Podcast 032: Wann ist ein Mann ein Mann? – Doc Ramadanis Podcast Nr. 32

Dipl.-Psych. Christoph Schubert & Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 32 unterhalte ich mich mit meinem Kollegen Christoph Schubert über die Themen Mann-werden und Mann-sein. Ein interessanter Podcast nicht nur für Männer.

Immer wieder begegnen mir in meiner Praxis Themen, die mich in zweifacher Hinsicht betreffen: Kind- und Eltern-sein, Opfer- und Täter-sein, … Und oft ist es gut, beide Seiten kennen gelernt zu haben. Auch bei einem anderen Thema ist es gut, dass ich in zweifacher Hinsicht Einblicke bekomme, nämlich beim Thema Mann-sein.

In Podcast Nr. 32, dem ich den Titel „Wann ist ein Mann ein Mann?“ gegeben habe, unterhalte ich mich mit meinem geschätzten Kollegen, Dipl.-Psych. Christoph Schubert, genau über dieses Thema. Christoph wie ich begleiten tagtäglich Männer, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und dabei kommen wir natürlich auch immer in Kontakt mit unseren eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Was liegt also näher als uns im Vieraugengespräch einmal über das Thema „Mann-sein“ zu unterhalten und uns über unsere gegenseitigen Erfahrungen auszutauschen. Und der Internetgemeinde bieten wir an, sich im geschützen Raum der Anonymität des Internets ein eigenes Bild zu machen.

Persönlich habe ich wieder unheimlich vom Austausch mit Christoph profitiert und fühle mich durch die Erfahrungen von Christoph sehr bereichert. Aber macht Euch selbst ein Bild.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 032: Wann ist ein Mann ein Mann? (469 Downloads)

Wer die Begleitung von Christoph Schubert persönlich in Anspruch nehmen und mit ihm persönlich in Kontakt treten möchte, findet alle Informationen auf seiner Homepage oder kann Christoph Schubert unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Christoph Schubert
Sandstr. 2
89231 Neu-Ulm
Tel: 0731-9458826
http://www.psycho-praxis-ulm.de

Viel Spass beim Mann-werden und Mann-sein,
Doc Ramadani

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Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 31

Fabian Ainser und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Wenn man wachsam durch das Leben geht, dann kann man beobachten, dass hypnotische Prozesse viel mehr Einfluss auf unser Alltagsleben und -erleben haben, als uns bewusst ist. Unsere Alltagssprache drückt das oft bemerkenswert präzise aus: „Ich fühle mich unter Druck gesetzt. Ich bin so angespannt. Das nimmt mir den Atem. …“. Wie hypnotische Prozesse auch Prozesse im Arbeitsleben und -erleben beeinflussen, erklärt mein Kollege Fabian Ainser in Podcast Nr. 31 mit dem Titel „Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen?“.

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Fabian Ainser hat Psychologie sowie BWL studiert und arbeitet als selbständiger Coach in einer Vielzahl von Unternehmen. Tagtäglich unterstützt er in Einzel- oder Gruppencoachings Menschen dabei, Ihr Arbeitserleben als bereichernd und sinnerfüllt zu erleben. Dabei nutzt er konsequent hypnosystemische Konzepte. Was genau man darunter verstehen kann, erläutert er im Podcast. Neben seiner Tätigkeit als Coach begleitet Fabian, genau wie ich, Menschen in seiner psychotherapeutischen Praxis im Zentrum von Frankfurt. Welchen Menschen er dort Hilfe anbieten kann und wie er seine beiden Betätigungsfelder als optimal ergänzend erlebt, kommt genauso zu Sprache, wie seine sympathische und gewinnende Art Ausdruck findet. Ein interessanter Podcast mit einem interessanten Menschen.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

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Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen (251 Downloads)

Wer sich über das Coaching-Angebot von Fabian Ainser informieren möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Homepage von Ainser-Consulting  oder erreicht ihn unter folgenden Kontaktdaten:

