Podcast 032: Wann ist ein Mann ein Mann? – Doc Ramadanis Podcast Nr. 32

Dipl.-Psych. Christoph Schubert & Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 32 unterhalte ich mich mit meinem Kollegen Christoph Schubert über die Themen Mann-werden und Mann-sein. Ein interessanter Podcast nicht nur für Männer.

Immer wieder begegnen mir in meiner Praxis Themen, die mich in zweifacher Hinsicht betreffen: Kind- und Eltern-sein, Opfer- und Täter-sein, … Und oft ist es gut, beide Seiten kennen gelernt zu haben. Auch bei einem anderen Thema ist es gut, dass ich in zweifacher Hinsicht Einblicke bekomme, nämlich beim Thema Mann-sein.

In Podcast Nr. 32, dem ich den Titel „Wann ist ein Mann ein Mann?“ gegeben habe, unterhalte ich mich mit meinem geschätzten Kollegen, Dipl.-Psych. Christoph Schubert, genau über dieses Thema. Christoph wie ich begleiten tagtäglich Männer, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und dabei kommen wir natürlich auch immer in Kontakt mit unseren eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Was liegt also näher als uns im Vieraugengespräch einmal über das Thema „Mann-sein“ zu unterhalten und uns über unsere gegenseitigen Erfahrungen auszutauschen. Und der Internetgemeinde bieten wir an, sich im geschützen Raum der Anonymität des Internets ein eigenes Bild zu machen.

Persönlich habe ich wieder unheimlich vom Austausch mit Christoph profitiert und fühle mich durch die Erfahrungen von Christoph sehr bereichert. Aber macht Euch selbst ein Bild.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 032: Wann ist ein Mann ein Mann? (573 Downloads)

Wer die Begleitung von Christoph Schubert persönlich in Anspruch nehmen und mit ihm persönlich in Kontakt treten möchte, findet alle Informationen auf seiner Homepage oder kann Christoph Schubert unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Christoph Schubert
Sandstr. 2
89231 Neu-Ulm
Tel: 0731-9458826
http://www.psycho-praxis-ulm.de

Viel Spass beim Mann-werden und Mann-sein,
Doc Ramadani

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Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 31

Fabian Ainser und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Wenn man wachsam durch das Leben geht, dann kann man beobachten, dass hypnotische Prozesse viel mehr Einfluss auf unser Alltagsleben und -erleben haben, als uns bewusst ist. Unsere Alltagssprache drückt das oft bemerkenswert präzise aus: „Ich fühle mich unter Druck gesetzt. Ich bin so angespannt. Das nimmt mir den Atem. …“. Wie hypnotische Prozesse auch Prozesse im Arbeitsleben und -erleben beeinflussen, erklärt mein Kollege Fabian Ainser in Podcast Nr. 31 mit dem Titel „Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen?“.

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Fabian Ainser hat Psychologie sowie BWL studiert und arbeitet als selbständiger Coach in einer Vielzahl von Unternehmen. Tagtäglich unterstützt er in Einzel- oder Gruppencoachings Menschen dabei, Ihr Arbeitserleben als bereichernd und sinnerfüllt zu erleben. Dabei nutzt er konsequent hypnosystemische Konzepte. Was genau man darunter verstehen kann, erläutert er im Podcast. Neben seiner Tätigkeit als Coach begleitet Fabian, genau wie ich, Menschen in seiner psychotherapeutischen Praxis im Zentrum von Frankfurt. Welchen Menschen er dort Hilfe anbieten kann und wie er seine beiden Betätigungsfelder als optimal ergänzend erlebt, kommt genauso zu Sprache, wie seine sympathische und gewinnende Art Ausdruck findet. Ein interessanter Podcast mit einem interessanten Menschen.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen (430 Downloads)

Wer sich über das Coaching-Angebot von Fabian Ainser informieren möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Homepage von Ainser-Consulting  oder erreicht ihn unter folgenden Kontaktdaten:

Ainser-Consulting
Neurosystemische Beratung für Unternehmen und Führungskräfte
Rohrbacherstr. 87
69115 Heidelberg
www.ainser-consulting.de

Wer gerne die therapeutische Begleitung durch Fabian Ainser in Anspruch nehmen möchte, kann ihn unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Ainser-Praxis
Neurosystemische Beratung am Goetheplatz
Kaiserstraße 5a
60311 Frankfurt a.M.
www.ainser-praxis.de

Viel Spass beim erfüllenden und bereichernden Arbeiten,
Doc Ramadani

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Du hast keine Chance – also nutze sie!

