Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 31

Fabian Ainser und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Wenn man wachsam durch das Leben geht, dann kann man beobachten, dass hypnotische Prozesse viel mehr Einfluss auf unser Alltagsleben und -erleben haben, als uns bewusst ist. Unsere Alltagssprache drückt das oft bemerkenswert präzise aus: „Ich fühle mich unter Druck gesetzt. Ich bin so angespannt. Das nimmt mir den Atem. …“. Wie hypnotische Prozesse auch Prozesse im Arbeitsleben und -erleben beeinflussen, erklärt mein Kollege Fabian Ainser in Podcast Nr. 31 mit dem Titel „Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen?“.

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Fabian Ainser hat Psychologie sowie BWL studiert und arbeitet als selbständiger Coach in einer Vielzahl von Unternehmen. Tagtäglich unterstützt er in Einzel- oder Gruppencoachings Menschen dabei, Ihr Arbeitserleben als bereichernd und sinnerfüllt zu erleben. Dabei nutzt er konsequent hypnosystemische Konzepte. Was genau man darunter verstehen kann, erläutert er im Podcast. Neben seiner Tätigkeit als Coach begleitet Fabian, genau wie ich, Menschen in seiner psychotherapeutischen Praxis im Zentrum von Frankfurt. Welchen Menschen er dort Hilfe anbieten kann und wie er seine beiden Betätigungsfelder als optimal ergänzend erlebt, kommt genauso zu Sprache, wie seine sympathische und gewinnende Art Ausdruck findet. Ein interessanter Podcast mit einem interessanten Menschen.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen (392 Downloads)

Wer sich über das Coaching-Angebot von Fabian Ainser informieren möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Homepage von Ainser-Consulting  oder erreicht ihn unter folgenden Kontaktdaten:

Ainser-Consulting
Neurosystemische Beratung für Unternehmen und Führungskräfte
Rohrbacherstr. 87
69115 Heidelberg
www.ainser-consulting.de

Wer gerne die therapeutische Begleitung durch Fabian Ainser in Anspruch nehmen möchte, kann ihn unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Ainser-Praxis
Neurosystemische Beratung am Goetheplatz
Kaiserstraße 5a
60311 Frankfurt a.M.
www.ainser-praxis.de

Viel Spass beim erfüllenden und bereichernden Arbeiten,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Und es gibt sie doch … pädagogisch wertvolle Unterhaltung für Kinder

Sehr oft erinnere ich mich gerne wehmütig an Fernsehserien wie „Pan Tau“, „Luzie, der Schrecken der Straße“ sowie „Die Besucher“, allesamt tschechische Kinderserien, die ich als Kind geliebt habe.

Oft habe ich mir gewünscht, dass meine Kinder ähnlich pädagogisch wertvolle Angebote unter der Vielzahl von Animationsfilmen und neuzeitlichen Fernsehformaten finden könnten. Und doch … selbst in den heutigen Zeiten, in denen technisch fast alles machbar ist, gibt es pädagogisch wertvolle Angebote:

 

In der Kleinstadt Thneedville leben die Bewohner ein sorgen- und vor allem keimfreies Leben. Die frische Luft der Stadt kommt allerdings abgezapft aus der Flasche, denn echte Bäume gibt es schon lange nicht mehr. Dabei braucht der Junge Ted gerade dringend einen Baum, um seiner angebeteten Nachbarin Audrey zu imponieren. Teds Großmutter Norma erzählt ihm, dass der sagenumwobene „Once’ler“ etwas über die Bäume und deren Verbleib wisse. Also macht sich Ted auf, um den „Once’ler“ draussen vor der Stadt zu finden – der erzählt Ted die Geschichte, wie es dazu kam, dass es keine Bäume mehr gibt und warum er, der „Once‘ler“ Schuld daran sei. Doch Ted ist nur daran interessiert, wie er seiner angebeteten Audrey einen echten Baum besorgen kann.

Viel Spass beim Unterhalten lassen,
Doc Ramadani


Podcast 029: Vorträge souverän präsentieren – Doc Ramadanis Podcast Nr. 29

Ralf Gabler und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 29 gibt mein Freund und Kollege Ralf Gabler einige Tipps und Tricks weiter, die Rednern dabei helfen können, ihre Vorträge souverän und selbstsicher zu präsentieren.

