Den Meister der indirekten Hypnotherapie ungefiltert erleben – Milton H. Erickson auf DVD

Meinen Freund Hans-Ulrich Schachtner habt Ihr ja bereits in <a title=“Zum Beitrag über Podcast Nr. 21″ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/podcast-021-magische-kommunikation-mit-witz-charme-und-wohlwollen-doc-ramadanis-podcast-nr-21″>Podcast Nr. 21: „Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen”</a> und in meinem <a title=“Zum Blog-Beitrag vom 29.08.2011: &quot;Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft&quot;“ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/wenn-dich-der-partner-schafft-dann-ist-es-partnerschaft“>Blog-Beitrag „Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft”</a> kennen gelernt. Um so eine charmante Reife zu entwickeln braucht es natürlich Übung, und zugleich geeignete Lehrer. In Milton H. Erickson, einem Meister der modernen Hypnotherapie, hatte Ulli eben einen von diesen geeigneten Lehrer.

In der Zeit, in der der Hans-Ulrich Schachtner über einige Jahre hinweg Milton Erickson in seinem Haus in Phoenix besuchte, filmte er den Unterricht, die er und einige weitere Erickson-Fans genießen durften und hielt damit fest, welches Verständnis von Hypnotherapie Milton Erickson in den letzten Jahren seines Lebens hatte und wie er sein Wissen an seine Schüler weitergab. Ein einmaliges Zeitdokument, dass Ulli nun als DVD-Set zu Verfügung stellt.

Das folgende Youtube-Video liefert eine Vorgeschmack auf das DVD-Set:

 

Hans-Ulrich Schachtner sagt selbst zu dem DVD-Set:

MILTON-ERICKSON live (1978)

10 DVDs (ca. 16 Stunden) aufgezeichnet von Hans-Ulrich Schachtner + 2 Bonus-DVDs

In den Jahren 1976 bis 1980 (Todesjahr) besuchte ich Milton H. Erickson in seinem Haus in Phoenix, Arizona. 1976 wohnte ich bei ihm und hatte das Privileg, 14 Tage lang jeder seiner Therapiesitzungen beizuwohnen, seine Familie kennen zu lernen und am Abend private Gespräche mit ihm zu führen. Es was das letzte Jahr in dem er noch Therapiesitzungen abhielt. 1977 kam ich mit meinem, damals noch sehr bescheidenen Videoequipment an und fragte ihn, ob ich ihn aufzeichnen dürfe. Ich ahnte wohl damals schon, dass er zu einer Legende im Rahmen der Geschichte der Psychotherapie werden würde.

Im Jahr 1977 waren auch schon einige „Fans“ von Erickson zugegen, so dass wir jeden Tag während der Aufzeichnungen eine kleine Runde von Therapeuten waren, die begeistert seinen Geschichten lauschten und seine Trance-Induktionen erlebten. Milton war stets äußerst großzügig mit seinem Wissen und Können und beantwortete alle unsere Fragen bereitwillig. Sogar seine Frau Betty Erickson führte uns, als besonderes Präsent, ihre Methode der Autohypnose vor.

Ich war so begeistert von Milton‘s Therapieweise, dass ich sie sofort meinen deutschen Kollegen nahe bringen wollte. Ich kümmerte mich um die Übersetzung seiner Bücher und hielt bereits 1977 meinen ersten Hypnoseworkshop in München und 1978 im Heidelberger Institut Helm Stierlins ab, in dem auch Gunther Schmidt einer der Teilnehmer war. Ich erzählte, wie ich zu Milton Erickson gekommen war, wie gastfreundlich er mich aufgenommen hatte und empfahl ihnen, diesen Meister zu besuchen, solange er noch am Leben war (was z.B. Bernhard Trenkle, Gunther Schmidt, Burkhard Peter und andere dann auch taten).

Das vorliegende Material ist nicht editiert. Sie erleben den Meister der Hypnotherapie live, so wie er in seinen letzten Jahren lehrte. So haben ihn auch Richard Bandler und John Grinder (NLP) erlebt, wie auch Jeff Zeig, Ernest Rossi und Stephen Gilligan. Wir hatten alle praktisch zur selben Zeit Milton H. Erickson für uns „entdeckt“ und lernten von ihm.