Vor einigen Tage fragte ein Kollege in unserer hypnotherapeutischen Mailing-Liste an, ob jemand eine Idee hätte, wie man das Thema ADHS bei Kindern sehr kurz und prägnant vorstellen könne – er hätte 10 Minuten Zeit, um das Thema durch einen kurzen Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung darzustellen.

Darauf bekam er vielerlei Vorschläge und Verweise auf einschlägige Webseiten, aber auch ein ums andere Mal den Hinweis, dass es wohl kaum möglich sei, ein so komplexes Thema in lediglich 10 Minuten auch nur ansatzweise ausreichend vorzustellen.

Und dann … eine E-Mail von meinem Kollegen Dr. Constantin von der Lühe … kommentarlos schickt er folgende Geschichte … lest selbst:


Es mag so etwa 50.000 Jahre her sein, …

Der Wolf

… vielleicht sogar ein wenig länger, vielleicht auch weniger, das weiß ich nicht so ganz genau, jedenfalls war es ganz sicher sehr lange bevor mein Großvater ein Kind war, da lebte ein Junge in der Steinzeit mit seiner Sippe. Ich glaube, er war ziemlich genau so alt wie das Kind, das uns jetzt grade beschäftigt. Und irgendwie war dieser Junge bemerkenswert, merkwürdig. Ein Unruhegeist würde man vielleicht zu meines Großvaters Zeiten gesagt haben, ständig unterwegs, immerzu etwas Neues im Sinn. Es konnte sein, dass seine Eltern ihn hundertfach riefen, ohne dass er zu hören schien. War da nicht ein Rascheln im Gesträuch gewesen? Vielleicht ein Igel, den man leicht fangen und im Feuer backen konnte? Die Geschwister würden sich freuen. Und wie kam’s, dass unter den flachen Steinen, die gut von der Sonne beschienen wurden, viel grössere Ameisennester waren, als unter denen, die im Schatten lagen? Und noch ein Ruf, den Abfallkorb auszuleeren, bleibt unerhört.

Heute würden sehr kluge Menschen bestimmt einen Fachausdruck dafür wissen, wie man so etwas am besten nennen sollte. Und diese Benennungen wären geheimnisvoll, mystisch, dass man sich nicht unbedingt darunter etwas würde vorstellen können, zum Beispiel effneunzichpunktnull oder effeinundneunzichdrei oder auch effvierundneunzicheins. Geheimnisvoll! So etwas machen die Fachleute. So weiß jedermann gleich, wie wichtig sie zu nehmen sind. So sind sie, die Fachleute. Und oft wissen sie so viel, dass sie wirklich gute Ratschläge geben und jeder gleich merkt „Hier hast du einen Experten vor Dir!“, von dem kannst du etwas lernen, das nimmst Du gerne an, das ist hilfreich. Solche Fachleute, die gibt es ja für vieles! Für so vieles, wie es unser Junge vor 50.000 Jahren schon ahnte oder -ich bin sicher- es bestimmt sogar wusste, dass es dafür Leute gab, die genau Bescheid wussten über bestimmte Dinge und die einen lehren konnten, wie das alles zusammenhing.

Oder war es nicht selbstverständlich, dass es eine Erklärung dafür geben musste, wie die Sterne an den Himmel kamen und dort blieben und sich ständig änderten und doch jedes Jahr dann immer wieder dieselbe Position fanden, oder dafür, warum es verschieden klingt, wenn man mit einem Stück Hirschorn oder einem Stein gegen einen Feuerstein schlägt, oder dafür, warum es unter den Wölfen an der Abfallgrube des Zeltdorfs welche gab, die nicht wegliefen wenn unser Junge mit dem Korb kam, den er entleeren sollte, sondern nur etwas abseits stehen bleiben, ohne davonzulaufen wie die anderen, und mit ihren gelb glänzenden Augen wachsam, gewiß gierig, vielleicht neugierig beobachteten, was er da aus dem Dorf brachte, wölfisch Gutes? Fast ist er versöhnt mit den lauten Worten, die er vorhin hatte hören müssen, seinetwegen habe man sich halb dumm geschrien, hatte der Vater gesagt, die Hand in der Luft, des Igels und der Ameiseneier wegen, die er mitgebracht hatte, hatte er gedacht, trotz des Igels und der Ameiseneier, da war niemand so findig wie er.