Immer wieder bitten mich vornehmlich Männer darum, Ihnen dabei zu helfen, Vorträge möglichst souverän, selbstsicher und gelassen präsentieren zu können. Viele Menschen haben dabei schon vieles ausprobiert, um diesem Ziel näher zu kommen.

In Podcast Nr. 29 gibt mein Freund und Kollege Ralf Gabler einige Tipps und Tricks weiter, die Rednern dabei helfen können, ihre Vorträge souverän und selbstsicher zu präsentieren.[/caption]

In Podcast Nr. 29 mit dem Titel „Vorträge souverän präsentieren“ unterhalte ich mich mit meinem Freund und Kollegen Ralf Gabler aus Rottweil über dieses Thema. Ralf ist selbst begeisterter Redner und gehört zu den Menschen, die es durch ihre Vorträge schaffen, andere Menschen zu begeistern und dabei souverän und selbstsicher zu wirken. Im Gespräch verrät Ralf viele Tipps und Tricks, die Vortragenden dabei helfen können, ihre Angebote entsprechend präsentieren zu können, unabhängig davon, um welches Thema es geht. Dieser Podcast ist nicht nur für Menschen interessant, die gefordert sind Präsentation abzuhalten.

Wer möchte, kann sich den Podcast gleich hier anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 029: Vorträge souverän präsentieren (800 Downloads)

Wer die Dienste von Ralf Gabler in Anspruch nehmen möchte und mit ihm persönlich in Kontakt treten möchte, findet alle Informationen auf seiner Homepage.

Viel Spass beim Vorträge-präsentieren,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Im virtuellen Hörsaal von den Größen lernen

Bernd Ulrich (links) vom Auditorium-Netzwerk

Bernd Ulrich (links) vom Auditorium-Netzwerk

Immer wieder fragen mich Interessierte, Hospitanten und Studenten, wo man denn etwas über die Konzepte lernen kann, nach denen ich arbeite. Generell empfehle ich Interessierten, die über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen eine systematische Ausbildung bei den großen Fachgesellschaften, wie der Milton-Erickson-Gesellschaft (MEG) oder der deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH). Wer ein besonders modernes Bild von Hypnotherapie vermittelt bekommen möchte, dem würde ich hier beispielsweise das Ausbildungsangebot des Milton-Erickson-Instituts in Heidelberg ans Herz legen.

Wer nicht den Zugang zum Ausbildungsprogramm der großen Fachgesellschaften hat oder sich darüber hinaus weiterbilden möchte, kann den phantastischen Service des Auditorium Netzwerks nutzen. Unter dem Auditorium-Netzwerk verlegt Bernd Ulrich seit mehr als 18 Jahren Aufzeichnungen aus Hörsälen, von Fortbildungskursen und Kongressen. Am Anfang von Auditorium Netzwerk stand die Erfahrung, dass die Vermittlung von Wissen über das Ohr anders als über das Auge sein würde: intensiver, persönlicher, intimer. Über die Jahre ist eine immense Sammlung an wirklich beeindruckenden Mitschnitten entstanden. Wer möchte, kann sich im heimischen, virtuellen Hörsaal von vielen Größen der lösungsorientierten, hypnotherapeutischen, hypnosystemischen und systemischen Konzepte inspirieren lassen. Doch auch aus anderen therapeutischen Schulen finden sich echte Schmuckstücke im Programm des Auditorium Netzwerks, dass durch Beiträge zu spirituellen Themen und vielen anderen Fragen des Lebens (Familie, Partnerschaft, Erziehung) abgerundet wird.

Wer mich nach einigen Empfehlungen fragen würde, dem könnte ich folgende Titel des Auditorium Netzwerks nennen, die jedem zu einem unschlagbaren Preis Zugang zu erweiternden Sichtweisen ermöglichen:

Gunther Schmidt, Einführung in die Ericksonsche Hypnotherapie, Komplett-Set: Ein komplettes Ausbildungs-Curriculum des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg mit Gunther Schmidt auf 42 CDs.

