Podcast 016: Therapie am Übergang zwischen Körper und Geist – Doc Ramadanis Podcast Nr. 16

Podcast 016: Therapie am Übergang zwischen Körper und Geist – im Gespräch mit der Diplom-Psychologin Sabine Ecker

Meine liebe Kollegin Sabine Ecker, Verhaltenstherapeutin und Hypnotherapeutin aus Freiburg, schafft nicht nur dir Gradwanderung (nach meiner Meinung die sinnvolle Ergänzung von) zwischen Verhaltenstherapie und Hypnose, sondern ist auch noch auf einem Gebiet tätig, das einzigartig ist: sie arbeitet am liebsten mit Menschen, die sich aufgrund einer körperlichen Erkrankung einer medizinischen Behandlung unterziehen mussten und diese nun über den Geist unterstützen möchten.

Therapie am Übergang zwischen Körper und Geist? – Was kann man sich darunter vorstellen? – Wie soll das gehen? – Welche Möglichkeiten besitzen wir Menschen, unseren Körper bei der Ausheilung körperlicher Erkrankungen zu unterstützen? – Über genau diese Themen berichtet Sabine Ecker in diesem sehr interessanten Podcast. Besonders freut es mich, dass Sabine es hervorragend versteht, die Vorteile von Verhaltens- und Hypnotherapie zu nutzen. Außerdem finde ich es sehr bemerkenswert, wie es Sabine schafft, ihr Spektrum noch um körperbasierte Therapieformen zu ergänzen. Auch darüber berichtet sie. Außerdem lacht sie sehr gerne. Und ich habe am Rande der MEG-Jahrestagung sehr herzlich mitgelacht. Aber hört selbst …

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 016: Therapie am Übergang zwischen Körper und Geist (827 Downloads)

Wer sich direkt an Sabine Ecker wenden möchte, erreicht sie unter folgenden Koordinaten:

Dipl.-Psych. Sabine Ecker
c/o Psychotherapeutische Praxis Eiermann und Hipfner-Sonntag
Klarastraße 96a
79106 Freiburg im Breisgau
Telefon: 0177 6456655 (Telefonzeiten: Montag und Freitag 8.00 bis 9.00 Uhr)
eMail: info@psychotherapie-sabine-ecker.de
Homepage: http://www.psychotherapie-sabine-ecker.de

Sabine Ecker stellt auf Ihrer Homepage übrigens auch eine kostenlose Trancereise mit dem Titel „Trancereise zur inneren Ruhe und Kraft“ zum Download bereit. Mein Tipp: runterladen und ausprobieren!

Viel Spass beim Grenzen überschreiten,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Niemals Gewalt

Alle Kinder dieser Erde lieben Astrid Lindgren (geboren 1907 in Schweden). Aber auch den Erwachsenen hat die „Mutter“ von Pippi Langstrumpf Bedenkenswertes zu sagen:

Jetzt werde ich eine kleine Geschichte erzählen. Ich hörte sie selbst vor langer Zeit, eine alte Dame erzählte sie mir, und ich habe sie niemals vergessen. Sie ging so – wenn ich mich recht erinnere: Ich war jung zu jener Zeit, als fast alle Kinder oft geschlagen wurden. Man hielt es für nötig, sie zu schlagen, denn sie sollten artig und gehorsam werden. Alle Mütter und Väter sollten ihre Kinder schlagen, sobald sie etwas getan hatten, von dem Mütter und Väter meinten, daß Kinder es nicht tun sollten.

Mein kleiner Junge, Johan, war ein artiger und fröhlicher kleiner Kerl, und ich wollte ihn nicht schlagen. Aber eines Tages kam die Nachbarin zu mir herein und sagte, Johan sei in ihrem Erdbeerbeet gewesen und habe Erdbeeren geklaut, und bekäme er jetzt nicht seine Schläge, würde er wohl ein Dieb bleiben, ein Leben lang. Mit Muttern ist es nun einmal so, daß ihnen angst und bange wird, wenn jemand kommt und sich über ihre Kinder beschwert.