Ja, ja, so sind sie die Eltern, so waren sie auch schon, als mein Großvater ein Kind war, und so waren sie auch schon lange, lange davor, schon immer. Die ihre Kinder großziehen, sie das lehren, was sie wissen, sie unterrichten, das Leben zu meistern. Unbekanntes genau erklären, vor Bedrohlichem warnen, wie zum Beispiel vor den Wölfen, die immer an der Grube lauern. So sind wir Menschen! Wir fühlen uns nicht sicher mit Unbekanntem, darum sind wir auch so sicher, dass es unseren Kindern nicht anders geht. Außer vielleicht, wenn ich mich das erste mal entschlösse, in eine Achterbahn zu steigen. Da ist dieser Kitzel, diese Herausforderung. Und so neu und unbekannt das Achterbahnfahren ist, so leicht ist es dann doch, denn ich habe mir diese Achterbahnfahrt ja selbst ausgesucht, dann haben wir uns ja entschieden dafür, uns diese Herausforderung zuzutrauen.

Ich merke es eben, bei den vielen Gedanken, die ich mir über die Erwachsenen mache, habe ich fast vergessen auf unseren Jungen zu achten, der mit seinem Korb an der Abfallgrube steht. Und ihm gegenüber einer von den Wölfen. Unruhig, diese Tiere, unruhiger noch als unser Junge! Wachsam! Wachsamer sogar noch als er! Scharfe Sinne, viel schärfere als er sogar! Und mißtrauisch! Wehrhaft! Angrifflustig, wenn man ihnen zu nahe kommt, sagt der Vater. Oder ist das, was der Vater Angriffslust nennt, etwas anderes? Offenbar hat der Wolf, der jetzt nicht weggelaufen ist, Hunger?

Genau beobachtet er des Jungen Bewegungen, bereit die Flucht zu ergreifen -oder anzugreifen?- und der Junge wiederum die seinen. Und der Junge bemerkt wie dieser Wolf, der vor ihm nicht davonläuft, den Geruch einsaugt, der von seinem Abfallkorb ausströmt, und in die gelben Augen mischt sich zur Wachsamkeit etwas wie eine Bitte? Hat er das richtig gesehen? Und ist es tatsächlich so, dass der Wolf jetzt ein ganz klein wenig mit dem Schweif wedelt, so wie es der Junge tausendfach beobachtet hat -aus sicherer Entfernung- genau so, wie es die Wölfe tun, wenn sie einander an der Abfallgrube begrüssen? Kein Zweifel! Und der Junge schaut in seinen Korb und fischt einen abgenagten Igel heraus und er wirft ihm den Wolf hin, der ihn gierig aufschnappt und mit ihm davonläuft.

Am nächsten Tag sitzt der Wolf an der Abfallgrube, ganz so, als würde er unseren Jungen erwarten. Aufmerksam nach allen Richtungen! Man sieht es ihm an, nur ein kleines Geräusch, nur einer der Jäger des Dorfs, der zwischen den Zelten hervorträte, nur eine unbedachte Bewegung des Jungen, ein Ruf der Wolfskameraden in der Steppe und er wäre weg. Aber nichts dergleichen geschieht. Und er erlaubt dem Jungen heute einen Schritt näher, und der Junge traut sich einen Schritt näher … und noch einen … und noch einen … und noch einen … fast wäre eine Berührung möglich … und der Junge nimmt wieder einen abgenagten Igel … und er legt ihn vor dem Wolf auf den Boden, der ihn vorsichtig aufnimmt und mit dem Igelgerippe davontrottet.

Von nun an sucht der Junge jeden Tag nach einem Igel und fast täglich hat er Erfolg. Und zum Erstaunen seiner Eltern und es ganzen Zeltdorfes kann er es kaum erwarten, in der Abenddämmerung den Abfallkorb zur Grube zu bringen. Und immer sitzt dort sein Wolf und wartet auf ihn und wartet auch dann, wenn es dem Jungen am Vortag nicht gelungen war, einen Igel zu finden.

Eines Morgens, als der Junge sehr früh erwacht und vor allen anderen aus dem Zelt der Familie heraus in die sich im ersten Licht hebenden Nebel tritt, da sieht er, dass sein Wolf ihm gefolgt ist und vor dem Zelteingang geschlafen hat.


