Trancereise (Hypnose) „Dem anderen begegnen“ als Gratis-Download

Trancereise (Hypnose) als Gratis-Download: „Dem anderen begegnen“

In den vergangenen Woche durfte ich sehr viele Menschen begleiten, die sich wegen Beziehungsfragen an mich gewandt haben. Immer ging es dabei um Beziehungen verschiedenster Art: zu Partnern oder Partnerinnen, Kollegen, Chefs, Nachbarn oder auch Kindern. Angeregt durch diese Arbeit habe ich mir einmal ein wenig Zeit genommen und eine Trance aufgenommen, in der es darum geht, diesen Menschen, mit dem man in Beziehung steht, einmal auf eine ganz andere Art und Weise wahrzunehmen.

Diese Hypnose stelle ich Euch heute kostenlos zum Download bereit und hoffe, dass sie möglichst vielen Menschen dabei hilft, ihre Beziehungen zu verbessern.

 

Und hier kann man die Übung samt Cover und Inlay zum Ausdrucken herunterladen (ca. 23 MB, ZIP-Datei mit MP3-Dateien und CD-Cover und Inlay als PDF-Datei):
Trancereise - Dem anderen begegnen (10636 Downloads)

Viel Spass beim Begegnen,
Doc Ramadani


Podcast 021: Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen

Magische Kommunikation: Hans-Ulrich Schachtner verrät in Podcast Nr. 21 einige seiner Geheimnisse der magischen Kommunikation.

Wie bringt man Menschen dazu, sich daran zu beteiligen, diese Welt ein klein wenig besser zu machen? – Indem man Sie überzeugt, mit Argumenten bombardiert, ihnen Ihre Meinung ausredet oder ihre Sichtweise der Welt sogar als falsch oder unzulänglich darstellt? – Jeder der das oft genug probiert hat, kann feststellen, dass das einerseits nicht zum gewünschten Ergebnis und andererseits auch noch zu unnötigen Spannungen in Beziehungen führt. Sei es in der Beziehung zur Partnerin oder zum Partner, zum Chef, zu Kollegen, zu den Kindern oder zu den Eltern.

Der Münchner Psychologe Hans-Ulrich Schachtner wirbt für eine ganz respektvolle und wertschätzende Art und Weise um mit unseren Artgenossen umzugehen und empfiehlt uns den magischen Kommunikationsstil, abgekürzt: MagSt. Seit vielen Jahren gewinnt Hans-Ulrich Schachtner mit dem magischen Kommunikationsstil Menschen dafür, als Klimaverbesserer in dieser Welt zu wirken.

Was verbirgt sich nun hinter diesem magischen Kommunikationsstil (MagSt) ?

Nur eine weitere Kommunikationsschule, die uns beibringen möchte, wie wir richtig kommunizieren? – Nein, vielmehr. Den MagSt könnte man problemlos als Lebensphilosophie bezeichnen, die einem dabei hilft, aus sich und anderen Menschen das Liebenswerte und Wertvolle zu kitzeln. Und das auf eine ganz wohlwollende, charmante aber auch humorvolle Art. Nicht ohne Grund bezeichnet Hans-Ulrich Schachtner seinen Stil als Extrakt der Lehren des berühmten amerikanischen Hypnotherapeuten Milton Erickson, des Begründers der provokativen Therapie Frank Farrelly und der Philosophen Schopenhauer und Lao-Tse.

Neben einer inneren Grundhaltung zu sich und der Welt, bringt der magische Kommunikationsstil aber auch eine Fülle von Techniken mit, die einem dabei helfen können, schwierige Situationen auf oft magische Art zu verändern. Und diese Techniken sind nutzbar und nützlich. Oft genügen geschickt gesetzte Pointen (denen erlernbare Techniken zugrunde liegen), um Situationen eine unerwartete Wendung zu geben. Beispiel gefällig?