Und ich dachte: Vielleicht hat sie recht, jetzt muß ich Johan wohl eine Tracht Prügel verpassen. Johan saß da und spielte mit seinen Bausteinen – er war ja damals erst fünf Jahre alt -, als ich kam und sagte, daß er nun Prügel bekäme und daß er selbst hinausgehen sollte, um eine Rute abzuschneiden. Johan weinte, als er ging. Ich saß in der Küche und wartete. Es dauerte lange, bis er kam, und weinen tat er noch immer, als er zur Tür hereinschlich. Aber eine Rute hatte er keine bei sich.

„Mama“ sagte er schluchzend, „ich konnte keine Rute finden, aber hier hast du einen Stein, den du auf mich werfen kannst!“ Er reichte mir einen Stein, den größten, der in seiner kleinen Hand Platz fand. Da begann auch ich zu weinen, denn ich verstand auf einmal, was er sich gedacht hatte: Meine Mama will mir also weh tun, und das kann sie noch besser mit einem Stein.

Ich schämte mich. Und ich nahm ihn in die Arme, wir weinten beide soviel wir konnten, und ichdachte bei mir, daß ich niemals, niemals mein Kind schlagen würde. Und damit ich es ja nicht vergessen würde, nahm ich den Stein und legte ihn in ein Küchenregal, wo ich ihn jeden Tag sehen konnte, und da lag er so lange, bis Johan groß war. Dieb wurde keiner aus ihm. Das hätte ich gern meiner Nachbarin erzählen mögen, aber sie war schon lange fortgezogen. Ja, so sprach die alte Dame, die mir dies alles erzählte, als ich noch sehr jung war.

Und ich weiß noch, daß ich mir dachte: Ich werde meine Kinder auch nicht schlagen, sollte ich welche bekommen. Ich bekam zwei Kinder und ich schlug sie niemals. Trotzdem wurden gute Menschen aus ihnen. Und auch sie schlagen ihre Kinder nicht.

Warum erzähle ich das alles?

Es sollte ja vom Frieden die Rede sein. Ich glaube, das tut es auch. In gewisser Weise. Immer noch gibt es viele Mütter und Väter auf der Welt, die ihre Kinder schlagen und glauben das sei gut. Sie meinen, Kinder würden artig und gehorsam durch Schläge. Aber statt dessen werden sie zu solchen Menschen, die gerne selber andere schlagen und weitermachen damit, wenn sie groß sind. Denn wie sollte einer, der sich als Kind an die Gewalt gewöhnt hat, zu einem friedlichen Menschen heranwachsen?

Und wie soll es Frieden geben in der Welt, wenn es keine friedfertigen Menschen gibt? Zu Hause, in den Wohnungen, muß der Friede beginnen. Ich glaube, es wäre gut, wenn ein Stein in den Küchenregalen läge, fast überall auf der Welt, als Erinnerung: Schluß mit Gewalt!

Ich kenne eine Menge Staatsmänner und Politiker, die einen solchen Stein auf dem Küchenregal haben sollten. Aber dann würden sie vielleicht bloß die Steine nehmen und hinausgehen und einander die Schädel damit einschlagen. Denn glaubt man an Gewalt, dann handelt man auch so!

(Festrede, gehalten in der Frankfurter Paulskirche anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, 1978)

Ich danke wieder Monika für die eMail mit dieser Rede.

Viel Spass beim Stein-ins-Regal-legen,
Doc Ramadani


Ab und zu einmal ein neues Placebo

Im Blog von Hanspeter Ricklin habe ich einen tollen Beitrag gefunden. Er berichtet darin über ein Youtube-Video von Dan Ariely, dem Autor des lesenswerten Buches „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“.

 
Mein Freund Stefan Hammel hat dazu einmal folgende Geschichte erfunden:

„Immer, wenn ich einen Vortrag halte“, hat neulich ein Mann zu mir gesagt, „habe ich solches Lampenfieber. Mein Blutdruck geht in die Höhe, ich bekomme Herzklopfen und atme gepresst und schnell. Meine Frau hat mir dieses Blutdruck senkende Mittel gegeben. Seitdem ist es besser geworden.“ „Ich möchte Ihnen ein Geheimnis verraten“, habe ich geantwortet. „Immer, wenn Sie das Mittel einnehmen, weiß Ihr Körper schon, dass er den Blutdruck senken wird. Er weiß genau, was er auf die Tablette hin zu tun hat. Er weiß es so genau, dass er den Blutdruck auch senken wird, wenn Sie die Tablette einfach nur einstecken.”

