotiseuren) ein absolut falsches und von Vorurteilen geprägtes Bild von der Hypnose vermittelt wird. Zu diesen falschen Vorurteilen folgen weiter unten noch einige Erläuterungen.

Das körperliche Empfinden einer Ruhe- oder Entspannungshypnose (es gibt auch andere hypnotische Zustände, mehr dazu weiter unten) ist sehr individuell, aber es gibt einige Phänomene, die sich nachweislich regelmäßig feststellen lassen und wahrscheinlich maßgeblich dazu beitragen, dass die hypnotische Trance als sehr angenehm und erholsam empfunden wird. Die körperlichen Veränderungen in Ruhehypnose sind wissenschaftlich belegt und lassen sich durch Veränderungen des vegetativen Nervensystems (auch als autonomes Nervensystem bezeichnet) erklären. Das vegetative Nervensystem regelt automatisch ablaufende Regulationsprozesse, die unsere lebenswichtigen Körperfunktionen, wie Herztätigkeit, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel steuert.

Veränderungen der Körperfunktionen, die sich in Hypnose häufig feststellen lassen, sind unter anderem:

  • Verlangsamung des Herzschlags
  • Senkung des Blutdrucks
  • Beruhigung der Atmung (wird meist langsamer und flacher)
  • Verbesserung der Durchblutung der Haut (Hauttemperatur steigt dadurch)
  • Verringerung der Ausschüttung von Stress-Hormonen (Cortisol-Sekretion wird reduziert)
  • Erhöhung der Antwortbereitschaft des Immunsystems (Immunbereitschaft steigt)
  • Erhöhung des Speichelflusses (Speichel wird häufig dünnflüssiger)
  • Vermehrte Ausschüttung von Verdauungssäften durch die Drüsen des Verdauungstraktes (z.B. Bauchspeicheldrüse)
  • vermehrte Sekretion der Tränendrüse

Wie fühlt sich Hypnose an?

Wie fühlt sich Hypnose an?

Das Empfinden der hypnotischen Trance (im Sinne einer Ruhe- oder Entspannungshypnose) ist sehr individuell. Da ich selbst aber sehr regelmäßig diesen Zustand genieße (ich praktiziere Selbsthypnose äußerst häufig und lasse mich von meiner Kollegin immer wieder in Hypnose begleiten), erlaube ich mir an dieser Stelle durchaus eine Aussage: die hypnotische Trance fühlt sich toll an. Das körperliche Gefühl reicht von absolut entspannt und angenehm schwer bis zu "in Watte gepackt" und federleicht. Besonders beeindruckend ist an der Hypnose, wie leicht und kreativ man mit Bildern und Eindrücken umgeht, die "aus einem selbst heraus" hoch kommen. Von meinen Patienten wird mir ebenfalls immer wieder bestätigt, dass die Erkenntnis, dass man eigentlich alles in sich trägt, um seine Probleme zu lösen, als sehr hilfreich empfunden wird. Die hypnotische Trance hinterlässt sehr häufig das Gefühl, sich kurze Zeit ausgeruht zu haben. Man fühlt sich energiereich und ein Gefühl der Klarheit macht sich breit, als wäre man an einem Sommertag sehr früh aufgestanden und spazieren gegangen. Gerade wenn man sich in der Hypnose mit belastenden Ereignissen oder Erfahrungen auseinander gesetzt und diese kreativ aufgelöst hat, spürt man diese innere Klarheit. Man hat das Gefühl etwas sehr wichtiges gelernt zu haben.

Was Hypnose NICHT ist - falsche Vorurteile!

Manche Menschen verbinden mit dem Thema "Hypnose" einige absolut falsche Vorurteile, die aufgrund falscher Darstellungen in den Medien oder Show-Vorstellungen von Discotheken- oder Bühnenhypnotiseuren entstanden sind. Die Angst, jemanden ausgeliefert zu sein oder die Kontrolle über sich zu verlieren, möchte ich Ihnen nehmen und hier die großen Vorurteile gegenüber der Hypnose entkräften:

1. Vorurteil: "Man ist doch bewusstlos und dem Hypnotiseur ausgeliefert"

Dieses Vorurteil rührt vielleicht von manchen Hollywood-Filmen her und spiegelt wahrscheinlich auch die völlig natürliche Angst eines jeden Menschen wider, jemandem ausgeliefert zu sein. Beide obige Aussagen sind aber vollkommen falsch. Denn erstens ist man in Hypnose nicht bewusstlos (mehr dazu weiter unten) und zweitens ist man dem Hypnotiseur nicht ausgeliefert. Vielmehr entscheidet der Hypnotisand (derjenige, der in Hypnose geht) immer selbst, ob er den Vorschlägen (Suggestionen) des Hypnotiseurs folgen möchte oder nicht. Ich erkläre meinen Patienten regelmäßig, dass es sie sind, die die Hypnose zulassen, falls sie das möchten. Man kann einen Menschen nicht gegen seinen Willen hypnotisieren.

2. Vorurteil: "Man kann in Hypnose manipuliert werden"

Hypnose hat mit Manipulation absolut gar nichts zu tun. Genau so wenig, wie man einen Menschen gegen seinen Willen hypnotisieren kann, kann man ihn auch nicht manipulieren. Der Hypnotiseur macht lediglich Vorschläge, mit was sich der Hypnotisand im Unterbewusstsein vielleicht beschäftigen könnte. Der Hypnotisand entscheidet selbst ob er diese Vorschläge annehmen möchte. Die Kunst des Hypnotiseurs besteht darin, dass er diese Vorschläge so gut in Worte verpackt, dass der Patient keine besondere Lust verspürt, die Vorschläge nicht anzunehmen. So kann es dem Patienten ermöglicht werden, sich auch mit Themen oder Problemen zu beschäftigen, die er im normalen Zustand vielleicht nicht unbedingt angehen würde. Da der Hypnotisand in der hypnotischen Trance aber über ein hohes Maß an Kreativität verfügt, kann er solche Blockaden neu betrachten und in ein anderes Licht rücken. Mit Manipulation hat das sicherlich nichts zu tun. Vielleicht können Sie sich einen Hypnotiseur eher als einen Moderator einer guten Talkshow vorstellen. Nur dass die Teilnehmer nicht auf Ihren Ansichten verharren würden, sondern gewillt wären, ein Thema möglichst sinnvoll und lösungsorientiert aufzuarbeiten.

3. Vorurteil: "In Hypnose ist man gelähmt"

Prinzipiell ist Entspannung für Hypnose nicht zwingend notwendig. Jeder Jogger kennt die Situationen, in denen er beim Joggen über das eine oder andere nachdenkt und das eigentliche Laufen fast unbewusst abläuft (wieder ein Beispiel dafür, dass Hypnose ein natürlicher Zustand ist). Allerdings ist es angenehmer und einfacher in einem entspannten Zustand in Hypnose zu gehen. Mit Lähmung hat das nichts zu tun. Man genießt einfach die körperliche Entspannung und hat weniger Lust, sich zu bewegen, weil diese Entspannung so angenehm ist.

4. Vorurteil: "In Hypnose kann man Probleme einfach so wegschnippen"

Das wünschen sich immer wieder Patienten, die zu mir kommen. "Herr Doktor, können Sie mir das wegmachen?" habe ich schon das eine oder andere Mal gehört. Aber Hypnose ist ein aktiver Prozess, an dem sich der Patient selbst intensiv beteiligt. Wenn er motiviert ist (dazu unten mehr), wird er auch großes Interesse daran haben, dass er den Lösungen seiner Probleme näher kommt. Durch die Fortschritte, die in den einzelnen Sitzungen erreicht werden, wird seine Motivation belohnt. Der Hypnotiseur ist ein Begleiter, der den Patienten auf dem Weg zur Wiedererlangung der Kontrolle über seine Selbstheilungskräfte begleitet. Für viele Menschen ist die Erkenntnis, dass Sie eigentlich alles in sich haben, um ihre seelischen Probleme zu lösen der eigentliche Durchbruch.

5. Vorurteil: "Intelligente Menschen kann man nicht hypnotisieren"

Die vermeintliche Intelligenz oder Willensstärke eines Menschen hat überhaupt nichts damit zu tun, ob jemand in Hypnose geht oder nicht. Die Frage ist eigentlich nur, ober er das möchte. Gegen seinen Willen (siehe oben) ist kein Mensch hypnotisierbar. Möchte ein Mensch aber, dass er in Hypnose vielleicht einen ganz besonders kreativen Zugang zu sich und seinen eventuellen Problemen finden kann, wird er auch gerne in Hypnose gehen wollen. Zumal er bereits allein das angenehme Gefühl der tiefen Entspannung schon sehr genießen wird. Meine Erfahrung zeigt mir, dass gerade besonders intelligente oder willensstarke Patienten Hypnose und den besonderen Zugang zu ihrem Innenleben sehr schätzen.