Ainser-Consulting
Neurosystemische Beratung für Unternehmen und Führungskräfte
Rohrbacherstr. 87
69115 Heidelberg
www.ainser-consulting.de

Wer gerne die therapeutische Begleitung durch Fabian Ainser in Anspruch nehmen möchte, kann ihn unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Ainser-Praxis
Neurosystemische Beratung am Goetheplatz
Kaiserstraße 5a
60311 Frankfurt a.M.
www.ainser-praxis.de

Viel Spass beim erfüllenden und bereichernden Arbeiten,
Doc Ramadani

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Podcast 030: Sexualität in der Intimität gestalten – Doc Ramadanis Podcast Nr. 30

Christoph Schubert und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 30 unterhalte ich mich mit meinem Kollegen Christoph Schubert (links) aus Neu-Ulm über die Themen Sexualität, Intimität und Beziehung.

Das Thema Sexualität ist in unserem Leben nahezu allgegenwärtig: in Werbespots, Filmen, Musikvideos, Talkshows, Magazinen und ganzen Webseiten werden uns erotische Elementen oder Darstellungen körperlicher, sexueller Interaktionen präsentiert. „Sex sells“ weiss nicht nur die Werbeindustrie schon lange. Angesichts derartig dargestellter „sexueller Attraktivität“ junger, makelloser Körper oder gar kunstturnerischer Höchstleistungen der Darsteller in pornographischen Filmen, suchen Männer wie Frauen mehr und mehr ihre sexuelle Identität. Immer wieder erleben Menschen dabei, dass sich ihre sexuellen Erwartungen nicht erfüllen oder sie Sexualität nicht unbefangen befriedigend erleben können.

Wie Profis über das Thema Sexualität denken

Mit meinem Kollegen Christoph Schubert (Psychologe, Paar- und Sexualtherapeut aus Neu-Ulm) unterhalte ich mich in Podcast Nr. 30 über die Themen Sexualität, Intimität und Beziehung. Christoph räumt mit vielen Vorurteilen zum Thema Sexualität auf und wirbt für eine neugierige Haltung gegenüber der eigenen sexuellen Begegnungsfähigkeit. Genau darum handelt es sich nämlich bei Sexualität: Begegnung auf sinnlicher Ebene. Immer wieder geht es in unserem Gespräch um persönliche Differenziertheit – einem Begriff der unter anderem durch den amerikanischen Sexualtherapeuten David Schnarch, einem persönlichen Freund von Christoph, geprägt wurde. Was genau man unter Differenziertheit versteht, erklärt Christoph Schubert im Podcast sehr verständlich.

Und hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

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Podcast 030: Sexualität in der Intimität gestalten (1131 Downloads)

Christoph Schubert“ href=“http://www.psycho-praxis-ulm.de“ target=“_blank“ rel=“noopener“>Informationen auf seiner Homepage</a> oder kann Christoph Schubert unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Christoph Schubert
Sandstr. 2
89231 Neu-Ulm
Tel: 0731-9458826
http://www.psycho-praxis-ulm.de

Im Podcast werden unter anderem die Bücher von David Schnarch erwähnt. Wer sich für die Arbeit des amerikanischen Sexualtherapeuten interessiert, der eine sehr progressive und entwicklungsorientierte Sichtweise von Sexualität anbietet, dem seien seine Bücher empfohlen. Sie Bücher sind für interessierte Laien durchaus gut lesbar sind und bringen dem Leser die Themen Sexualität und Intimität sehr verständlich und einprägsam näher:

Die Psychologie sexueller Leidenschaft

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4.2 von 5 Sternen (123 customer reviews)

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Intimität und Verlangen: Sexuelle Leidenschaft in dauerhaften Beziehungen

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4.1 von 5 Sternen (63 customer reviews)

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Viel Spass beim Intim-begegnen,
Doc Ramadani

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Und es gibt sie doch … pädagogisch wertvolle Unterhaltung für Kinder

Sehr oft erinnere ich mich gerne wehmütig an Fernsehserien wie „Pan Tau“, „Luzie, der Schrecken der Straße“ sowie „Die Besucher“, allesamt tschechische Kinderserien, die ich als Kind geliebt habe.