Hier haben Sie die Gelegenheit aus demselben „Rohmaterial“ nun Ihre Schlüsse zu ziehen und Lehren zu entwickeln, genauso wie es die eben genannten Personen taten. Wer weiß, was Sie daraus machen werden?

Wie man diese wertvollen Aufnahmen bestellen kann, erfährt man auf der Homepage von Hans-Ulrich Schachtner.

Viel Spass beim Inspirieren-lassen,
Doc Ramadani


Manche Versäumnisse kann man vermeiden

Was bedauerst Du in Deinem Leben am meisten? – Diese Frage stellte ein Filmteam 50 Passanten in der irischen Provinzhauptstadt Galway. Die Antworten, der mit einer Frage aus dem Alltag geweckten Passanten, sind überraschend, berührend und bewegend. Aber seht selbst:

 

Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht und mich auch an die Zeit erinnert, in der ich als junger Arzt an der Uni-Klinik viele Krebspatienten begleitet habe. Diese Patienten haben mir oft davon erzählt, was sie versäumt hätten. Keiner von Ihnen hat mir jedoch gesagt, dass er zu wenig gearbeitet oder ferngesehen habe. Oft ging es aber um Träume und den Beziehungen zu anderen Menschen.

Mach doch einmal folgendes Experiment:

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und sorg dafür, dass Du ungestört bist. Mach es Dir irgendwo bequem und schließe die Augen. Jetzt stell Dir vor, am Ende eines langen Lebens, dass es der Vorabend des Tages ist, an dem Du die Bühne dieses Lebens verlassen wirst, um eine andere Bühne zu betreten. Du bist in Deinem Leben gereift und mit der Zeit weise und sanftmütig geworden. Und Du sitzt da und denkst über Dein Leben nach. Was sind die Dinge, über die Du froh sein möchtest, dass Du sie nicht versäumt hast? Welche Dinge möchtest Du getan haben? Mit welchen Menschen möchtest Du Dich ausgesöhnt haben? Mit welchen Menschen, möchtest Du besonders viel Zeit verbracht haben? Auf was möchtest Du stolz sein können?

Und dann denk einmal darüber nach:

Was hindert Dich daran, diese Dinge nun zu tun? Wäre es nicht an der Zeit, sich vielleicht genau jetzt mit diesem oder jenem Menschen auszusöhnen? Wie kannst Du mehr Zeit mit den Menschen verbringen, die Dir so wichtig sind?

Und … worauf wartest Du?

Viel Spass beim Versäumnisse-vermeiden,
Doc Ramadani


Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft.

Vielleicht könnt Ihr Euch ja noch an meinen Kollegen aus Podcast Nr. 21 „Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen“ mit meinem lieben Kollegen Hans-Ulrich Schachtner erinnern? – Ulli ist jedoch nicht nur in seiner Praxis therapeutisch tätig. Zusammen mit seiner Partnerin Elisabeth Eberhard hat er jahrelange mit dem Kabarett-Programm „Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft.“ Paare zum Lachen gebracht – über die Alltäglichkeiten im Leben eines Paares und dem damit verbundenen Stress-Potential. Das ganze mit viel Humor und Augenzwinkern. Ich kann nur mutmaßen, wie vielen Paaren die beiden Paartherapeuten auf diese Art und Weise dabei geholfen haben, einen respektvolleren, wertschätzenderen und wahrscheinlich auch humorvolleren Umgang miteinander zu finden.