6. Vorurteil: "Hypnose ist etwas Mystisches, Hypnotiseure haben einen starren Blick und eine beschwörende Stimme"

Auch dieses Vorurteil ist völlig falsch. Zwar sind sich Wissenschaftler noch nicht ganz darüber einig, was denn Hypnose nun genau ist, aber sie sind sich vollkommen darüber einig, dass es sicher nichts Mystisches ist. Wir weiter oben ja bereits erwähnt, ist Hypnose ein natürlicher Zustand. In der Therapie nutzen wir diesen Zustand eben nur ganz bewusst, um dem Patienten Veränderungen zu ermöglichen, die ihm sonst vielleicht verwehrt blieben. Und mit einem starren Blick und einer beschwörenden Stimme fängt man in der Klinischen Hypnotherapie überhaupt nichts an. Hier sind neben dem aufrichtigen Umgang mit dem Patienten vor allem dessen Vertrauen zum Therapeuten (in der Hypnose nennen wir das Rapport) sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Therapeuten entscheidend. Nur wenn es dieser schafft, sich individuell dem Patienten sowie dessen Probleme und Ziele anzunehmen, kann eine medizinische Hypnotherapie Erfolg haben.

Bin ich unter Hypnose oder nach der Hypnose ein anderer Mensch?

Bin ich unter oder nach Hypnose ein anderer Mensch

Diese Frage wird mir gelegentlich von meinen Patienten gestellt. Vielleicht weil ein Teil meiner Patienten sich gerade dies wünscht und vielleicht weil ein anderer Teil meiner Patienten genau davor Angst hat. Egal zu welcher Gruppe Sie gehören - ich möchte Sie beruhigen: Sie werden genau die Veränderungen an sich feststellen, die Sie sich von sich aus wünschen oder die Sie von sich aus zulassen möchten. Und nichts anderes wird passieren. Wenn Sie die vorherigen Abschnitte aufmerksam gelesen haben, wissen Sie schon jetzt, dass man während der Hypnose nichts bewirken kann, was derjenige, der in Hypnose geht (der Hypnotisand), nicht auch will. Wenn Sie also zu mir mit dem absoluten Willen kommen, etwas Grundlegendes an Ihrem Leben zu ändern, dann besteht berechtigte Hoffnung, dass sich etwas Grundlegendes an Ihrem Leben ändert. Wenn Sie zu mir mit dem Wunsch kommen, etwas Klarheit über sich und Ihrem Lebensweg zu erfahren, besteht große Hoffnung, dass Sie genau das erreichen. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen berichten, dass es mit nahezu 100%-iger Wahrscheinlichkeit nicht Ihr Wesen sein wird, das sich ändert. Vielmehr kann sich Ihre Einstellung zu gewissen Dingen oder Problemen ändern. Dies sehe ich in der Tat recht häufig. Für manche Menschen (vielleicht aus dem Umfeld meiner Patienten) mag das dann so wirken, als habe man einen neuen Menschen vor sich, aber das ist nicht der Fall - lediglich das Verhalten des Menschen, der sich in Hypnose klar über seine Ziele geworden ist, hat sich geändert.

Bin ich überhaupt hypnotisierbar?

Hier lasse ich mich einfach mal zu einer Aussage hinreißen: JA, wenn Sie mehr über sich und die Lösung Ihrer Probleme erfahren wollen. Sie müssen sich dazu nicht einmal richtig entspannen können. Sie sollten lediglich wirklich daran interessiert sein, Ihre Probleme anzugehen und bereit dazu sein, auch im Alltagsleben an den Themen zu arbeiten. Vielleicht hilft es Ihnen weiter, wenn Sie sich nochmals das Bild des Moderators einer Talkshow in Erinnerung rufen und sich vorstellen wie Sie in Ihrem Unterbewusstsein aufrichtig an der Lösung Ihrer Fragen arbeiten, anstatt sich genötigt zu fühlen, festgefahrene Positionen durch Stellungskriege verteidigen zu müssen.