„Das Duo“ (Bernhard Trenkle & Gunther Schmidt), Hypnotherapie als Gesamtkunstwerk: Geballte hypnotherapeutische Angebote von Bernhard Trenkle und Gunther Schmidt auf 17 CDs.

Gunther Schmidt, Systemische und hypnotherapeutische Konzepte für Organisationsberatung, Coaching & Persönlichkeitsentwicklung: Komplettes Ausbildungsserminar mit Gunther Schmidt auf 75 CDs.

Steve de Shazer & Insoo Kim Berg, Kurzzeittherapie – Von Problemen zu Lösungen: Knapp 6-stündiger Workshop-Mitschnitt zur Einführung in die lösungsorienterte Kurzzeittherapie.

Dirk Revenstorf, Interventionsmethoden in der Psychotherapie: Knapp 15-stündiger Mitschnitt der Vorlesung an der Universität Tübingen aus dem Jahr 1999.

Doch auch viele andere meiner Ausbilder, die mich sehr geprägt haben und denen ich eine umfassende Erweiterung meines Verständnisses von Hypnotherapie zu verdanken habe, sind mit tollen Workshops im Auditorium Netzwerk vertreten: Ortwin MeissPaul Janouch, Walter Bongartz, Jeffrey K. Zeig, Stephen Gilligan, Roland Kachler, Philip J. Zindel und viele mehr.

Ich bin der Meinung, dass diese Mitschnitte eine persönliche Ausbildung nicht ersetzen können, da im Rahmen einer persönlichen Ausbildung viele eigene Fragen und Übungen eine wichtige Rolle spielen, aber diese Mitschnitte bieten eine wunderbare Möglichkeit, sich auch im heimischen Hörsaal inspirieren zu lassen. Außerdem kann man damit auch in den Genuss von Vorträgen oder Workshops kommen, die man beispielsweise aus terminlichen Gründen nicht genießen konnte. Schließlich schaffe es selbst ich nicht, jede Woche auf Weiterbildung zu sein.

Viel Spass beim im-eigenen-Hörsaal-weiterbilden-lassen,
Doc Ramadani


Gelesen: Dazu fällt mir eine Geschichte ein – Bernhard Trenkle

Bernhard Trenkle hat mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein” sein neues Buch veröffentlicht. Ich habe es gelesen und finde es großartig:

Bernhard Trenkle, Grandseigneur der Milton Erickson Gesellschaft in Deutschland und Urgestein der psychotherapeutischen Landschaft in Deutschland, hat mit seinem neuen Buch „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ ein Buch geschrieben, das es wie kaum ein anderes Buch zuvor schafft, dem Leser den Nutzen und die Anwendbarkeit von Geschichten, Anekdoten und Schwänken in Therapie, Beratung und Coaching näher zu bringen. Und das wie häufig bei Büchern von Bernhard Trenkle: humorvoll, charmant und immer wieder mit einem Augenzwinkern.

Ohne viel theoretische Erklärungen und ohne Erläuterung möglicher Techniken zum Erfinden von Geschichten (das kann man an anderer Stelle sehr gut nachlesen), erklärt Bernhard Trenkle dem Leser einige einfache Regeln, die Geschichten – nach seiner langjährigen Erfahrungen – besonders wirksam machen und was man beim Erzählen beachten sollte. So besagt z.B. die „Fleischerregel“, dass Geschichten „gut abgehangen“ sein und damit zeitlich eher weit zurück liegen sollten. An anderer Stelle weist er darauf hin, dass man gerade beim Einsatz persönlicher Erfahrungen und Geschichten einige Dinge beachten sollte. Ganz pragmatisch erläutert Trenkle hier, auf was es nach seiner Meinung ankommt.

Schon wenige Seiten später eröffnet sich dem Erzählwilligen ein wahrer Schatz. Bernhard Trenkle erzählt entlang vieler interessanter, teilweise typischer, teilweise ungewöhnlicher Therapieschilderungen seine besten Geschichten und verrät dabei, welche Geschichten er für welche Fragestellungen auswählt. Eine wahre Fundgrube. Schon beim Lesen fühlt man sich geradezu in die Therapiesitzungen von Bernhard Trenkle hineinversetzt. Von besonderem Vorteil ist es da natürlich, wenn man den Autor schon bei seinen fast „berühmt berüchtigten“ Workshops erlebt hat – dann kann man sich gleich die entsprechende Stimme mental einspielen, wodurch die Geschichten scheinbar noch mehr Kraft bekommen.