Allen Paaren, die nicht das Vergnügen hatten, die beiden live sehen zu können, kann jetzt geholfen werden. Endlich gibt es das komplett auf einer DVD hier zu bestellen. Einen kleinen Vorgeschmack liefert das folgende Youtube-Video:

 

Viel Spass beim Partner-schaffen,
Doc Ramadani


Der arme Tropf und das große Glück

Der arme Tropf ist wirklich ein armer Kerl – er hat nichts und niemanden. Tagein, tagaus ist er auf der Suche nach dem großen Glück. Und so geht er durch sein Leben und fragt alle Menschen, denen er begegnet, wie man wohl das große Glück findet. Doch keiner kann ihm eine Antwort geben. Nachdem er wirklich alle und jeden gefragt hat, sagt er sich: „Wenn Schmidtchen mir nicht weiterhelfen kann, dann gehe ich eben zu Schmidt!“. Und so macht er sich auf den Weg zum Chef – dem lieben Gott. Und da der arme Tropf keine Ahnung hat, wo dieser zu finden ist, geht er einfach mal so drauf los, immer der Nase nach. Und so geht er seines Weges, durch Täler, weite Landschaften, über Berge und Hügel.

Nach einiger Zeit erreicht er eine dürre Ebene, die in eine Wüste mündet. Dort begegnet ihm ein völlig ausgehungerter und abgemagerter Wolf, der ihn mit großen Augen anschaut und ihn fragt: „Hey, sag mal, wer bist denn Du? Und was machst Du hier?“. „Ich bin der arme Tropf.“ antwortet der arme Tropf wahrheitsgemäß. „Ich bin auf dem Weg zum lieben Gott.“ Ziemlich erstaunt über die Antwort, fragt ihn der Wolf, was er denn von dem wolle und der arme Tropf beginnt zu erzählen, wie mühevoll und freudlos sein Leben sein. In epischer Breite erzählt er, was ihm so alles passiert ist und wie lange er schon das große Glück sucht. Angesichts der deprimierenden Geschichte des armen Tropfs, scheint der abgemagerte Wolf noch weiter in sich zusammen zu fallen und meint schließlich: „Du armer Tropf, also wenn ich mir das so alles anhöre, dann … na ja, wenn es einer verdient hat, den lieben Gott zu treffen und endlich das große Glück zu finden, dann sicherlich Du. Ich drücke Dir auf jeden Fall alle meine vier Pfoten. Und, sag mal, wenn Du ihn triffst, könntest Du vielleicht auch für mich beim ihm vorsprechen? Denn, schau mich an, ich bin ganz abgemagert und hier gibt es weit und breit nichts zu fressen. Ich bin nur noch Haut und Knochen.“ Der arme Tropf willigt ein: „Natürlich, kein Problem. Wenn ich den lieben Gott treffe, dann will ich gerne auch um einen Rat für Dich bitten.“ Und so verabschieden sich die beiden und der arme Tropf geht weiter seines Weges.

Unser Glücksuchender geht einfach weiter der Nase nach. Durch Wälder und Buschlandschaften, entlang dem Bett breiter Flüsse und durch üppige Wiesen. Nach drei Tagen kommt er an einem Hügel vorbei, auf dem ein herrschaftliches Haus steht, umgeben von großzügigen Ländereien und mit einem großen, prachtvollem Garten. Vor dem Haus sitzt eine wunderschöne, junge Frau. Sie winkt ihm zu – schließlich verirrt sich nur selten jemand in diese einsame Gegend. Sie ist richtig erfreut, den armen Tropf zu sehen und als er vor ihr steht, fragt sie ihn, wer er denn sei und was er hier wolle. Der Unglücksrabe antwortet wieder, dass er der arme Tropf und auf dem Weg zum lieben Gott sei. Auf die Frage, was er denn vom lieben Gott wolle, beginnt der arme Tropf wieder zu erzählen, dass sein Leben eine Aneinanderreihung von Unglücken und Missgeschicken sei und dass er schon so lange das große Glück suche. Und wie er so erzählt und erzählt, wird der Blick der wunderschönen, jungen Frau immer mitfühlender und mitleidvoller. Schließlich sagt sie: „Ach, Du armer Tropf, meine Güte, wie hast Du nur so lange bei all dem Unglück durchgehalten. Das ist ja kaum zu ertragen. Also, wenn es jemand verdient hat, den lieben Gott zu treffen und das große Glück zu finden, dann Du! Ich drücke Dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen. Und … sag mal, wenn Du den lieben Gott dann triffst, würde es Dir etwas ausmachen, auch einmal für mich zu fragen? Schau mich an, ich bin eine junge Frau und lebe ganz allein in diesem großen Haus mit all den Ländereien und dem großen Garten. Das alles haben mir meine Eltern vererbt, die, Gott hab‘ sie selig, schon verstorben sind. Ich schaffe es gar nicht, das alles zu bewirtschaften und manchmal, manchmal bin ich ein wenig einsam.“ Der arme arme Tropf willigt gerne ein: „Natürlich kann ich auch für Dich beim lieben Gott vorsprechen und um einen Rat für Dich bitten.“ Sie strahlt ihn mit ihrem wunderschönen Lächeln an und sie verabschieden sich. Mit einem Glänzen in den Augen winkt sie ihm nach.