“Hat funktioniert”, berichtete der Mann beim nächsten Treffen.

Viel Spass beim Placebo-therapieren,
Doc Ramadani


Musiker in Trance

Trance ist ein sehr natürliches Phänomen. Recht regelmäßig verfallen wir Menschen in diesen besonderen Bewusstseinszustand, in dem die Dinge um uns herum unwichtig werden und wir ganz bei uns sind. Besonders auffällig ist das, wenn wir uns monotonen Tätigkeiten hingeben oder uns künstlerisch betätigen. Sehr oft konnte ich schon bei Künstlern (MusikerInnen, TänzerInnen, SängerInnen, …) aber auch Sportlern beobachten, dass sie alles um sich herum zu vergessen scheinen und ganz bei ihrer Sache sind. Sie sind in Trance.

Wie sich Musiker oft ganz spontan in einen Trancezustand begeben, lässt sich im folgenden Video sehr gut beobachten. Der Gitarrist, Andy McKee, hat zwar die Augen teilweise offen, scheint dabei aber alles andere zu sehen als das Griffbrett seiner Gitarre. Nur so sind solche außerordentlichen Leistungen, wie das Spielen dieses Stücks, überhaupt möglich:

 
Wie es ist, wenn 2 Musiker gleichzeitig in eine gemeinsame Tramce gehen, kann man hier sehen:

 
Andy McKee, der Gitarrist, der in beiden Videos zu sehen ist, ist übrignes ein US-amerikanischer Fingerstyle-Gitarrist, der 1979 im amerikanischen Bundesstaat Kansas geboren wurde. Mit 13 Jahren bekam er seine erste Gitarre geschenkt und er spielte früh die Songs seiner Idole (Metallica, Dream Theater und Joe Satriani) nach. Sein Cousin schleppte ihn eines Tages zu einem Workshop des bekannten Gitarristen Preston Reed. Dort erfuhr er zum ersten Mal von einen bestimmten Stil Gitarre zu spielen: dem Fingerstyle. Im Alter von 20 Jahren begann Andy, seine ersten eigenen Songs zu komponieren. Erst nachdem sein derzeitiges Label „Candy Rat Records“ Ende 2006 begann, Videos auf YouTube zu veröffentlichen, wurde McKee innerhalb kurzer Zeit sehr bekannt. Fünf seiner Stücke befinden sich derzeit unter den am höchsten bewerteten Videos bei YouTube überhaupt. Wie schön, dass so ein begnadeter Künstler wie Andy McKee dank dem Internet weltberühmt werden kann. Seine Songs laufen derzeit regelmäßig auf meinem iPhone. Mehr zu Andy McKee gibt es übrigens unter www.andymckee.com.

Viel Spass beim In-Trance-gehen,
Doc Ramadani

PS.: Das neuste Video von Andy McKee gibt es übrigens hier zu sehen:


Das 90/10-Prinzip des Stephen Covey

Vor einigen Tagen bin im Blog der Hypnosetherapeutin und Heilpraktikerin Katharina Hille auf einen wundervollen Artikel gestossen. Katharina hat sich die Arbeit gemacht, einen Artikel von Stephen Covey über das 90/10-Prinzip ins Deutsche zu übersetzen. Und ich möchte Euch diesen schönen Beitrag mit einigen wenigen Anmerkungen weiterleiten und Euch hiermit auch Katharina’s Blog als Energiequelle empfehlen.

Das 90/10-Prinzip

Worum geht es bei diesem Prinzip?

  • 10% des Lebens besteht aus Dingen die Dir geschehen.
  • 90% des Lebens wird davon bestimmt, wie DU reagierst.

Was bedeutet das?

Tatsächlich haben wir KEINE Kontrolle über die 10% die uns geschehen (Manche Anhänger des Universums würden sogar das bestreiten, aber lassen wir das mal so stehen). Bei den 90% sieht das anders aus. DU bestimmst diese 90%. Wie? – Durch Deine Reaktion. Du kannst keine rote Ampel kontrollieren. Aber, Du kannst Deine Reaktion kontrollieren. Lass Dir nichts anderes erzählen. Du kannst lernen zu kontrollieren, wie Du reagierst.

