Und es gibt sie doch … pädagogisch wertvolle Unterhaltung für Kinder

Sehr oft erinnere ich mich gerne wehmütig an Fernsehserien wie „Pan Tau“, „Luzie, der Schrecken der Straße“ sowie „Die Besucher“, allesamt tschechische Kinderserien, die ich als Kind geliebt habe.

Oft habe ich mir gewünscht, dass meine Kinder ähnlich pädagogisch wertvolle Angebote unter der Vielzahl von Animationsfilmen und neuzeitlichen Fernsehformaten finden könnten. Und doch … selbst in den heutigen Zeiten, in denen technisch fast alles machbar ist, gibt es pädagogisch wertvolle Angebote:

 

In der Kleinstadt Thneedville leben die Bewohner ein sorgen- und vor allem keimfreies Leben. Die frische Luft der Stadt kommt allerdings abgezapft aus der Flasche, denn echte Bäume gibt es schon lange nicht mehr. Dabei braucht der Junge Ted gerade dringend einen Baum, um seiner angebeteten Nachbarin Audrey zu imponieren. Teds Großmutter Norma erzählt ihm, dass der sagenumwobene „Once’ler“ etwas über die Bäume und deren Verbleib wisse. Also macht sich Ted auf, um den „Once’ler“ draussen vor der Stadt zu finden – der erzählt Ted die Geschichte, wie es dazu kam, dass es keine Bäume mehr gibt und warum er, der „Once‘ler“ Schuld daran sei. Doch Ted ist nur daran interessiert, wie er seiner angebeteten Audrey einen echten Baum besorgen kann.

Viel Spass beim Unterhalten lassen,
Doc Ramadani


Oft sehen wir nur, nach was wir suchen!

Um im alltäglichen Leben optimal zurechtkommen zu können, benutzt unser menschliches Gehirn so genannte Heuristiken, um aktuelle Situationen schnellstmöglich einordnen und angemessen darauf reagieren zu können. Und das ist sehr gut so, sonst würden wir sicherlich ständig von der Fülle von Reizeinflüssen, die sich uns bieten, überfordert sein. Vereinfacht könnte man es so beschreiben: „Unser Gehirn versucht ständig, wiedererkennbare Muster zu erkennen, um automatische Programme ablaufen zu lassen, die uns helfen, besser im Alltag zurecht kommen zu können.“ – Und das ist gut so!

In vielen Situationen helfen uns diese automatisch ablaufenden Mechanismen – manchmal verwehren uns diese Mechanismen allerdings auch den Blick darauf, was sich uns sonst noch bieten könnte. Was ist nämlich das Problem? – Aufgrund unserer oft vorfokussierten Suchhaltung, sucht unser Gehirn eben nur nach gewissen Dingen oder Reizen. Wir betrachten gewissen Situationen eben mit einer gewissen Fragestellung und das hat Einfluss darauf, welche Dinge wir sehen.

 

Ist doch sehr erstaunlich, welche Dinge unser Gehirn da wahrnimmt, oder? – Vielleicht hat den einen oder anderen beim Betrachten des Videos so ein unbestimmtes Gefühl überkommen, dass irgendetwas nicht ganz korrekt ist – aber ganz sicher sind wir uns da oft nicht. Woran liegt das? – Unser bewusstes Wissen schaut mit einer bestimmten Fragestellung auf die gezeigten Bilder und versucht diese hinsichtlich der Frage zu prüfen, wer wohl der Mörder gewesen sein könnte. Ein anderer Teil von uns – unsere unbewusste Wahrnehmung – nimmt viel mehr wahr als unser bewusstes Wissen. Und dann, manchmal … manchmal mehr und manchmal weniger … überkommt uns so ein Bauchgefühl, dass da irgendetwas nicht stimmt. Zumindest im Fall dieses kurzen Films, wäre es ganz sinnvoll gewesen, dieses Bauchgefühl wahr zu nehmen.

Übrigens: bei dem gezeigten Film handelt es sich um einen Fernseh-Spot, der darauf aufmerksam machen soll, im Straßenverkehr auf Radfahrer zu achten. Sehr pfiffige Idee!

Viel Spass beim Unerwartetes-suchen,
Doc Ramadani


Welche Kraft hat der innere Arzt?

Vor wenigen Tagen wurde auf Arte die Dokumentation „Die Heilkraft des inneren Arztes“ gezeigt. In der Dokumentation wird darum geworben, doch wieder einen Blick für die Selbstheilungskräfte des Organismus zu bekommen. In der 50-minüzigen Dokumentation kommt unter anderem auch der von mir sehr geschätzte Neurobiologe, Prof. Dr. Gerald Hüther, zu Wort und erklärt einige neurowissenschaftliche Erkenntnisse um die Themen Heilung, Gesundung und Gesunderhaltung.