Und so geht unser Unglücksritter weiter seines Weges – immer der Nase nach. Er kommt vorbei an großen Kornfeldern, durchwandert felsige Schluchten, geht auf üppigen Hochebenen und schließlich, nach drei weiteren Tagen erreicht er ein Moor. Inmitten dieses Moores liegt ein Teich. Und mitten in diesem Teich steht eine Eiche. Sie ist groß gewachsen und hat dicke Äste, aber sie ist total verdorrt – kein Blatt hängt mehr an ihren Ästen und Zweigen, die Rinde ist knochentrocken. Und dennoch, die Eiche kann sprechen und fragt unseren Glücksuchenden: „Hallo, Du da, am Ufer des Teiches, wer bist Du? Und, vor allem, was machst Du hier draußen?“ Nicht einmal besonders verwundert antwortet unser armer Tropf und beginnt sofort wieder davon zu erzählen, was der Grund für seine Reise ist und dass er auf dem Weg zum lieben Gott sei und hoffe, endlich das große Glück zu finden. Er berichtet in allen Einzelheiten über all die Mühsale seines Lebens und all das Unglück, dass sich in genau diesem zu seinen Ungunsten zu konzentrieren scheine. Je länger der arme Tropf erzählt, desto mehr scheint die Eiche die Äste hängen zu lassen. Schließlich unterbricht die Eiche unseren armen Tropf und sagt: „Ach, Du armer Tropf, meine Güte, das ist ja alles tragisch. Also, wenn es wohl jemand verdient hat, den lieben Gott zu treffen und endlich das große Glück zu finden, dann Du! Also, ich drücke Dir wirklich alle Äste, dass es klappt. Für Dich würde es mich richtig freuen. Aber, sag mal, wenn Du den lieben Gott triffst, würdest Du dann auch für mich nachfragen? Schau mich an, ich bin eine stattliche, kräftige Eiche und stehe mitten in diesem großen Teich, aber kein Wasser kommt an meine Wurzeln – ich bin schon total ausgedorrt!“ Bereitwillig sagt der arme Tropf zu und die beiden verabschieden sich. Die Eiche winkt dem armen Tropf noch mit ihren trockenen Ästen hinterher.