Beispiel gefällig?

Du frühstückst mit Deiner Familie. Deine Tochter stößt eine Tasse Kaffee um, die sich über Dein frisches Hemd ergießt. Du hast KEINE KONTROLLE darüber, was gerade passiert ist. Was als nächstes geschieht, wird dadurch bestimmt, WIE DU REAGIERST:

1. Variante:
Du fluchst. Du schreist Deine Tochter an, weil sie die Tasse umgeworfen hat. Sie bricht in Tränen aus. Nachdem Du sie angeschrien hast, wendest Du Dich Deiner Frau zu und wirfst Ihr vor, die Tasse zu nah an den Tischrand gestellt zu haben. Daraus entwickelt sich ein kleiner Ehestreit. Du stürmst die Treppe hinauf, um Dir ein frisches Hemd anzuziehen. Wieder unten, stellst Du fest, dass Deine Tochter vor lauter Weinen keine Zeit mehr hatte, ihr Frühstück zu beenden und sich für die Schule fertig zu machen. Sie verpasst den Bus. Deine Frau muss jetzt sofort zur Arbeit gehen. Du hetzt zum Auto und fährst Deine Tochter zur Schule. Weil Du spät dran bist, fährst Du mit 90 Sachen durch eine 50-km/h-Zone. Mit 15-minütiger Verspätung und einem saftigen Strafzettel für zu schnelles Fahren, kommst Du an der Schule an. Deine Tochter rennt in die Schule, ohne sich von Dir zu verabschieden. Nachdem Du 20 Minuten zu spät an Deinem Arbeitsplatz eingetroffen bist, stellst Du fest, dass Du Deine Brieftasche vergessen habst. Der Tag hat gräßlich begonnen. Und er wird schlimmer und immer schlimmer. Du bist froh, wenn Du endlich nach Hause kannst. WARUM? – Weil Du heute Morgen so reagiert hast, wie Du reagiert hast.

Warum hatten Sie einen schlechten Tag?

A) Hat der Kaffee das verursacht?
B) Hat Deine Tochter das verursacht?
C) Hat der Polizist, der Dir den Strafzettel verpasst hat, das verursacht?
D) Hast Du das verursacht?

Die richtige Antwort lautet: D

Du hattst KEINERLEI KONTROLLE über das, was mit dem Kaffee passiert ist. Deine Reaktion in diesen 5 Sekunden verursachte Deinen miserablen Tag!

2. Variante:
Kaffee ergießt sich über Dein Hemd. Deine Tochter beginnt fast zu weinen. Du sagst sanft zu ihr: “Alles ok, Spätzchen, das ist nicht schlimm. Pass einfach das nächste mal ein wenig besser auf.” Du nimmst Dir ein Handtuch und gehst nach oben, um ein frisches Hemd anzuziehen. Du steckst Deine Brieftasche ein, kommst in aller Ruhe wieder herunter. Du schaust aus dem Fenster und siehst Deine Tochter, wie Sie zum Bus geht. Sie dreht sich herum und winkt Dir zu. Du kommst 5 Minuten zu früh zu Arbeit und begrüßt Deine Kolleginnen und Kollegen mit bester Laune.

Bemerkst Du den Unterschied? Zwei unterschiedliche Szenarien. Beide haben gleich begonnen. Jedes endet aber anders. WARUM? – Wegen der Art, wie Du reagiert hast. Du habst wirklich keine Kontrolle über 10% dessen, was in Deinem Leben passiert. Die anderen 90% werden durch Deine Reaktion bestimmt.

Und jetzt sei einmal ganz neugierig, wie es Dein Unterbewusstsein für Dich macht, dass Du Dich einfach so, ab und zu ganz von allein an diese Geschichte erinnerst.