Ein Chef bittet zwei seiner Mitarbeiter zu einem Gespräch. Das Gespräch wurde notwendig, da die beiden Mitarbeiter ständig miteinander streiten und sich diese Streitereien bereits auf das Klima in der ganzen Abteilung auswirken. Die beiden Mitarbeiter sitzen voller angestauter Wut im Büro des Chefs. Der Chef eröffnet das Gespräch: „Sehr geehrte Herren, ich bitte Sie um Entschuldigung. Die größte Schuld trifft mich! – Ich habe Sie beide eingestellt.“. Auf wundersame Weise lässt die angestaute Wut der beiden Mitarbeiter nach – der Chef behält die Oberhand und erteilt zugleich auf subtile Weise beiden Mitarbeitern einen Dämpfer.

Das Buch mit dem Titel „Frech, aber unwiderstehlich“ von Hans-Ulrich Schachtner ist gefüllt mit Anleitungen zur humorvollen Kommunikation und Klimaverbesserung. Wer das Buch liest wird feststellen, dass sich auch sein Leben auf ganz magische Art und Weise ändern kann. In Podcast Nr. 21 verrät uns Hans-Ulrich Schachtner einiger seiner magischen Tricks und erklärt, wie es dazu kam, dass er sich berufen dazu fühlte, den MagSt zu entwickeln.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 021: Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen (2283 Downloads)

Wer sich einmal direkt vom Hans-Ulrich Schachtner zeigen lassen möchte, wie der magische Kommunikationsstil funktioniert und wie man ihn gekonnt einsetzt, erfährt alles zu den Seminaren auf der Homepage von Hans-Ulrich Schachtner.

http://www.magst.info/

Das wundervolle Buch von Hans-Ulrich bekommt man hier:

Und nun, viel Spass beim Klima-verbessern,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 020: Ziele finden und realisieren – Doc Ramadanis Podcast Nr. 20

In Podcast Nr. 20 unterhalte ich mich mit Elmar Koschlik unter anderem über das Thema „Ziele“

Manchmal passiert es uns Menschen, dass wir in unserem Leben in einer Situation feststecken, in der sich das Leben nicht so wirklich richtig toll anfühlt. Oft beschließen wir dann, etwas zu ändern und tun das dann mehr oder weniger konsequent. Manchmal ist es aber auch so, dass wir gar nicht so recht wissen, wo wir eigentlich hinwollen – uns ist das Ziel unseres Veränderungswunsches gar nicht so klar. Sei das nun beruflich oder privat. Wir fühlen uns blockiert und gelähmt.

Mit meinem Freund und Kollegen Elmar Koschlick aus Ulm unterhalte ich mich in Podcast Nr. 20 unter anderem über das Thema „Ziele“: Wie finde ich Ziele? Welche Ziele sind realisierbar? Wie realisiere ich meine Ziele? Was blockiert mich manchmal dabei, meine Ziele zu erreichen? Außerdem sprechen Elmar und ich wieder über viele Aspekte unserer tagtäglichen Arbeit und versuchen zu vermitteln, wie wir Menschen immer wieder dabei helfen können, in gewissen Lebenssituationen besser zurecht zu kommen.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 020: Ziele finden und realisieren (837 Downloads)

Wer sich direkt an Elmar Koschlick wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Elmar Koschlick
Praxis für Coaching & Psychotherapie (HPG)
Sandstrasse 2
89231 Neu-Ulm
Telefon: 0163 – 259 21 57

eMail: elmar.koschlick@jetztcoaching.de
Homepage: www.jetztcoaching.de

Viel Spass beim Ziele-suchen-finden-und-realisieren,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Der Pechvogel und das große Glück

Ein in seinem bisherigen Leben glückloser, jüngerer Mann wollte endlich auch einmal Glück haben und machte sich auf, denjenigen zu suchen, der ihm sagen würde, wie er das große Glück machen könnte. Er fragte überall, wo er diesen weisen Menschen finden würde und gab einfach nicht auf, bis ihm schließlich einer sagte, „da musst du den Berg hinaufsteigen und ziemlich weit oben findest du eine Hütte. Dort lebt ein alter weiser Mann, der dir – so hab ich mir es jedenfalls sagen lassen – beschreiben kann, wie man an das große Glück kommt.“

Der junge Mann machte sich schnurstracks auf den Weg und der Aufstieg war ziemlich mühsam. Aber was macht man nicht alles, um endlich auch einmal richtig Glück zu haben?