Und so geht der Held dieser Geschichte weiter seiner Nase nach – immer auf dem Weg zum lieben Gott. Und in der Tat, nach drei weiteren Tagen trifft er ihn. Der liebe Gott schaut ihn an und fragt: „Hey, Du da, wer bist denn Du?“ „Ach komm, tu nicht so … !“ „Okay, okay, aber was führt Dich zu mir, armer Tropf?“ Der arme Tropf beginnt wieder aus seinem Leben zu erzählen und klagt dem lieben Gott sein Leid. Er nutzt die Chance und lässt nichts aus. All das Unglück, das ihm anhaftet, benennt er. Der liebe Gott hört ihm aufmerksam zu. Schließlich ergreift der liebe Gott das Wort und sagt: „Ich sehe schon, Dir muss geholfen werden. Ich weiss was Dir hilft.“ „Du weisst, was mir hilft, endlich das große Glück zu finden?“ „Ja, es ist ganz einfach: geh‘ genau den selben Weg zurück und Du wirst garantiert das große Glück finden!“ Etwas ungläubig fragt der arme Tropf nochmals nach: „Wie? Ich soll genau den selben Weg zurück gehen und ich werde garantiert das große Glück finden?“ „Ja, geh‘ genau den selben Weg zurück und Du wirst garantiert das große Glück finden.“ Der arme Tropf kann es kaum fassen. Nach all den Jahren soll es nun also soweit sein. Er wird endlich das große Glück finden. Er spürt die Zuversicht in sich aufsteigen. Er merkt richtig, wie er sich aufrichtet und sich dieses gute, positive Gefühl in ihm ausbreitet. Er kann es nun kaum erwarten, seinen Rückweg anzutreten, um endlich das große Glück zu finden. Doch bevor er sich letztlich auf den Weg macht, erinnert er sich an seine drei Bekannten, die ihm auf seinem Weg begegnet sind. Und er erinnert sich auch daran, dass er versprochen hat, auch für seine drei Bekannten beim lieben Gott vorzusprechen. Und so fragt er: „Lieber Gott, ich habe auf meinem Weg drei Bekannte getroffen, die haben mich gebeten, Dich auch für sie um Rat zu bitten. Hättest Du da auch einen Tipp?“ „Klar, schieß los!“ Und so berichtet der arme Tropf, was ihm seine drei Bekannten erzählt haben und erhält für jeden von Ihnen einen Ratschlag. So ausgerüstet macht sich der arme Tropf auf den Rückweg – voller Zuversicht und voller Elan macht er sich auf, endlich das große Glück zu finden. Und so geht er … genau den selben Weg zurück, wie es ihm der liebe Gott geraten hat.

Nach drei Tagen erreicht er wieder das Moorgebiet. Die Eiche sieht ihn schon von weitem und beginnt mit ihren Ästen zu winken. Als der arme Tropf das Ufer des Teichs erreicht, fragt die Eiche ihn erwartungsvoll: „Und? Wie war es? Hast Du den lieben Gott getroffen?“ „Ja, habe ich. Und es ist einfach toll … der liebe Gott hat mir verraten, was ich tun muss, damit ich endlich das große Glück finde. Ich kann es kaum erwarten. Endlich, nach dieser langen Zeit. Ich bin total aufgeregt.“ „Ja, was hat er denn gesagt?“ „Ich soll einfach genau den selben Weg zurück laufen und ich werde garantiert das große Glück finden.“ „Mensch, armer Tropf, das freut mich ja riesig für Dich. Und weißt Du was? Du hast es wirklich verdient. Da traue ich mich ja kaum zu fragen, ob Du Dich angesichts all der Vorfreude daran erinnert hast, auch für mich zu fragen.“ „Klar habe ich mich daran erinnert.“ „Und was hat der Chef gemeint?“ „Hör zu! Der liebe Gott hat mir gesagt, dass ich Dir folgendes sagen soll: vor einigen Jahren wurden zwei große Truhen voll mit Gold und Edelsteinen in diesem Teich versenkt und diese beide schweren Schatztruhen drücken Dir die Wurzeln ab. Das ist aber kein Problem, denn es wird ein Mann vorbeikommen und die beiden Schatztruhen heben und mitnehmen. Dann werden Deine Wurzeln wieder mit Wasser versorgt und Du wirst wieder ergrünen. Sicherlich ist es bald soweit. Und ich gehe jetzt auch weiter meines Weges, denn ich will auch möglichst schnell das große Glück finden. Also,mach’s gut!“ Und so verabschieden sich die beiden und der arme Tropf geht weiter seines Weges – genau den selben Weg zurück.