Viel Spass beim Gelassen-reagieren,
Doc Ramadani


Podcast 014: Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg – Doc Ramadanis Podcast Nr. 14

Podcast Nr. 14: Im Gespräch mit dem Psychologen Roland Kopp-Wichmann – Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg

Immer wieder erleben wir in unserem Leben Situationen, in denen uns etwas passiert, was wir uns vielleicht gar nicht so recht erklären können. Beispielsweise ist der Chef schlecht gelaunt, schnauzt einen an und plötzlich fühlt man sich unwohl. Oder in der Beziehung ist einer ein Morgenmuffel und der andere fühlt sich komischerweise immer schuldig. Oder immer wieder ertappt man sich dabei, dass man „Ja!“ sagt, obwohl man „Nein!“ meint. Und das, obwohl man sich so fest vorgenommen hatte, diesmal beim „Nein!“ zu bleiben.

Manchmal kann es da sogar passieren, dass man sich unheimlich über sich ärgert und sich denkt: „Eigentlich ist mir doch alles klar! Ich weiss doch, dass es keinen Sinn macht, sich so oder so zu verhalten! Und trotzdem passiert es mir immer wieder!“. Oft gibt es gute Gründe, warum wir uns auf eine bestimmte Art und Weise verhalten. Manchmal kennen wir diese, manchmal gibt es sogar eine Fülle von Gründen oder biographischen Ereignissen, die sich dafür verantwortlich machen lassen. Manchmal ist es hilfreich diese zu kennen, manchmal muss man sie nicht kennen, um gewisse Veränderungen zu erreichen.

In Podcast Nr. 14 mit dem Heidelberger Führungskräftetrainer, Coach und Psychologen Roland Kopp-Wichmann geht es um das Thema Veränderung. Wie ist Veränderung möglich? Was kann helfen? Ist Veränderung leicht? Wir stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unserer Art zu arbeiten fest und berichten, was Menschen, die sich verändern möchten, tun können.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 014: Wege zur Veränderung & Veränderung als Weg (1902 Downloads)

Viele weitere Informationen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung findet man übrigens im Persönlichkeits-Blog von Roland Kopp-Wichmann und neuerdings auch (für alle Social Networker) auf seiner Facebookseite. Alle Informationen über die Persönlichkeitsseminare und das Coaching-Angebot findet Ihr unter www.seminare4you.de. Wer sich für die Bücher von Roland Kopp-Wichmann interessiert, findet hier die wichtigen Informationen:

Die Autorenseite von Roland Kopp-Wichmann bei Amazon

Viel Spass beim Verändern,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Zwei Wölfe

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Der Alte sagt nach einer Weile des Schweigens: „Weißt Du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Wölfe im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“.

„Welcher der beiden gewinnt den Kampf um das Herz?“ fragt der Junge. „Der Wolf, den man füttert.“ antwortet der Alte.

(alte Indianerweisheit)

Viel Spass beim Füttern,
Doc Ramadani


Die magische Bank

Stell‘ Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat – genau wie jedes andere – auch gewisse Regeln.

Die erste Regel lautet:

Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst das Geld nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, stellt Dir die Bank erneut 86400 Euro für den kommenden Tag auf Deinem Konto zur Verfügung.

Die zweite Regel ist:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schliessen, und Du bekommst kein neues mehr.

Was würdest Du tun?

Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest? Nicht nur für Dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die Du liebst? Vielleicht sogar für Menschen, die Du nicht einmal kennst, da Du das nie alles für dich allein ausgeben könntest? In jedem Fall aber würdest Du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass Du ihn bestmöglich nutzt, oder?

Weisst Du, eigentlich ist dieses Spiel die Realität.

Jeder von uns hat so eine „magische Bank“. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86’400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Was machst Du also mit Deinen täglichen 86400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr Wert als die gleiche Menge in Euro?

Viel Spass beim Zeit-ausgeben,
Doc Ramadani

PS.: Diese Metapher hat Hans-Peter Zimmermannin seinem neusten Newsletter verschickt.


Zuversicht auf 2 Beinen

Faith: Zuversicht auf 2 Beinen

Könnt Ihr euch noch an den Beitrag zu diesem wundervollen Film „The Butterfly Circus“erinnern? – Das nicht nur wir Menschen alle Chancen haben, auch wenn wir mit scheinbaren oder offensichtlichen Einschränkungen im Leben stehen, zeigt die Geschichte der Hündin „Faith“. Faith wurde Weihnachten 2002 geboren – mit zwei gesunden Hinterbeinen und nur einem, zudem deformierten Hinterbein. Der Besitzer von Faiths Mutter konnte sich nicht vorstellen, dass Faith überleben würde. Selbst Faiths Mutter wollte die kleine Hündin nicht annehmen.