Häufig bin ich beim Lesen in Gedanken schon dabei gewesen, dem einen oder anderen Klienten eine der Geschichten zu erzählen – oft wurde ich auch an eigene Herausforderungen erinnert. Die Fallschilderungen sind absolut hilfreich und thematisch sortiert, so dass man wirklich bei Gelegenheit vielleicht einfach mal nachsehen kann, ob sich da eine Geschichte für die Praxis findet. Die Geschichten sind spannend, lehrreich und sind meist ganz deutlich zielorientiert und bereiten damit vielleicht sanft den Weg für Veränderung.

Mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ hat Bernhard Trenkle ein absolut hilfreiches Buch geschrieben, dass ich Therapeuten jeglicher Ausrichtung, Beratern, Coaches und allen Interessierten wirklich empfehlen kann. Therapeutischen Neulingen möchte ich es besonders ans Herz legen, denn in all den Jahren meiner Arbeit habe auch ich erkennen dürfen, dass Geschichten einem oft von „therapeutischen Fingerhakeln“ weg und dafür hin zu einem respektvollen Schulterschluss mit dem Ratsuchenden helfen können. Ganz nebenbei kann ich allen möglichen Lesern ein absolutes Lesevergnügen in Aussicht stellen.

Vielleicht passiert es auch Ihnen bald, dass Sie gesagt bekommen: „Die Geschichte von diesem Mann, die Sie mir erzählt haben, ging mir nicht mehr aus dem Kopf!“

Viel Spass beim Geschichten einfallen lassen,
Doc Ramadani


Das Geheimnis des Mr. B

Gregg Breinberg, alias Mr. B, Musiklehrer an der staatlichen Grundschule PS22 in Staten Island, New York, kann sich vor Anfragen großer Stars und Produzenten kaum noch retten. Warum? – Sein Kinderchor stürmt seit geraumer Zeit die Youtube-Charts und viele Stars und Sternchen möchten sich gerne mit den vermeintlichen Underdogs zeigen, die für viele Menschen im Internet schon echten Kult-Status erreicht haben. Aber macht Euch selbst ein Bild von Mr. B.’s Chor:

Ist es nicht absolut beeindruckend, wie diese Kinder unbefangen, voller Freude und befreit singen, tanzen und sich freuen? – Wie schafft es Gregg Breinberg aus scheinbar unscheinbaren Underdogs echte Internetstars zu machen? – Er hat ein Geheimnis: er begeistert die Kinder. Er involviert sie emotional. Mr. B. reisst sie mit und verhilft diesen jungen Menschen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Welche Potentiale Begeisterung freisetzen kann, hat Prof. Dr. Gerald Hüther <a title=“Prof. Dr. Gerald Hüther über Begeisterung “ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/anregungen-fur-gehirnbenutzer“>in einem seiner vielfältigen Vorträge</a> sehr eindrücklich erklärt.

Für mich ist Mr. B. weit mehr, als ein gewöhnlicher Musiklehrer: er ist Motivationstrainer, Coach, Therapeut und Freund. Einen Einblick in die Arbeit von Mr. B. bietet folgende Reportage:

Ich wünsche mir, dass es immer mehr Menschen gibt, die die Stärken, Ressourcen und Einzigartigkeiten unserer Kinder erkennen und ihnen helfen, sich frei zu entfalten.

Viel Spass beim Begeistern,
Doc Ramadani


Welche Kraft hat der innere Arzt?

Vor wenigen Tagen wurde auf Arte die Dokumentation „Die Heilkraft des inneren Arztes“ gezeigt. In der Dokumentation wird darum geworben, doch wieder einen Blick für die Selbstheilungskräfte des Organismus zu bekommen. In der 50-minüzigen Dokumentation kommt unter anderem auch der von mir sehr geschätzte Neurobiologe, Prof. Dr. Gerald Hüther, zu Wort und erklärt einige neurowissenschaftliche Erkenntnisse um die Themen Heilung, Gesundung und Gesunderhaltung.