Und so geht der arme Tropf weiter und nach drei Tagen kommt er wieder an den Hügel vorbei, auf dem die wunderschöne, junge Frau vor ihrem herrschaftlichen Haus mit den großen Ländereien und dem prachtvollen Garten wartet. Sie sieht den zuversichtlich marschierenden Wandersmann und erkennt den armen Tropf gleich wieder. Sie freut sich über das Wiedersehen und winkt dem armen Tropf freudig zu. Als er schließlich vor ihr steht, fragt sie neugierig: „Und, wie war es? Hast Du den lieben Gott getroffen?“ „Na klar, netter Kerl, und er hat mir auch gleich gesagt, wie ich das große Glück finde. Ich bin schon ganz aufgeregt und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie sich mir das große Glück zeigt. Der liebe Gott hat mir nämlich gesagt, dass ich einfach genau den selben Weg zurück gehen soll und ich werde garantiert das große Glück finden.“ Die wunderschöne, junge ist voller Mitfreude: „Mensch, Du armer Tropf, das freut mich ja wirklich für Dich, dass Du endlich das große Glück finden wirst. Du hast es wirklich verdient. Ja, ehrlich, Du hast es wirklich verdient. Und … na ja, ich wage es ja fast nicht zu fragen … angesichts der Aufregung, hast Du doch sicherlich vergessen, den lieben Gott auch um einen Ratschlag für mich zu bitten, oder?“ „Weit gefehlt, wie könnte ich Dich vergessen, eine so wunderschöne, junge Frau. Natürlich habe ich auch für Dich nachgefragt.“ „Und? Was hat der liebe Gott gesagt?“ „Der liebe Gott hat mir gesagt, ich soll Dir sagen, dass Du nur zu warten brauchst. Bald kommt ein Mann vorbei, der zwei schwere Truhen voller Gold und Edelsteine mitbringt. Der wird sich in Dich verlieben und Ihr werdet bis zu Eurem Lebensende zusammen glücklich und zufrieden in diesem herrschaftlichen Haus leben. Also, sei neugierig, wann sich Dir das große Glück zeigt. Ich mach mich auch gleich weiter auf den Weg, ich kann es nämlich gar nicht mehr erwarten, endlich auch erfahren, wo ich das große Glück letztlich finde.“ Und so verabschieden sich die beiden und die wunderschöne, junge Frau winkt dem armen Tropf versonnen hinterher.

Nach weiteren drei Tagen nähert sich der arme Tropf wieder der Wüste, am Rande derer er dem abgemagerten Wolf begegnet ist. Der Wolf traut seinen Augen kaum und denkt sich innerlich: „Sag mal, das ist doch der arme Tropf? Den hätte ich ja nicht erwartet!“ Als der Glücksuchende näher kommt, fragt der Wolf den armen Tropf: „Und, hast Du den Chef getroffen?“ „Ja, es war toll, er hat mir gesagt, dass ich einfach nur den selben Weg zurück gehen soll und ich werde das große Glück finden.“ „Schön, freut mich für Dich. Und hast Du ihn auch wegen mir gefragt? Wie Du siehst, hat sich mein Ernährungszustand noch nicht gebessert.“ „Natürlich habe ich ihn gefragt. Und jetzt pass‘ auf. Der liebe Gott hat mir gesagt, ich soll Dir sagen: Kein Problem, nur ein wenig Geduld, dann kommt ein armer Trottel vorbei, der sein Glück nie finden wird, den kannst Du gerne fressen.“

(Diese Geschichte habe ich erstmals in einem Seminar über Humor und Provokation in der Therapie bei meinem Schweizer Kollegen Dr. Peter Hain gehört.)


Manche Weisheiten sind ganz einfach …

Manchmal könnte man den Eindruck haben, dass das Leben ganz schön verworren sein kann. Und ja, öfters sind die Dinge und Situationen, die sich uns stellen, wirklich schwierig. Wenn wir manchmal zurückblicken auf das, was wir schon alles erlebt haben, dann kann uns das helfen, zu erkennen, dass wir auch die aktuellen Dinge bewältigen können. Und manchmal sind die Weisheiten, die wir daraus ziehen können, ganz einfach.

 

Viel Spass beim Sonnencreme-benutzen,
Doc Ramadani


Podcast 026: Leicht in Trance – Abnehmen mit Hypnose – Doc Ramadanis Podcast Nr. 26

Mit Elke Plato aus Ravensburg unterhalte ich mich in Podcast Nr. 26 über die Veränderung von Verhaltensmustern durch Hypnose - nicht nur für Abnehmwillige.