Oft habe ich mir gewünscht, dass meine Kinder ähnlich pädagogisch wertvolle Angebote unter der Vielzahl von Animationsfilmen und neuzeitlichen Fernsehformaten finden könnten. Und doch … selbst in den heutigen Zeiten, in denen technisch fast alles machbar ist, gibt es pädagogisch wertvolle Angebote:

 

In der Kleinstadt Thneedville leben die Bewohner ein sorgen- und vor allem keimfreies Leben. Die frische Luft der Stadt kommt allerdings abgezapft aus der Flasche, denn echte Bäume gibt es schon lange nicht mehr. Dabei braucht der Junge Ted gerade dringend einen Baum, um seiner angebeteten Nachbarin Audrey zu imponieren. Teds Großmutter Norma erzählt ihm, dass der sagenumwobene „Once’ler“ etwas über die Bäume und deren Verbleib wisse. Also macht sich Ted auf, um den „Once’ler“ draussen vor der Stadt zu finden – der erzählt Ted die Geschichte, wie es dazu kam, dass es keine Bäume mehr gibt und warum er, der „Once‘ler“ Schuld daran sei. Doch Ted ist nur daran interessiert, wie er seiner angebeteten Audrey einen echten Baum besorgen kann.

Viel Spass beim Unterhalten lassen,
Doc Ramadani


Podcast 029: Vorträge souverän präsentieren – Doc Ramadanis Podcast Nr. 29

Ralf Gabler und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 29 gibt mein Freund und Kollege Ralf Gabler einige Tipps und Tricks weiter, die Rednern dabei helfen können, ihre Vorträge souverän und selbstsicher zu präsentieren.

Immer wieder bitten mich vornehmlich Männer darum, Ihnen dabei zu helfen, Vorträge möglichst souverän, selbstsicher und gelassen präsentieren zu können. Viele Menschen haben dabei schon vieles ausprobiert, um diesem Ziel näher zu kommen.

In Podcast Nr. 29 gibt mein Freund und Kollege Ralf Gabler einige Tipps und Tricks weiter, die Rednern dabei helfen können, ihre Vorträge souverän und selbstsicher zu präsentieren.[/caption]

In Podcast Nr. 29 mit dem Titel „Vorträge souverän präsentieren“ unterhalte ich mich mit meinem Freund und Kollegen Ralf Gabler aus Rottweil über dieses Thema. Ralf ist selbst begeisterter Redner und gehört zu den Menschen, die es durch ihre Vorträge schaffen, andere Menschen zu begeistern und dabei souverän und selbstsicher zu wirken. Im Gespräch verrät Ralf viele Tipps und Tricks, die Vortragenden dabei helfen können, ihre Angebote entsprechend präsentieren zu können, unabhängig davon, um welches Thema es geht. Dieser Podcast ist nicht nur für Menschen interessant, die gefordert sind Präsentation abzuhalten.

Wer möchte, kann sich den Podcast gleich hier anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 029: Vorträge souverän präsentieren (749 Downloads)

Wer die Dienste von Ralf Gabler in Anspruch nehmen möchte und mit ihm persönlich in Kontakt treten möchte, findet alle Informationen auf seiner Homepage.

Viel Spass beim Vorträge-präsentieren,
Doc Ramadani

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Im virtuellen Hörsaal von den Größen lernen

Bernd Ulrich (links) vom Auditorium-Netzwerk

Bernd Ulrich (links) vom Auditorium-Netzwerk

Immer wieder fragen mich Interessierte, Hospitanten und Studenten, wo man denn etwas über die Konzepte lernen kann, nach denen ich arbeite. Generell empfehle ich Interessierten, die über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen eine systematische Ausbildung bei den großen Fachgesellschaften, wie der Milton-Erickson-Gesellschaft (MEG) oder der deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH). Wer ein besonders modernes Bild von Hypnotherapie vermittelt bekommen möchte, dem würde ich hier beispielsweise das Ausbildungsangebot des Milton-Erickson-Instituts in Heidelberg ans Herz legen.