„Du willst also wissen, wie du ans große Glück kommst?“ begrüßte ihn der weise, alte Mann, als ob es dem armen Pechvogel ins Gesicht geschrieben war, wonach er suchte.

„Eigentlich ist es gar nicht so schwer, das große Glück zu machen“, meinte der Alte. „Also pass auf, du musst ungefähr sieben Tage wandern, bis du zu dem großen Wald kommen wirst, der weit hinter diesem Berg liegt“, und er zeigte mit der Hand Richtung Süden. „Wenn du da angekommen bist, geh direkt den breiten Weg in den Wald hinein. Dieser Weg führt dich auf eine ausgedehnte Lichtung, auf der drei große Felssteine liegen. Auf dieser Lichtung machst du drei große Feuer aus all dem Gehölz, das du dort finden kannst, und da wird viel Holz sein. Sobald die Feuer lichterloh brennen, rollst du die Felssteine hinein. Dazu brauchst du vielleicht etwas mehr Kraft, aber ich sehe ja, du bist kräftig und stark. Du schaffst das. Die Felssteine müssen vier Stunden lang in den Feuern brennen. Pass also gut auf, dass du genug Holz beisammen hast, damit du die Feuer am Brennen hältst.“
„Ja und dann?“ der Pechvogel war schon ganz aufgeregt. „Ganz einfach“, antwortete der Alte, „sobald die Felssteine genau vier Stunden in den Feuern gebrannt haben, werden sie zu Gold geworden sein, und du hast das große Glück gemacht.“

Der bisher nur vom Pech verfolgte Mann war begeistert, bedankte sich überschwänglich für die Informationen und stürmte los, stieg den Berg hinab und wanderte schnellen Schrittes Richtung Süden.

Das ist ja wirklich leicht, ans große Glück zu kommen, dachte er, und er war ganz beschwingt und sah schon die drei riesigen Goldklumpen vor seinem geistigen Auge. Doch am zweiten Tag seiner Wanderung kamen ihm plötzlich Zweifel. Das hört sich alles so einfach an, dachte er. Bestimmt hat mir der Alte irgendetwas nicht gesagt. Das kann doch gar nicht klappen, einfach nur Steine in Feuern brennen zu lassen, die dann zu Gold werden. Da ist bestimmt noch ein Trick dabei, den mir der alte Mann vorenthalten hat, und wenn ich den nicht weiß, kann ich mich noch so anstrengen und werde wieder Pech haben – so wie immer. Aber vielleicht stimmt es ja doch, vielleicht hat er mir alles gesagt, und es ist wirklich so einfach, meldete sich eine andere Stimme in ihm. Er war hin- und hergerissen. Aber irgendwie musste er sich entscheiden. Denn wenn er jetzt nicht umkehren würde, um den Alten zur Rede zu stellen, und die wichtige Information, die der ihm verschwiegen hatte, in Erfahrung zu bringen, würde er die weiteren fünf Tage völlig umsonst zu dem Wald wandern, um dann nur zu merken, dass es so nicht klappt. Und dann müsste er die sieben Tage wieder zurückwandern. Wenn er aber jetzt noch umkehrte und den Mann erneut befragte, würde er nicht so viele Tage umsonst vergeuden und käme schneller an das große Glück.