Eine wirklich sehr interessante Doku, die ich Euch empfehlen möchte.

Viel Spass beim Selbstheilungskräfte-mobilisieren,
Doc Ramadani


Gelesen: Willenskraft – Warum Talent gnadenlos überschätzt wird – Christian Bischoff

Da beschäftige ich mich jeden Tag damit, Menschen dabei zu helfen, Ihre unbewussten Stärken wieder zu erkennen und diese unwillkürlich im Alltag wieder spüren zu können … und da höre ich im Radio ein Interview mit Christian Bischoff, der sagt, dass man mit seinem Willen mehr erreichen könne, als man sich bewusst sei. Und er würde das in seinem Buch erläutern. Das hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe das Buch:

bereits vor einigen Wochen gelesen. Die Äußerung, „dass man mit seinem Willen mehr erreichen könne, als man sich bewusst sei“, hat mich vor allem deswegen sehr neugierig gemacht, da ich es in meiner tagtäglichen Arbeit ja gerade erlebe, dass sich Menschen eine Änderung in ihrem Leben wünschen und schon so vieles probiert haben, um dieses Ziel zu erreichen, aber es einfach nicht gelingen mag. Ich erlebe es immer wieder so, dass es keinerlei Zweifel am Willen zur Veränderung gibt. Und zugleich: es scheint nicht so einfach zu sein. Und jetzt behauptet da wieder jemand, dass man es nur richtig wollen müsse und dann würde es schon klappen.

Na ja, dem aufmerksamen Leser meiner Rezension könnte es schon aufgefallen sein, dass ich dem Buch schon ein wenig ambivalent begegnet bin. Und … ich wurde äußerst positiv überrascht. Mit ganz eigenen Metaphern und Begriffen schafft es Christian Bischoff, uns seine eigenen Erkenntnisse näher zu bringen. Bei vielen Ideen dachte ich „Na ja, das ist ja nichts Neues“, aber ich war nahezu auf jeder Seite darüber überrascht, wie es Christian Bischoff schafft, so ein Gefühl von „Ja, Du kannst auch etwas ändern“ in mir hervorzurufen.

Christian Bischoff lädt uns dazu ein, aus dem Gesellschaftsspiel auszusteigen, in dem wir unser Leben an Wertvorstellungen und Konventionen anderer Menschen ausrichten und zu einem eigenen, Bewusstseins-bestimmten Leben zu finden … und … versteht es dabei zugleich, uns seine ganz persönlichen Erfahrungen aus seiner Laufbahn als Basketballspieler und -trainer näher zu bringen und uns damit dafür zu begeistern, Dinge in unserem eigenen Leben zu ändern. Was mir an diesem Buch gefällt? – Es ist gespickt mit prägnanten, hilfreichen Geschichten und Episoden aus dem Leben von Christian. Und diese Schilderungen geben Kraft. Keine Techniken, die man einfach nur anwenden müsse und schon würde es funktionieren, sondern gelebte Erfahrungen und motivierende Anekdoten, beim Lesen derer ich mich immer wieder dabei ertappt habe, wie eine innere Stimme zu mir gesagt hat: „Genau! Und Du kannst das auch!“.

Einige Rezensenten auf Amazon bemerken, dass es sich bei diesem Buch um eine Selbstdarstellung von Christian Bischoff handele, die doch recht „narzisstisch akzentuiert“ sei. Ich sehe das ganz anders. Christian Bischoff lässt uns an seinen eigenen Erfahrungen teilhaben und versteht es dabei, uns zu motivieren, gewisse Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ich empfinde das Buch als sehr positive Überraschung und kann es durchaus weiterempfehlen.

Viel Spass beim Motivierenlassen,
Doc Ramadani


Den Meister der indirekten Hypnotherapie ungefiltert erleben – Milton H. Erickson auf DVD

Meinen Freund Hans-Ulrich Schachtner habt Ihr ja bereits in <a title=“Zum Beitrag über Podcast Nr. 21″ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/podcast-021-magische-kommunikation-mit-witz-charme-und-wohlwollen-doc-ramadanis-podcast-nr-21″>Podcast Nr. 21: „Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen”</a> und in meinem <a title=“Zum Blog-Beitrag vom 29.08.2011: &quot;Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft&quot;“ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/wenn-dich-der-partner-schafft-dann-ist-es-partnerschaft“>Blog-Beitrag „Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft”</a> kennen gelernt. Um so eine charmante Reife zu entwickeln braucht es natürlich Übung, und zugleich geeignete Lehrer. In Milton H. Erickson, einem Meister der modernen Hypnotherapie, hatte Ulli eben einen von diesen geeigneten Lehrer.