Wer nicht den Zugang zum Ausbildungsprogramm der großen Fachgesellschaften hat oder sich darüber hinaus weiterbilden möchte, kann den phantastischen Service des Auditorium Netzwerks nutzen. Unter dem Auditorium-Netzwerk verlegt Bernd Ulrich seit mehr als 18 Jahren Aufzeichnungen aus Hörsälen, von Fortbildungskursen und Kongressen. Am Anfang von Auditorium Netzwerk stand die Erfahrung, dass die Vermittlung von Wissen über das Ohr anders als über das Auge sein würde: intensiver, persönlicher, intimer. Über die Jahre ist eine immense Sammlung an wirklich beeindruckenden Mitschnitten entstanden. Wer möchte, kann sich im heimischen, virtuellen Hörsaal von vielen Größen der lösungsorientierten, hypnotherapeutischen, hypnosystemischen und systemischen Konzepte inspirieren lassen. Doch auch aus anderen therapeutischen Schulen finden sich echte Schmuckstücke im Programm des Auditorium Netzwerks, dass durch Beiträge zu spirituellen Themen und vielen anderen Fragen des Lebens (Familie, Partnerschaft, Erziehung) abgerundet wird.

Wer mich nach einigen Empfehlungen fragen würde, dem könnte ich folgende Titel des Auditorium Netzwerks nennen, die jedem zu einem unschlagbaren Preis Zugang zu erweiternden Sichtweisen ermöglichen:

Gunther Schmidt, Einführung in die Ericksonsche Hypnotherapie, Komplett-Set: Ein komplettes Ausbildungs-Curriculum des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg mit Gunther Schmidt auf 42 CDs.

„Das Duo“ (Bernhard Trenkle & Gunther Schmidt), Hypnotherapie als Gesamtkunstwerk: Geballte hypnotherapeutische Angebote von Bernhard Trenkle und Gunther Schmidt auf 17 CDs.

Gunther Schmidt, Systemische und hypnotherapeutische Konzepte für Organisationsberatung, Coaching & Persönlichkeitsentwicklung: Komplettes Ausbildungsserminar mit Gunther Schmidt auf 75 CDs.

Steve de Shazer & Insoo Kim Berg, Kurzzeittherapie – Von Problemen zu Lösungen: Knapp 6-stündiger Workshop-Mitschnitt zur Einführung in die lösungsorienterte Kurzzeittherapie.

Dirk Revenstorf, Interventionsmethoden in der Psychotherapie: Knapp 15-stündiger Mitschnitt der Vorlesung an der Universität Tübingen aus dem Jahr 1999.

Doch auch viele andere meiner Ausbilder, die mich sehr geprägt haben und denen ich eine umfassende Erweiterung meines Verständnisses von Hypnotherapie zu verdanken habe, sind mit tollen Workshops im Auditorium Netzwerk vertreten: Ortwin MeissPaul Janouch, Walter Bongartz, Jeffrey K. Zeig, Stephen Gilligan, Roland Kachler, Philip J. Zindel und viele mehr.

Ich bin der Meinung, dass diese Mitschnitte eine persönliche Ausbildung nicht ersetzen können, da im Rahmen einer persönlichen Ausbildung viele eigene Fragen und Übungen eine wichtige Rolle spielen, aber diese Mitschnitte bieten eine wunderbare Möglichkeit, sich auch im heimischen Hörsaal inspirieren zu lassen. Außerdem kann man damit auch in den Genuss von Vorträgen oder Workshops kommen, die man beispielsweise aus terminlichen Gründen nicht genießen konnte. Schließlich schaffe es selbst ich nicht, jede Woche auf Weiterbildung zu sein.