Der Sohn der heutigen Besitzerin, Jude Springfellow, rettete das kleine Hundebaby, als dessen Mutter das deformierte Kleine umbringen wollte. Jude nahm sich der kleinen Hündin an und gab ihr den Namen „Faith“ (Zuversicht). Als Faith 7 Monate alt war, musste auch noch das deformierte Vorderbein amputiert werden, da es sich zurückbildete (athrophisch wurde). Anfangs benutzte Jude ein Snowboard, um der kleinen Faith zu zeigen, wie Bewegungen funktionieren. Später benutze sie einen Löffel mit Erdnussbutter um Faith zum Bewegen und Springen zu animieren. Eines Tages beschloss Faith auf 2 Hinterbeinen zu laufen und zu springen. Anfangs noch etwas unbeholfen und dann zunehmend sicherer und sicherer.

Heute ist Faith, die aufrecht gehende Hündin, seit dem Mitwirken im Film „Harry Potter und der Feuerkelch“ weltberühmt. Ihre Besitzterin, Jude Springfellow, hat ihre Anstellung als Lehrerin aufgegeben und reist mit Faith durch die Lande, um Menschen mit jedweden Einschränkungen Mut zu machen. Hier ist ein Video zur Geschichte von Faith zu finden:

Viel Spass beim Potentiale-nutzen,
Doc Ramadani


Podcast 010: Trauer ist eine besondere Form von Liebe – Doc Ramadanis Podcast Nr. 10

„Trauer ist eine besondere Form von Liebe“, versucht Roland Kachler den Menschen nahezubringen, die er begleitet.

Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist wohl einer der schlimmsten Schicksalsschläge, den ein Menschen erfahren muss. Wie kann man so etwas überhaupt ertragen? Wie kann man da noch weiterleben? Wie wird das Leben dann aussehen?

Mein Kollege Roland Kachler ist psychologischer Psychotherapeut in Remseck und begleitete jahrelang Menschen in ihrer Trauer. Er versuchte ihnen beizubringen, dass sie loslassen sollten. Bis er seinen 16-jährigen Sohn durch einen Unfall verlor und er erkennen musste, dass er es nicht schafft, loszulassen. Er fand in dem, was er jahrelang den Menschen versucht hat beizubringen, keine Lösung. Er suchte nach neuen Wegen mit dem Schmerz umzugehen, und hat sie gefunden.

Heute gibt Roland seine Erfahrugen und sein Wissen in Büchern, Seminaren und Workshops an Betroffene sowie Profis (Therapeuten, Coaches, Begleiter) weiter und plädiert für mehr Offenheit im Umgang mit Trauer. Für ihn ist es wichtig, dass Trauer eine besondere Form von Liebe werden kann.

Roland und ich unterhalten uns in meinem Podcast Nr. 10 über die Themen Verlust und Trauer. Es ist ein sehr emotionaler und persönlicher Podcast geworden. Ich möchte meinem Kollegen Roland an dieser Stelle ganz herzlich für seine Bereitschaft, über dieses für ihn sehr bewegende Thema zu sprechen, von ganzem Herzen danken.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 010: Trauer ist eine besondere Form von Liebe (1569 Downloads)

Für alle Menschen, die sich gerne direkt an Roland Kachler wenden möchten, veröffentliche ich hier seine Kontaktdaten:

Dipl.-Psych.
Roland Kachler
Christofstraße 16
71686 Remseck
Tel.: 07146/990586 (am besten Freitags 9.45 -.10.00)
eMail: Roland.Kachler@t-online.de
Internet: www.kachler-roland.de

Und hier wie im Podcast versprochen, die Links zu Rolands Büchern:

Eine vollständige Auflistung der Bücher von Roland Kachler findet Ihr hier.

Ich weiss nicht, bei was ich Euch heute Spass wünschen soll (angesichts des Themas) und sage einfach: „Passt auf Euch auf“,
Euer Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.