Eine wirklich sehr interessante Doku, die ich Euch empfehlen möchte.

Viel Spass beim Selbstheilungskräfte-mobilisieren,
Doc Ramadani


Lassen wir uns krank machen?

Als Arzt bin ich für die Pharmaindustrie uninteressant. Mittlerweile kaufe ich meine Post-It’s und meine Kugelschreiber selber. Nicht alle, schließlich versorgen mich oft meine Klienten mit diesen Errungenschaften der modernen Bürotechnik.

Warum ist das so? – Weil ich als hypnotherapeutisch tätiger Arzt kaum noch Medikamente verschreibe. Das liegt nicht daran, dass ich nicht an die Präparate der Pharmaindustrie glaube – ganz im Gegenteil: ich bin sehr stolz darauf, dass ich in Deutschland eine sehr fundierte und gute Ausbildung bekommen habe und mit Fug und Recht behaupten kann, dass es in Deutschland sehr viele Pharmaunternehmen gibt, die sich sehr aktiv und engagiert an der Entwicklung und Erforschung neuer Wirkstoffe beteiligen, oder bewährte Wirkstoffe, zu günstigen Preisen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Diese Medikamente sind, richtig eingesetzt, ein absoluter Segen für betroffene Menschen. Und ich finde auch, dass für diese segensreichen Medikamente ein angemessener Preis gezahlt werden sollte. Mit immer größer werdender Besorgnis beobachte ich allerdings auch die Tendenz, dass viele Medikamente immer inflationärer eingesetzt werden – gerade im Bereich der Psychopharmaka. Und das nicht auf medizinischer Basis, sondern vielleicht durch das geschickte Marketing der pharmazeutischen Industrie.

Eine Dokumentation von Arte, die dieses Phänomen sehr kritisch beleuchtet, gibt es jetzt auf Youtube zu sehen. Obwohl nicht explizit erwähnt, legt diese Doku doch nahe, dass es manchmal sinnvoll ist, der vollen emotionalen Bandbreite von uns Menschen, Raum zu geben. Eine Einladung an alle, die sich gerade Fragen stellen, ob es Sinn macht, das eine oder andere Präparat zu nehmen:

Viel Spass beim Gesund-bleiben,
Doc Ramadani


Podcast 024: Kinder mental stärken – Therapie mit Köpfchen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 24

In Podcast Nr. 24 unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kindern und Jugendlichen.

Trance ist ein ganz natürliches Phänomen – jeder der einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, kann ganz spontan auftretende Trancephänomene erkennen, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Was spontan im Spiel entsteht, kann gerade auch bei Kindern therapeutisch genutzt werden.

Mit meinem Kollegen, dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Hartmut Ditter aus Laichingen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 24 über die hypnotherapeutische Begleitung von Kindern – und oft auch Eltern. Dr. Ditter erklärt, wie er hypnotherapeutsche Arbeitsweisen in seine tägliche Arbeit zum Wohl von Kind und Eltern integriert. Nicht nur Eltern können erfahren, wie bereits Kleinigkeiten dazu beitragen können, dass sich Kinder wohler fühlen und sich selbst entwickeln können.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 024: Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen (531 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Dr. Hartmut Ditter wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Praxis Dr. Hartmut Ditter
Platzgasse 1
89150 Laichingen
Telefon: 07333/922333
eMail: DrDitter@DrDitter-Laichingen.de
www: www.kinder-mental-staerken.de

Viel Spass beim Mental-stärken,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Worum es mir in der Begleitung von Menschen geht

Wenn Menschen mich in meiner Praxis besuchen, verwende ich sehr oft sehr viel Zeit darauf, den Menschen zu erklären, dass sie so, wie sie sind, okay sind und es vielleicht hilfreich ist, darauf zu schauen, was ihre persönlichen Stärken sind. Der Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen hat das in einer seiner Gutenachtgeschichten wunderbar dargestellt:

Viel Spass beim Stärken-herausarbeiten,
Doc Ramadani

PS.: Danke an Katharina Hille für die Inspiration in ihrem tollen Blog.


Ich bitte um Geduld

Liebe Ratsuchenden, ich bitte um Geduld.

Seit meiner Mitwirkung an der Stern TV-Sendung vom 26.01.2010, erreicht mich eine Fülle von eMail-Anfragen. Ich werde alle Anfragen beantworten. Und zugleich bitte ich um ein wenig Nachsicht, dass ich für das Beantworten von Anfragen ein wenig Zeit benötige. Ich werde Ihnen auf jeden Fall schreiben.

Ich danke für das Verständnis,
Dr. Marco Ramadani