Viel Spass beim im-eigenen-Hörsaal-weiterbilden-lassen,
Doc Ramadani


Gelesen: Dazu fällt mir eine Geschichte ein – Bernhard Trenkle

Bernhard Trenkle hat mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein” sein neues Buch veröffentlicht. Ich habe es gelesen und finde es großartig:

Dazu fällt mir eine Geschichte ein: Direkt-indirekte Botschaften für Therapie, Beratung und über den Gartenzaun

Price: EUR 21,95

3.8 von 5 Sternen (18 customer reviews)

29 used & new available from EUR 21,95

Bernhard Trenkle, Grandseigneur der Milton Erickson Gesellschaft in Deutschland und Urgestein der psychotherapeutischen Landschaft in Deutschland, hat mit seinem neuen Buch „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ ein Buch geschrieben, das es wie kaum ein anderes Buch zuvor schafft, dem Leser den Nutzen und die Anwendbarkeit von Geschichten, Anekdoten und Schwänken in Therapie, Beratung und Coaching näher zu bringen. Und das wie häufig bei Büchern von Bernhard Trenkle: humorvoll, charmant und immer wieder mit einem Augenzwinkern.

Ohne viel theoretische Erklärungen und ohne Erläuterung möglicher Techniken zum Erfinden von Geschichten (das kann man an anderer Stelle sehr gut nachlesen), erklärt Bernhard Trenkle dem Leser einige einfache Regeln, die Geschichten – nach seiner langjährigen Erfahrungen – besonders wirksam machen und was man beim Erzählen beachten sollte. So besagt z.B. die „Fleischerregel“, dass Geschichten „gut abgehangen“ sein und damit zeitlich eher weit zurück liegen sollten. An anderer Stelle weist er darauf hin, dass man gerade beim Einsatz persönlicher Erfahrungen und Geschichten einige Dinge beachten sollte. Ganz pragmatisch erläutert Trenkle hier, auf was es nach seiner Meinung ankommt.

Schon wenige Seiten später eröffnet sich dem Erzählwilligen ein wahrer Schatz. Bernhard Trenkle erzählt entlang vieler interessanter, teilweise typischer, teilweise ungewöhnlicher Therapieschilderungen seine besten Geschichten und verrät dabei, welche Geschichten er für welche Fragestellungen auswählt. Eine wahre Fundgrube. Schon beim Lesen fühlt man sich geradezu in die Therapiesitzungen von Bernhard Trenkle hineinversetzt. Von besonderem Vorteil ist es da natürlich, wenn man den Autor schon bei seinen fast „berühmt berüchtigten“ Workshops erlebt hat – dann kann man sich gleich die entsprechende Stimme mental einspielen, wodurch die Geschichten scheinbar noch mehr Kraft bekommen.

Häufig bin ich beim Lesen in Gedanken schon dabei gewesen, dem einen oder anderen Klienten eine der Geschichten zu erzählen – oft wurde ich auch an eigene Herausforderungen erinnert. Die Fallschilderungen sind absolut hilfreich und thematisch sortiert, so dass man wirklich bei Gelegenheit vielleicht einfach mal nachsehen kann, ob sich da eine Geschichte für die Praxis findet. Die Geschichten sind spannend, lehrreich und sind meist ganz deutlich zielorientiert und bereiten damit vielleicht sanft den Weg für Veränderung.

Mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ hat Bernhard Trenkle ein absolut hilfreiches Buch geschrieben, dass ich Therapeuten jeglicher Ausrichtung, Beratern, Coaches und allen Interessierten wirklich empfehlen kann. Therapeutischen Neulingen möchte ich es besonders ans Herz legen, denn in all den Jahren meiner Arbeit habe auch ich erkennen dürfen, dass Geschichten einem oft von „therapeutischen Fingerhakeln“ weg und dafür hin zu einem respektvollen Schulterschluss mit dem Ratsuchenden helfen können. Ganz nebenbei kann ich allen möglichen Lesern ein absolutes Lesevergnügen in Aussicht stellen.

Vielleicht passiert es auch Ihnen bald, dass Sie gesagt bekommen: „Die Geschichte von diesem Mann, die Sie mir erzählt haben, ging mir nicht mehr aus dem Kopf!“

Viel Spass beim Geschichten einfallen lassen,
Doc Ramadani


Du hast keine Chance – also nutze sie!