Mit Elke Plato aus Ravensburg unterhalte ich mich in Podcast Nr. 26 über die Veränderung von Verhaltensmustern durch Hypnose – nicht nur für Abnehmwillige.

Viele Menschen möchten gerne ihr Verhalten ändern, um sich gesünder, fitter und leistungsfähiger zu fühlen. Ungeliebte Laster, wie das übermäßige Essen oder das Rauchen, sollen der Vergangenheit angehören. Doch ganz so leicht ist das oft gar nicht, wenn einem jahrelang antrainierte Verhaltensmuster scheinbar regelmäßig einen Strich durch die Rechnung zu machen scheinen. Da klingt das Wort „Hypnose“ oft wie die Lösung aller Probleme. Jemand macht „Schnipp“ und schwupp-di-wupp sind der Verhaltensmuster aufgelöst. Dass das nicht so ist, aber trotzdem oft leicht sein kann, ist Thema von Podcast Nr. 26 „Leicht in Trance – Abnehmen mit Hypnose“.

In diesem Podcast unterhalte ich mich mit Elke Plato aus Ravensburg, die in Ihrer Praxis regelmäßig Menschen dabei hilft, alte Verhaltensmuster mit Hypnose so zu wandeln, dass die Menschen Ihren Zielen näher kommen und diese auch erreichen – und das oft schneller und leichter als erwartet (vielleicht manchmal sogar befürchtet). Im Gespräch erfährt man vieles darüber, wie sowas geht und was dafür notwendig ist. Für Abnehm- und Entwöhnwillige gibt es auch jede Menge Tipps und Tricks für die Vorbereitung. Vielleicht bekommst ja auch Du Lust, etwas an einem ungeliebten Verhaltensmuster zu ändern.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 026: Leicht in Trance – Abnehmen mit Hypnose (2351 Downloads)

Elke Plato
Kuppelnaustr. 16
88212 Ravensburg
Telefon:  0170/697 572 7

eMail: praxis-plato@web.de
www: www.praxis-plato.de

Viel Spass beim Leichtigkeit-erreichen,
Doc Ramadani


Podcast 025: Wie Kinder die Schule meistern – Kinder mental stärken II – Doc Ramadanis Podcast Nr. 25

In Podcast Nr. 25 geht es vor allem darum, wie Kinder die Schule meistern können.

Schule soll auf das Leben vorbereiten und dabei Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern stärken, so dass sich Kinder entfalten können und dabei das Rüstzeug für das Erwachsenenleben mitbekommen. In den vergangenen Tagen und Wochen, haben mich wieder viele junge Menschen besucht, die sich durch Ängste vor und in der Schule geplagt fühlen. Teilweise nehmen diese Ängste so viel Raum ein, dass Schülerinnen und Schüler über Wochen die Schule nicht mehr besuchen konnten. Andererseits gehören auch Lehrerinnen und Lehrer zu den Menschen, die mich um Rat fragen, wenn ihnen der Beruf über den Kopf zu wachsen droht und sie sich nahe dem Burn-Out erleben.

Mit meinem ehemaligen Nachbarn und qualifizierten Beratungslehrer an einer nahe gelegen Realschule, Dieter Lüke, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 25 mit dem Titel „Wie Kinder die Schule meistern – Kinder mental stärken II“ darüber, wie und wann man erkennen kann, wenn eine Schülerin oder ein Schüler Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen gebrauchen kann. Außerdem geht es viel darum, wie man als Eltern die schulische Reifung von Kindern stützen kann. Ein nicht nur für Eltern hörenswerter Podcast.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 025: Wie Kinder die Schule meistern - Kinder mental stärken II (547 Downloads)

Viel Spass beim Kinder-unterstützen,
Doc Ramadani

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Podcast 024: Kinder mental stärken – Therapie mit Köpfchen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 24

In Podcast Nr. 24 unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kindern und Jugendlichen.