Dr. Constantin von Lühe ist niedergelassener Facharzt für Kinder- & Jugendmedizin in eigener Praxis in meiner Geburtsstadt Lübeck. Die vorgenannte Geschichte erzählt Constantin in Runden von Eltern und /oder Lehrern, wenn es um Kinder mit ADHS, oppositionellem Verhalten, Eruptivität, … in Schulen geht.

Schwerpunktmäßig arbeitet er in den Bereichen der Systemischen Familientherapie, der Medizinischen Hypnose, der Betreuung von Familien mit entwicklungsbehinderten Kindern, in Manualtherapie und in der multimodaler ADHS-Betreuung. Seit 2000 gibt er sein Wissen regelmäßig in Vorträgen weiter – besonders zu Themen der Wahrnehmungs- und Kommunikationssysteme. Wer sich direkt an Dr. Constantin von der Lühe wenden möchte, findet hier seine Kontaktdaten.

Viel Spass beim Chancen nutzen,
Doc Ramadani


Podcast 027: Wenn Lernen verzaubert – Zaubern in Therapie und Pädagogik – Doc Ramadanis Podcast Nr. 27

Mit meinem Nachbarn, dem berühmten Zauberkünstler Fred Bossie unterhalte ich mich in Podcast Nr. 27 über das Zaubern in Therapie und Pädagogik.

Immer wieder besuchen mich Eltern mit Ihren Kindern in der Praxis und schildern mir, dass es den Kindern wohl schwer falle, sich zu konzentrieren, diese unter einem zu geringem Selbstbewusstsein litten oder in anderen Fällen durch Stören im Unterricht auffallen würden. Nicht selten sind die Eltern dann erstaunt, wenn ich vorschlage, dass ich dem Kind das Zaubern beibringen könnte. Warum es manchmal sehr sinnvoll sein kann, mit Kindern zu zaubern, kann man in meinem neuen Podcast Nr. 27 mit dem Titel „Wenn Lernen verzaubert – Zaubern in Therapie und Pädagogik“ erfahren.

begeisterter Jungzauberer, entwickelte sozusagen „aus der Not heraus“ das kreative Zaubern und entdeckte während seiner langjährigen Arbeit als Zauberer und Zauberlehrer, was das Zaubern so interessant, hilf- und erfolgreich für das Lernen macht. In meinem Gespräch mit Fred Bossie erfährt man vieles über seine eigene Lebensgeschichte, seine Motivation und seine Erfahrungen. Eine absolut hörenswerte Reise in die Welt der Magie und in die Welt der Stärken und Ressourcen.

Und hier kannst Du Dir den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 027: Wenn Lernen verzaubert - Zaubern in Therapie und Pädagogik (664 Downloads)

Wer sich für das Seminarprogramm und das Schaffen von Fred Bosse interessiert, findet alle notwendigen Infos auf seiner Homepage www.zaubern.de. Wer Bücher zu dem Thema sucht, kann sich gerne einmal die folgenden Bücher meiner Kollegin Annalise Neumeier ansehen, in denen das Thema sehr schön dargestellt ist:

Viel Spass beim Verzaubern,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Das Geheimnis des Mr. B

Gregg Breinberg, alias Mr. B, Musiklehrer an der staatlichen Grundschule PS22 in Staten Island, New York, kann sich vor Anfragen großer Stars und Produzenten kaum noch retten. Warum? – Sein Kinderchor stürmt seit geraumer Zeit die Youtube-Charts und viele Stars und Sternchen möchten sich gerne mit den vermeintlichen Underdogs zeigen, die für viele Menschen im Internet schon echten Kult-Status erreicht haben. Aber macht Euch selbst ein Bild von Mr. B.’s Chor:

Ist es nicht absolut beeindruckend, wie diese Kinder unbefangen, voller Freude und befreit singen, tanzen und sich freuen? – Wie schafft es Gregg Breinberg aus scheinbar unscheinbaren Underdogs echte Internetstars zu machen? – Er hat ein Geheimnis: er begeistert die Kinder. Er involviert sie emotional. Mr. B. reisst sie mit und verhilft diesen jungen Menschen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Welche Potentiale Begeisterung freisetzen kann, hat Prof. Dr. Gerald Hüther <a title=“Prof. Dr. Gerald Hüther über Begeisterung “ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/anregungen-fur-gehirnbenutzer“>in einem seiner vielfältigen Vorträge</a> sehr eindrücklich erklärt.