Vor einigen Tage fragte ein Kollege in unserer hypnotherapeutischen Mailing-Liste an, ob jemand eine Idee hätte, wie man das Thema ADHS bei Kindern sehr kurz und prägnant vorstellen könne – er hätte 10 Minuten Zeit, um das Thema durch einen kurzen Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung darzustellen.

Darauf bekam er vielerlei Vorschläge und Verweise auf einschlägige Webseiten, aber auch ein ums andere Mal den Hinweis, dass es wohl kaum möglich sei, ein so komplexes Thema in lediglich 10 Minuten auch nur ansatzweise ausreichend vorzustellen.

Und dann … eine E-Mail von meinem Kollegen Dr. Constantin von der Lühe … kommentarlos schickt er folgende Geschichte … lest selbst:


Es mag so etwa 50.000 Jahre her sein, …

Der Wolf

… vielleicht sogar ein wenig länger, vielleicht auch weniger, das weiß ich nicht so ganz genau, jedenfalls war es ganz sicher sehr lange bevor mein Großvater ein Kind war, da lebte ein Junge in der Steinzeit mit seiner Sippe. Ich glaube, er war ziemlich genau so alt wie das Kind, das uns jetzt grade beschäftigt. Und irgendwie war dieser Junge bemerkenswert, merkwürdig. Ein Unruhegeist würde man vielleicht zu meines Großvaters Zeiten gesagt haben, ständig unterwegs, immerzu etwas Neues im Sinn. Es konnte sein, dass seine Eltern ihn hundertfach riefen, ohne dass er zu hören schien. War da nicht ein Rascheln im Gesträuch gewesen? Vielleicht ein Igel, den man leicht fangen und im Feuer backen konnte? Die Geschwister würden sich freuen. Und wie kam’s, dass unter den flachen Steinen, die gut von der Sonne beschienen wurden, viel grössere Ameisennester waren, als unter denen, die im Schatten lagen? Und noch ein Ruf, den Abfallkorb auszuleeren, bleibt unerhört.

Heute würden sehr kluge Menschen bestimmt einen Fachausdruck dafür wissen, wie man so etwas am besten nennen sollte. Und diese Benennungen wären geheimnisvoll, mystisch, dass man sich nicht unbedingt darunter etwas würde vorstellen können, zum Beispiel effneunzichpunktnull oder effeinundneunzichdrei oder auch effvierundneunzicheins. Geheimnisvoll! So etwas machen die Fachleute. So weiß jedermann gleich, wie wichtig sie zu nehmen sind. So sind sie, die Fachleute. Und oft wissen sie so viel, dass sie wirklich gute Ratschläge geben und jeder gleich merkt „Hier hast du einen Experten vor Dir!“, von dem kannst du etwas lernen, das nimmst Du gerne an, das ist hilfreich. Solche Fachleute, die gibt es ja für vieles! Für so vieles, wie es unser Junge vor 50.000 Jahren schon ahnte oder -ich bin sicher- es bestimmt sogar wusste, dass es dafür Leute gab, die genau Bescheid wussten über bestimmte Dinge und die einen lehren konnten, wie das alles zusammenhing.

Oder war es nicht selbstverständlich, dass es eine Erklärung dafür geben musste, wie die Sterne an den Himmel kamen und dort blieben und sich ständig änderten und doch jedes Jahr dann immer wieder dieselbe Position fanden, oder dafür, warum es verschieden klingt, wenn man mit einem Stück Hirschorn oder einem Stein gegen einen Feuerstein schlägt, oder dafür, warum es unter den Wölfen an der Abfallgrube des Zeltdorfs welche gab, die nicht wegliefen wenn unser Junge mit dem Korb kam, den er entleeren sollte, sondern nur etwas abseits stehen bleiben, ohne davonzulaufen wie die anderen, und mit ihren gelb glänzenden Augen wachsam, gewiß gierig, vielleicht neugierig beobachteten, was er da aus dem Dorf brachte, wölfisch Gutes? Fast ist er versöhnt mit den lauten Worten, die er vorhin hatte hören müssen, seinetwegen habe man sich halb dumm geschrien, hatte der Vater gesagt, die Hand in der Luft, des Igels und der Ameiseneier wegen, die er mitgebracht hatte, hatte er gedacht, trotz des Igels und der Ameiseneier, da war niemand so findig wie er.