Wie läuft eine Hypnosebehandlung ab?

Eine Hypnosebehandlung läuft in meiner Praxis in Form eines Erstgespräches im folgenden in Hypnosesitzungen ab. Die Zahl der Hypnosesitzungen richtet sich nach dem Problem und den Zielen des Patienten. In den meisten Fällen sind 6 bis 12 Hypnosesitzungen ausreichend. Somit kann man durchaus sagen, dass es sich bei der Hypnosetherapie um eine Kurzzeittherapie handelt - auch wenn die Probleme schon sehr lange bestehen oder sich langsam "aufgetürmt" haben. Besonders angenehm ist für die Patienten, dass in nahezu jeder Sitzung Erkenntnisse erarbeitet werden, die sofort umsetzbar sind. Diese Erkenntnisse zeigen dem Patienten sehr schnell, dass er auf dem richtigen Weg ist und motivieren ihn dazu, weiter an sich zu arbeiten.

Das Erstgespräch

Im Erstgespräch geht es darum, zu klären, weshalb Sie denken, dass Ihnen mit einer Hypnosetherapie geholfen werden kann. Für mich als Arzt ist hierbei besonders wichtig, sicher zu stellen, dass organische (körperliche) Ursachen für Ihre Probleme ausgeschlossen und alle diagnostischen Mittel bisher wirklich ausreichend genutzt wurden. Beim Lesen dieser Seite mögen Sie vielleicht das ein oder andere Mal gedacht haben: "Toll, damit werde ich alle meine Probleme los." - und ja, es ist wirklich so: die klinische Hypnose eröffnet vielerorts Möglichkeiten, wo die klassische Medizin keine passenden Behandlungsansätze bieten kann, aber: Hypnose ist nicht die Lösung für alle Probleme. Wenn organische oder psychiatrische Erkrankungen vorliegen, dann sollten diese auch nach allen Regeln der ärztlichen Kunst behandelt werden. Alles andere wäre fahrlässig. Ihre Gesundheit ist mir wichtig und deshalb verwende ich im Erstgespräch sehr viel Zeit darauf, heraus zu finden, ob aus medizinischer Sicht alles unternommen wurde, um behandlungsbedürftige Erkrankungen zumindest ausreichend zu charakterisieren, sofern diese medizinisch nicht kausal behandelbar sind.

Weiter geht es darum, genau heraus zu finden, wo Ihr Problem liegt und welche Ziele Sie haben. Durch das Gespräch über diese Punkte ist es mir möglich, schon einige wichtige Anhaltspunkte darüber zu gewinnen, wie sich die Hypnosesitzungen gestalten könnten und welche Anzahl von Sitzungen für die Behandlung notwendig ist. Außerdem ist wichtig, was Sie schon selbst unternommen haben, um die gewünschten Ziele zu erreichen und mit welchem Erfolg.

Die Hypnose-Sitzungen

Können wir uns im Erstgespräch auf die Durchführung eine Hypnotherapie einig werden, dann folgen mehrere Hypnose-Sitzungen. Die einzelnen Hypnose-Sitzungen dauern jeweils 60 bis 90 Minuten und sind der wesentliche Anteil der Therapie. Hier lernt der Patient, mit inneren Bildern umzugehen, diese zu deuten und daraus Erkenntnisse für den Alltag zu gewinnen. Vor sowie nach der Hypnose sprechen wir über die bisher erreichten Ziele.

Was entscheidet darüber, ob eine Hypnosetherapie bei mir Erfolg hat?

Sehr gut, dass Sie sich das fragen. Ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg einer Hypnotherapie liegt nämlich bei Ihnen selbst: die Motivation. Und das ist neben den Fähigkeiten des Therapeuten und dem Vertrauen zu eben jenem, die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg einer Hypnotherapie. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die erkannt haben, dass ein Teil der Lösung Ihrer Probleme in Ihnen selbst liegt, aber Sie einfach nicht darauf kommen oder Sie gar das Gefühl haben, dass Sie etwas blockiert, damit fertig zu werden, dann könnte eine Hypnotherapie genau das Richtige für Sie sein. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich einfach hinlegen wollen und sich auf "1, 2, 3 - jetzt" jedweder Probleme befreit fühlen möchten, wird Ihnen eine Hypnotherapie vielleicht nicht helfen können.