Für mich ist Mr. B. weit mehr, als ein gewöhnlicher Musiklehrer: er ist Motivationstrainer, Coach, Therapeut und Freund. Einen Einblick in die Arbeit von Mr. B. bietet folgende Reportage:

Ich wünsche mir, dass es immer mehr Menschen gibt, die die Stärken, Ressourcen und Einzigartigkeiten unserer Kinder erkennen und ihnen helfen, sich frei zu entfalten.

Viel Spass beim Begeistern,
Doc Ramadani


Lassen wir uns krank machen?

Als Arzt bin ich für die Pharmaindustrie uninteressant. Mittlerweile kaufe ich meine Post-It’s und meine Kugelschreiber selber. Nicht alle, schließlich versorgen mich oft meine Klienten mit diesen Errungenschaften der modernen Bürotechnik.

Warum ist das so? – Weil ich als hypnotherapeutisch tätiger Arzt kaum noch Medikamente verschreibe. Das liegt nicht daran, dass ich nicht an die Präparate der Pharmaindustrie glaube – ganz im Gegenteil: ich bin sehr stolz darauf, dass ich in Deutschland eine sehr fundierte und gute Ausbildung bekommen habe und mit Fug und Recht behaupten kann, dass es in Deutschland sehr viele Pharmaunternehmen gibt, die sich sehr aktiv und engagiert an der Entwicklung und Erforschung neuer Wirkstoffe beteiligen, oder bewährte Wirkstoffe, zu günstigen Preisen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Diese Medikamente sind, richtig eingesetzt, ein absoluter Segen für betroffene Menschen. Und ich finde auch, dass für diese segensreichen Medikamente ein angemessener Preis gezahlt werden sollte. Mit immer größer werdender Besorgnis beobachte ich allerdings auch die Tendenz, dass viele Medikamente immer inflationärer eingesetzt werden – gerade im Bereich der Psychopharmaka. Und das nicht auf medizinischer Basis, sondern vielleicht durch das geschickte Marketing der pharmazeutischen Industrie.

Eine Dokumentation von Arte, die dieses Phänomen sehr kritisch beleuchtet, gibt es jetzt auf Youtube zu sehen. Obwohl nicht explizit erwähnt, legt diese Doku doch nahe, dass es manchmal sinnvoll ist, der vollen emotionalen Bandbreite von uns Menschen, Raum zu geben. Eine Einladung an alle, die sich gerade Fragen stellen, ob es Sinn macht, das eine oder andere Präparat zu nehmen:

Viel Spass beim Gesund-bleiben,
Doc Ramadani


Gelesen: Willenskraft – Warum Talent gnadenlos überschätzt wird – Christian Bischoff

Da beschäftige ich mich jeden Tag damit, Menschen dabei zu helfen, Ihre unbewussten Stärken wieder zu erkennen und diese unwillkürlich im Alltag wieder spüren zu können … und da höre ich im Radio ein Interview mit Christian Bischoff, der sagt, dass man mit seinem Willen mehr erreichen könne, als man sich bewusst sei. Und er würde das in seinem Buch erläutern. Das hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe das Buch:

bereits vor einigen Wochen gelesen. Die Äußerung, „dass man mit seinem Willen mehr erreichen könne, als man sich bewusst sei“, hat mich vor allem deswegen sehr neugierig gemacht, da ich es in meiner tagtäglichen Arbeit ja gerade erlebe, dass sich Menschen eine Änderung in ihrem Leben wünschen und schon so vieles probiert haben, um dieses Ziel zu erreichen, aber es einfach nicht gelingen mag. Ich erlebe es immer wieder so, dass es keinerlei Zweifel am Willen zur Veränderung gibt. Und zugleich: es scheint nicht so einfach zu sein. Und jetzt behauptet da wieder jemand, dass man es nur richtig wollen müsse und dann würde es schon klappen.