Ja, ja, so sind sie die Eltern, so waren sie auch schon, als mein Großvater ein Kind war, und so waren sie auch schon lange, lange davor, schon immer. Die ihre Kinder großziehen, sie das lehren, was sie wissen, sie unterrichten, das Leben zu meistern. Unbekanntes genau erklären, vor Bedrohlichem warnen, wie zum Beispiel vor den Wölfen, die immer an der Grube lauern. So sind wir Menschen! Wir fühlen uns nicht sicher mit Unbekanntem, darum sind wir auch so sicher, dass es unseren Kindern nicht anders geht. Außer vielleicht, wenn ich mich das erste mal entschlösse, in eine Achterbahn zu steigen. Da ist dieser Kitzel, diese Herausforderung. Und so neu und unbekannt das Achterbahnfahren ist, so leicht ist es dann doch, denn ich habe mir diese Achterbahnfahrt ja selbst ausgesucht, dann haben wir uns ja entschieden dafür, uns diese Herausforderung zuzutrauen.

Ich merke es eben, bei den vielen Gedanken, die ich mir über die Erwachsenen mache, habe ich fast vergessen auf unseren Jungen zu achten, der mit seinem Korb an der Abfallgrube steht. Und ihm gegenüber einer von den Wölfen. Unruhig, diese Tiere, unruhiger noch als unser Junge! Wachsam! Wachsamer sogar noch als er! Scharfe Sinne, viel schärfere als er sogar! Und mißtrauisch! Wehrhaft! Angrifflustig, wenn man ihnen zu nahe kommt, sagt der Vater. Oder ist das, was der Vater Angriffslust nennt, etwas anderes? Offenbar hat der Wolf, der jetzt nicht weggelaufen ist, Hunger?

Genau beobachtet er des Jungen Bewegungen, bereit die Flucht zu ergreifen -oder anzugreifen?- und der Junge wiederum die seinen. Und der Junge bemerkt wie dieser Wolf, der vor ihm nicht davonläuft, den Geruch einsaugt, der von seinem Abfallkorb ausströmt, und in die gelben Augen mischt sich zur Wachsamkeit etwas wie eine Bitte? Hat er das richtig gesehen? Und ist es tatsächlich so, dass der Wolf jetzt ein ganz klein wenig mit dem Schweif wedelt, so wie es der Junge tausendfach beobachtet hat -aus sicherer Entfernung- genau so, wie es die Wölfe tun, wenn sie einander an der Abfallgrube begrüssen? Kein Zweifel! Und der Junge schaut in seinen Korb und fischt einen abgenagten Igel heraus und er wirft ihm den Wolf hin, der ihn gierig aufschnappt und mit ihm davonläuft.

Am nächsten Tag sitzt der Wolf an der Abfallgrube, ganz so, als würde er unseren Jungen erwarten. Aufmerksam nach allen Richtungen! Man sieht es ihm an, nur ein kleines Geräusch, nur einer der Jäger des Dorfs, der zwischen den Zelten hervorträte, nur eine unbedachte Bewegung des Jungen, ein Ruf der Wolfskameraden in der Steppe und er wäre weg. Aber nichts dergleichen geschieht. Und er erlaubt dem Jungen heute einen Schritt näher, und der Junge traut sich einen Schritt näher … und noch einen … und noch einen … und noch einen … fast wäre eine Berührung möglich … und der Junge nimmt wieder einen abgenagten Igel … und er legt ihn vor dem Wolf auf den Boden, der ihn vorsichtig aufnimmt und mit dem Igelgerippe davontrottet.