In der Zeit, in der der Hans-Ulrich Schachtner über einige Jahre hinweg Milton Erickson in seinem Haus in Phoenix besuchte, filmte er den Unterricht, die er und einige weitere Erickson-Fans genießen durften und hielt damit fest, welches Verständnis von Hypnotherapie Milton Erickson in den letzten Jahren seines Lebens hatte und wie er sein Wissen an seine Schüler weitergab. Ein einmaliges Zeitdokument, dass Ulli nun als DVD-Set zu Verfügung stellt.

Das folgende Youtube-Video liefert eine Vorgeschmack auf das DVD-Set:

 

Hans-Ulrich Schachtner sagt selbst zu dem DVD-Set:

MILTON-ERICKSON live (1978)

10 DVDs (ca. 16 Stunden) aufgezeichnet von Hans-Ulrich Schachtner + 2 Bonus-DVDs

In den Jahren 1976 bis 1980 (Todesjahr) besuchte ich Milton H. Erickson in seinem Haus in Phoenix, Arizona. 1976 wohnte ich bei ihm und hatte das Privileg, 14 Tage lang jeder seiner Therapiesitzungen beizuwohnen, seine Familie kennen zu lernen und am Abend private Gespräche mit ihm zu führen. Es was das letzte Jahr in dem er noch Therapiesitzungen abhielt. 1977 kam ich mit meinem, damals noch sehr bescheidenen Videoequipment an und fragte ihn, ob ich ihn aufzeichnen dürfe. Ich ahnte wohl damals schon, dass er zu einer Legende im Rahmen der Geschichte der Psychotherapie werden würde.

Im Jahr 1977 waren auch schon einige „Fans“ von Erickson zugegen, so dass wir jeden Tag während der Aufzeichnungen eine kleine Runde von Therapeuten waren, die begeistert seinen Geschichten lauschten und seine Trance-Induktionen erlebten. Milton war stets äußerst großzügig mit seinem Wissen und Können und beantwortete alle unsere Fragen bereitwillig. Sogar seine Frau Betty Erickson führte uns, als besonderes Präsent, ihre Methode der Autohypnose vor.

Ich war so begeistert von Milton‘s Therapieweise, dass ich sie sofort meinen deutschen Kollegen nahe bringen wollte. Ich kümmerte mich um die Übersetzung seiner Bücher und hielt bereits 1977 meinen ersten Hypnoseworkshop in München und 1978 im Heidelberger Institut Helm Stierlins ab, in dem auch Gunther Schmidt einer der Teilnehmer war. Ich erzählte, wie ich zu Milton Erickson gekommen war, wie gastfreundlich er mich aufgenommen hatte und empfahl ihnen, diesen Meister zu besuchen, solange er noch am Leben war (was z.B. Bernhard Trenkle, Gunther Schmidt, Burkhard Peter und andere dann auch taten).

Das vorliegende Material ist nicht editiert. Sie erleben den Meister der Hypnotherapie live, so wie er in seinen letzten Jahren lehrte. So haben ihn auch Richard Bandler und John Grinder (NLP) erlebt, wie auch Jeff Zeig, Ernest Rossi und Stephen Gilligan. Wir hatten alle praktisch zur selben Zeit Milton H. Erickson für uns „entdeckt“ und lernten von ihm.

Hier haben Sie die Gelegenheit aus demselben „Rohmaterial“ nun Ihre Schlüsse zu ziehen und Lehren zu entwickeln, genauso wie es die eben genannten Personen taten. Wer weiß, was Sie daraus machen werden?

Wie man diese wertvollen Aufnahmen bestellen kann, erfährt man auf der Homepage von Hans-Ulrich Schachtner.

Viel Spass beim Inspirieren-lassen,
Doc Ramadani