Na ja, dem aufmerksamen Leser meiner Rezension könnte es schon aufgefallen sein, dass ich dem Buch schon ein wenig ambivalent begegnet bin. Und … ich wurde äußerst positiv überrascht. Mit ganz eigenen Metaphern und Begriffen schafft es Christian Bischoff, uns seine eigenen Erkenntnisse näher zu bringen. Bei vielen Ideen dachte ich „Na ja, das ist ja nichts Neues“, aber ich war nahezu auf jeder Seite darüber überrascht, wie es Christian Bischoff schafft, so ein Gefühl von „Ja, Du kannst auch etwas ändern“ in mir hervorzurufen.

Christian Bischoff lädt uns dazu ein, aus dem Gesellschaftsspiel auszusteigen, in dem wir unser Leben an Wertvorstellungen und Konventionen anderer Menschen ausrichten und zu einem eigenen, Bewusstseins-bestimmten Leben zu finden … und … versteht es dabei zugleich, uns seine ganz persönlichen Erfahrungen aus seiner Laufbahn als Basketballspieler und -trainer näher zu bringen und uns damit dafür zu begeistern, Dinge in unserem eigenen Leben zu ändern. Was mir an diesem Buch gefällt? – Es ist gespickt mit prägnanten, hilfreichen Geschichten und Episoden aus dem Leben von Christian. Und diese Schilderungen geben Kraft. Keine Techniken, die man einfach nur anwenden müsse und schon würde es funktionieren, sondern gelebte Erfahrungen und motivierende Anekdoten, beim Lesen derer ich mich immer wieder dabei ertappt habe, wie eine innere Stimme zu mir gesagt hat: „Genau! Und Du kannst das auch!“.

Einige Rezensenten auf Amazon bemerken, dass es sich bei diesem Buch um eine Selbstdarstellung von Christian Bischoff handele, die doch recht „narzisstisch akzentuiert“ sei. Ich sehe das ganz anders. Christian Bischoff lässt uns an seinen eigenen Erfahrungen teilhaben und versteht es dabei, uns zu motivieren, gewisse Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Ich empfinde das Buch als sehr positive Überraschung und kann es durchaus weiterempfehlen.

Viel Spass beim Motivierenlassen,
Doc Ramadani


Das Leben ist so einfach, kompliziert, manchmal brutal – und immer einmalig

Täglich leben wir unser eigenes Leben – mit all dem was dazugehört: Glücksmomenten, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Aufgaben, Erfolgen, Rückschlägen. Und diese Erfahrungen formen unsere Sichtweise für das Leben – das eigene Leben.

Wie würden wir jedoch unser eigenes Leben betrachten, wenn wir andere Erfahrungen gemacht haben könnten. Wenn uns etwas dabei helfen würde, die Sichtweise auf unser Leben zu erweitern, so als hätten wir mehr Überblick. Manchmal gelingt uns das in kurzen Momenten, beispielsweise wenn wir vom Schicksal anderer Menschen erfahren, oder sogar daran teilhaben können, manchmal teilhaben müssen.

Youtube hat im vergangenen Jahr ein einzigartiges Projekt gestartet: Life I A Day. Menschen in der ganzen Welt waren aufgerufen, am 24. Juli 2010 zu filmen, was ihnen wichtig ist. 80.000 Filme (4500 Stunden Material) aus 192 Ländern wurden eingeschickt und in fünf Monaten zu einem 90-minütigem Film geschnitten. Drei Fragen wurden gestellt: Was liebst du? Was hast du in der Tasche? Was fürchtest du? – Ein sehr beeindruckender Film.

Und das schreibt Youtube dazu:

Ein Blick auf alle Kontinente, in 190 Länder, in unzählige Leben: Das globale Filmprojekt bringt über YouTube hochgeladene Privatvideos verschiedenster Kulturen zusammen, zeigt Schicksale und Alltagssituationen hautnah und authentisch.

Die Filmemacher und das Internet-Videoportal Youtube riefen dazu auf, Augenblicke des Alltags am 24.07.2010 zu filmen und die Clips einzuschicken. Drei Fragen hatten sie dazu gestellt: Was liebst du am meisten? Was fürchtest du am meisten? Und was befindet sich in deiner Tasche? Menschen aller Altersklassen und Schichten aus 192 Ländern sandten 4.500 Stunden Filmmaterial ein. Daraus wurden mosaikartig und in der Abfolge eines Tagesablaufs Ausschnitte zusammengefügt. Gezeigt werden alltägliche Situationen wie Zähneputzen, die Zubereitung von Mahlzeiten, religiöse Rituale, Reisernte, Spielen oder das Hüten von Ziegen, aber auch besondere Momente wie Geburten, Hochzeitsfeiern oder die erste Rasur. Dabei zeigt sich die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen, von Streit und Gewaltausbrüchen über Langeweile, gemeinsamem Scherzen und gegenseitigem Trost bis hin zu Liebesgeständnissen und Heiratsanträgen.