Von nun an sucht der Junge jeden Tag nach einem Igel und fast täglich hat er Erfolg. Und zum Erstaunen seiner Eltern und es ganzen Zeltdorfes kann er es kaum erwarten, in der Abenddämmerung den Abfallkorb zur Grube zu bringen. Und immer sitzt dort sein Wolf und wartet auf ihn und wartet auch dann, wenn es dem Jungen am Vortag nicht gelungen war, einen Igel zu finden.

Eines Morgens, als der Junge sehr früh erwacht und vor allen anderen aus dem Zelt der Familie heraus in die sich im ersten Licht hebenden Nebel tritt, da sieht er, dass sein Wolf ihm gefolgt ist und vor dem Zelteingang geschlafen hat.


Dr. Constantin von Lühe ist niedergelassener Facharzt für Kinder- & Jugendmedizin in eigener Praxis in meiner Geburtsstadt Lübeck. Die vorgenannte Geschichte erzählt Constantin in Runden von Eltern und /oder Lehrern, wenn es um Kinder mit ADHS, oppositionellem Verhalten, Eruptivität, … in Schulen geht.

Schwerpunktmäßig arbeitet er in den Bereichen der Systemischen Familientherapie, der Medizinischen Hypnose, der Betreuung von Familien mit entwicklungsbehinderten Kindern, in Manualtherapie und in der multimodaler ADHS-Betreuung. Seit 2000 gibt er sein Wissen regelmäßig in Vorträgen weiter – besonders zu Themen der Wahrnehmungs- und Kommunikationssysteme. Wer sich direkt an Dr. Constantin von der Lühe wenden möchte, findet hier seine Kontaktdaten.

Viel Spass beim Chancen nutzen,
Doc Ramadani


Podcast 028: Psychologie, was ist das eigentlich und was hat das mit einem Hund zu tun? – Doc Ramadanis Podcast Nr. 28

In Podcast Nr. 28 mit dem Titel "Psychologie, was ist das eigentlich und was hat das mit einem Hund zu tun?" unterhalte ich mich mit Antoine Richard, der über viele Aspekte des Psychologiestudiums und seine Erfahrungen als psychologischer Berater spricht.

In Podcast Nr. 28 mit dem Titel „Psychologie, was ist das eigentlich und was hat das mit einem Hund zu tun?“ unterhalte ich mich mit Antoine Richard, der über viele Aspekte des Psychologiestudiums und seine Erfahrungen als psychologischer Berater spricht.

Schon vor längerer Zeit war es wieder einmal soweit. Ich habe ganz unvermittelt einen netten Anruf bekommen: am Apparat ein Psychologie-Student, der mich über meinen Podcast kennen gelernt hatte und ganz unverbindlich nachfragt, ob ihm wohl ein paar Tipps geben könnte, wie er sich dem Thema Hypnotherapie am besten nähern könnte. Aus diesem Telefonat ergab sich eine sehr nette Kommunikation.

So durfte ich Antoine Richard aus Mainz näher kennen lernen und konnte ihn dafür gewinnen, in einem Podcast einmal über seine Erfahrungen als Psychologie-Student, seine Tätigkeit als psychologischer Berater und eine seiner Spezialitäten, nämlich dem tiergestützten Arbeiten, zu berichten. Im sehr kurzweiligen Podcast Nr. 28 mit dem Titel „Psychologie, was ist das eigentlich und was hat das mit einem Hund zu tun?“ streifen Antoine und ich viele interessante Themen rund um das Psychologie-Studium sowie das, was viele Menschen mit dem Begriff Psychologie verbinden. Als mündiger Mit- aber auch Querdenker ermutigt Antoine Studenten zur Eigeninitiative und berichtet über seine ganz eigenen Erfahrungen beim tiergestützten Arbeiten mit Menschen.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 028: Psychologie, was ist das eigentlich und was hat das mit einem Hund zu tun? (623 Downloads)

Wer Antoine Richard persönlich kennen lernen oder seine Dienste in Anspruch nehmen möchte erfährt alles Notwendige auf seiner Homepage www.psychologischeberatung24.de.

Viel Spass beim Überraschen-lassen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.