Was kann ich tun, wenn ich weitere Fragen habe?

Wenn Sie nach dem Lesen dieser Zeilen zu dem Ergebnis kommen, dass Sie gerne einen Termin für ein Erstgespräch bei mir vereinbaren möchten, finden Sie alle wichtigen Informationen in der Rubrik "Sprechstunde", Dort können Sie auch ein Merkblatt für Interessentinnen und Interessenten anfordern, dem auch ein Informationsblatt für Krankenkassen beigefügt ist, wenn Sie einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellen möchten.

Auf diesen Seiten habe ich versucht, viele allgemeine Fragen zur Hypnosetherapie zu beantworten, aber die Fragen eines jeden Patienten sind sehr individuell. Natürlich helfe ich sehr gerne jedem Patienten weiter. Aber auch ich bin kein Zauberkünstler, der auf Kommando einfach alle Probleme des Patienten wegschnipsen kann. Könnte ich das, dann würde ich sicherlich nicht die Zeit finden, diese Zeilen zu verfassen, sondern rund um die Uhr Patienten von jeglichen Problemen befreien. Aber sicherlich erinnern Sie sich an die vorangegangen Zeilen und wissen selbst schon längst, was über den Erfolg einer Behandlung mittels Hypnose entscheidet. Aus diesen Gründen ist es wirklich sinnvoll, die individuellen Fragen eines jeden Patienten, der nach dem Lesen dieser Seite denkt, dass für ihn eine Hypnotherapie das Richtige wäre, im persönlichen und vertrauensvollen Gespräch zu klären.

Der Großteil des Erfolgs steckt bereits in Ihnen!

 

 
 
 

 

 

Dr. med. Marco Ramadani ist niedergelassener Arzt in eigener Privatpraxis in Pfuhl (Neu-Ulm/Ulm).

Dr. med. Marco Ramadani ist niedergelassener Arzt in eigener Privatpraxis in Pfuhl, einem Vorort von Neu-Ulm / Ulm.

Hypnotherapie (Klinische Hypnose, Hypnosetherapie)

ist Schwerpunkt seiner täglichen Arbeit.

 

Aktuelles aus meinem Podcast:

Trancereise "Dem anderen begegnen" als Gratis-DownloadTrancereise "Dem anderen begegnen" als Gratis-Download
Angeregt durch meine Arbeit habe ich mir einmal ein wenig Zeit genommen und eine Trance aufgenommen, in der es darum geht, einem Menschen, mit dem man in Beziehung steht, einmal auf eine ganz andere Art und Weise wahrzunehmen.
Diese Trancereise als Gratis-Download kann man entweder am Rechner hören oder direkt herunterladen.

Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 21
Der Münchner Psychologe Hans-Ulrich Schachtner wirbt für eine ganz respektvolle und wertschätzende Art und Weise um mit unseren Artgenossen umzugehen und empfiehlt uns den magischen Kommunikationsstil, abgekürzt: MagSt. In Podcast Nr. 21 verrät er uns einige seiner magischen Kommunikationsformen.
Und hier finden man den magischen Podcast mit der Nr. 21.

Ziele finden und realisieren – Doc Ramadanis Podcast Nr. 20
Mit meinem Freund und Kollegen Elmar Koschlick aus Ulm unterhalte ich mich in Podcast Nr. 20 unter anderem über das Thema “Ziele”: Wie finde ich Ziele? Welche Ziele sind realisierbar? Wie realisiere ich meine Ziele? Was blockiert mich manchmal dabei, meine Ziele zu erreichen?
Und hier gehts direkt zu Podcast Nr. 20.

Entspannt und gelassen beim Zahnarzt – Doc Ramadanis Podcast Nr. 19
Mit Dr. Brigitte Mösch, einer Ulmer Zahnärztin, die sich zusammen mit Ihrem Mann auf die Behandlung von Menschen mit Ängsten spezialisiert hat, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 19 “Entspannt und gelassen beim Zahnarzt”. Im Gespräch erläutert Brigitte Mösch, wie ihre hypnotherapeutische Ausbildung ihre Arbeit beeinflusst und wie sie den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behandlungsängsten gerecht wird.
Podcast Nr. 19 kann man sich hier anhören.

 

 

 

 

 
 
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