Ich kann Euch nur empfehlen, Euch die anderthalb Stunden Zeit zu nehmen, um Euch diesen beeindruckenden Film anzusehen. Für mich ist dieser Film auch wieder einmal ein Beleg dafür, dass das Internet uns vieles Interessantes und Bereicherndes bieten kann.

 

Viel Spass beim Leben,
Doc Ramadani


Manche Versäumnisse kann man vermeiden

Was bedauerst Du in Deinem Leben am meisten? – Diese Frage stellte ein Filmteam 50 Passanten in der irischen Provinzhauptstadt Galway. Die Antworten, der mit einer Frage aus dem Alltag geweckten Passanten, sind überraschend, berührend und bewegend. Aber seht selbst:

 

Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht und mich auch an die Zeit erinnert, in der ich als junger Arzt an der Uni-Klinik viele Krebspatienten begleitet habe. Diese Patienten haben mir oft davon erzählt, was sie versäumt hätten. Keiner von Ihnen hat mir jedoch gesagt, dass er zu wenig gearbeitet oder ferngesehen habe. Oft ging es aber um Träume und den Beziehungen zu anderen Menschen.

Mach doch einmal folgendes Experiment:

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und sorg dafür, dass Du ungestört bist. Mach es Dir irgendwo bequem und schließe die Augen. Jetzt stell Dir vor, am Ende eines langen Lebens, dass es der Vorabend des Tages ist, an dem Du die Bühne dieses Lebens verlassen wirst, um eine andere Bühne zu betreten. Du bist in Deinem Leben gereift und mit der Zeit weise und sanftmütig geworden. Und Du sitzt da und denkst über Dein Leben nach. Was sind die Dinge, über die Du froh sein möchtest, dass Du sie nicht versäumt hast? Welche Dinge möchtest Du getan haben? Mit welchen Menschen möchtest Du Dich ausgesöhnt haben? Mit welchen Menschen, möchtest Du besonders viel Zeit verbracht haben? Auf was möchtest Du stolz sein können?

Und dann denk einmal darüber nach:

Was hindert Dich daran, diese Dinge nun zu tun? Wäre es nicht an der Zeit, sich vielleicht genau jetzt mit diesem oder jenem Menschen auszusöhnen? Wie kannst Du mehr Zeit mit den Menschen verbringen, die Dir so wichtig sind?

Und … worauf wartest Du?

Viel Spass beim Versäumnisse-vermeiden,
Doc Ramadani


Podcast 025: Wie Kinder die Schule meistern – Kinder mental stärken II – Doc Ramadanis Podcast Nr. 25

In Podcast Nr. 25 geht es vor allem darum, wie Kinder die Schule meistern können.

Schule soll auf das Leben vorbereiten und dabei Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern stärken, so dass sich Kinder entfalten können und dabei das Rüstzeug für das Erwachsenenleben mitbekommen. In den vergangenen Tagen und Wochen, haben mich wieder viele junge Menschen besucht, die sich durch Ängste vor und in der Schule geplagt fühlen. Teilweise nehmen diese Ängste so viel Raum ein, dass Schülerinnen und Schüler über Wochen die Schule nicht mehr besuchen konnten. Andererseits gehören auch Lehrerinnen und Lehrer zu den Menschen, die mich um Rat fragen, wenn ihnen der Beruf über den Kopf zu wachsen droht und sie sich nahe dem Burn-Out erleben.

Mit meinem ehemaligen Nachbarn und qualifizierten Beratungslehrer an einer nahe gelegen Realschule, Dieter Lüke, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 25 mit dem Titel „Wie Kinder die Schule meistern – Kinder mental stärken II“ darüber, wie und wann man erkennen kann, wenn eine Schülerin oder ein Schüler Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen gebrauchen kann. Außerdem geht es viel darum, wie man als Eltern die schulische Reifung von Kindern stützen kann. Ein nicht nur für Eltern hörenswerter Podcast.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 025: Wie Kinder die Schule meistern - Kinder mental stärken II (426 Downloads)

Viel Spass beim Kinder-unterstützen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.