Trance ist ein ganz natürliches Phänomen – jeder der einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, kann ganz spontan auftretende Trancephänomene erkennen, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Was spontan im Spiel entsteht, kann gerade auch bei Kindern therapeutisch genutzt werden.

Mit meinem Kollegen, dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Hartmut Ditter aus Laichingen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 24 über die hypnotherapeutische Begleitung von Kindern – und oft auch Eltern. Dr. Ditter erklärt, wie er hypnotherapeutsche Arbeitsweisen in seine tägliche Arbeit zum Wohl von Kind und Eltern integriert. Nicht nur Eltern können erfahren, wie bereits Kleinigkeiten dazu beitragen können, dass sich Kinder wohler fühlen und sich selbst entwickeln können.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 024: Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen (735 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Dr. Hartmut Ditter wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Praxis Dr. Hartmut Ditter
Platzgasse 1
89150 Laichingen
Telefon: 07333/922333
eMail: DrDitter@DrDitter-Laichingen.de
www: www.kinder-mental-staerken.de

Viel Spass beim Mental-stärken,
Doc Ramadani

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Podcast 023: Warum Trance so heilsam sein kann – Doc Ramadanis Podcast Nr. 23

Mit meinem geschätzen Kollegen Walter Hofmann, Facharzt für psychotherapeutische Medizin aus Singen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 23 über den nutzen von Trance in der Psychotherapie.

Viele Menschen, die sich erstmalig mit den Themen Hypnose und Hypnotherapie in Kontakt kommen, können sich anfangs nur schwer vorstellen, dass Trance so heilsam sein kann. Aufmerksame Leser meines Blogs und Hörer meines Podcasts kennen längst meine Sichtweise von Trance und dem Prozess, der es uns ermöglicht, diesen Zustand gezielt für uns zu nutzen: Hypnose.

Mit meinem geschätzten Kollegen, dem Facharzt für psychotherapeutische Medizin Walter Hofmann auf Singen, unterhalte ich mich über den Nutzen von Hypnose in der Psychotherapie und Medizin. Im Gespräch erläutert Walter Hofmann, warum für ihn Hypnose und Trance so hilfreich erscheinen und warum er bei vielen Themen dazu übergegangen ist, Gruppentrancen anzubieten.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 023: Warum Trance so heilsam sein kann (970 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Walter Hofmann wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Walter Hofmann
Praxis für Psychotherapie
Händelstr. 5
78224 Singen
Telefon: 0171 – 3434400

Viel Spass beim Zuhören-und-Inspirieren-lassen,
Doc Ramadani

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Podcast 022: Sportcoaching mit Hypnose – Doc Ramadanis Podcast Nr. 22

In Podcast Nr. 22 unterhalte ich mich mit meinem Kollegen Rouven M. Siegler über den Einsatz von Hypnose im Sportcoaching

Wer meinen Podcast schon länger verfolgt, hat schon vieles darüber erfahren können, wie sich Hypnotherapie / Hypnose therapeutisch einsetzen lässt. Dass Hypnose aber auch in vielen anderen Bereichen des Lebens hilfreich sein kann, wissen viele Coachs und Berater, die ihren Klienten Tag für Tag in verschiedensten Lebenslagen weiterhelfen.

Mit meinem hypnotischen Kollegen Rouven M. Siegler aus Bad Endorf unterhalte ich mich in Podcast Nr. 22 darüber, wie er Sportlern durch Hypnose hilft, auch in schwierigen Wettkampfsituationen, bei der körperlichen Regeneration aber auch beim Umgang mit sportlichen Rückschlägen immer voll sich selbst und den eigenen Stärken bewusst zu sein.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 022: Sportcoaching mit Hypnose (646 Downloads)

Wer sich direkt an Rouven wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Rouven M. Siegler
Praxis für Coaching, Hypnose- & Psychotherapie
Heilpraktiker für Psychotherapie
Bahnhofstraße 8
83093 Bad Endorf
Telefon: 08053 – 798 625

eMail: info@innergaming.de
Homepage: www.innergaming.de

Viel Spass beim Mentaltraining,
Doc Ramadani

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