Und was machte der Pechvogel? Er kehrte um, wanderte zurück und stieg wieder auf den Berg bis zur Hütte hinauf. Der alte, weise Mann saß vor seiner Hütte und war völlig überrascht, „was, du bist schon wieder da? So schnell kann doch keiner bis zu dem großen Wald hin- und wieder zurücklaufen, auch wenn man auf der Jagd nach dem großen Glück ist. „Nein, nein“, unterbrach ihn der Pechvogel. „Du hast mir etwas verschwiegen. Da ist noch irgendein Trick dabei, dass die Steine wirklich zu Gold werden. Das ist doch viel zu leicht. Das kann doch jeder machen. Du hast mir nicht die volle Wahrheit gesagt.“ Der Alte schüttelte bedächtig mit dem Kopf. „Was willst du nur? Man sollte nicht immer alles wissen wollen. Manches, ja vielleicht sogar vieles, klappt auch, ohne alles zu wissen, weil eben manches, vielleicht auch vieles, so was wie von selbst geschieht.“ „Ich wusste doch, dass du mir etwas verschwiegen hast“, schimpfte der Pechvogel, „das ist richtig unfair von dir, aber wie gut, dass ich es gemerkt habe und doch noch zurückgekommen bin. Du musst mir jetzt alles sagen. Alles!“ „Es wäre bestimmt besser, wenn ich dir nicht alles sagen würde“, entgegnete der alte Mann. „Du willst mir nur nicht das große Glück gönnen. Da wärest du nicht der erste“, brüllte ihn der Pechvogel an.
„Beschimpfen lass ich mich nicht. Wenn du unbedingt willst, dass ich dir alles sage, Bitteschön, aber auf deine Verantwortung.“ „Ja, sag schon“, drängelte der Pechvogel. „Also pass auf. Du machst alles so, wie ich es gesagt habe. Und was ich dir nicht gesagt habe, was aber ganz wichtig ist: Während die Felssteine die vier Stunden in den Feuern brennen, darfst du unter keinen Umständen an Krokodile denken.“


Die wundervolle Geschichte hat Irina Schlicht (hypnotherapeutisch arbeitende Psychologin aus Berlin) mit Ihrem aktuellen Newsletter verschickt. Den Newsletter, den Ihr hier abonnieren könnte, möchte ich Euch wärmstens empfehlen. Irina Schlicht weißt in Ihrem Newsletter immer auf interessante Beiträge und Studien zum Thema Hypnotherapie hin.

Viel Spass beim das-große-Glück-suchen,
Doc Ramadani


Podcast 019: Entspannt und gelassen beim Zahnarzt – Doc Ramadanis Podcast Nr. 19

Entspanntes Arbeiten am entspannten Patientin – im Gespräch mit Zahnärztin Dr. Brigitte Mösch aus Ulm

Manchmal würde ich mir wünschen, einige meiner ärztllichen Kolleginnen und Kollegen könnten sich etwas von unseren Zahnärztinnen und Zahnärzten abschauen. Während sich nämlich doch etliche Zahnärztinnen und Zahnärzte im Sinne Ihrer Patientinnen und Patienten mit dem Thema Hypnose beschäftigen, gibt es nur sehr wenige Ärzte, die dies tun.

Mit Dr. Brigitte Mösch, einer Ulmer Zahnärztin, die sich zusammen mit Ihrem Mann auf die Behandlung von Menschen mit Ängsten spezialisiert hat, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 19 „Entspannt und gelassen beim Zahnarzt“. Im Gespräch erläutert Brigitte Mösch, wie ihre hypnotherapeutische Ausbildung ihre Arbeit beeinflusst und wie sie den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behandlungsängsten gerecht wird. Menschen mit Behandlungsängsten, die unter kranken oder unansehnlichen Zähnen leiden, gibt Brigitte Mösch hilfreiche Tipps. Ein einfühlsames Plädoyer für gesunde und schöne Zähne.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 019: Entspannt und gelassen beim Zahnarzt (707 Downloads)

Wer sich direkt an Dr. Brigitte Mösch und Ihren Mann wenden möchte, erreicht sie unter folgenden Koordinaten:

Dr. Brigitte Mösch & Dr. Eberhard Mösch
Lichtensteinstr. 14
89075 Ulm
Telefon: 0731 – 6 11 66

eMail: praxis@dr-moesch.de
Homepage: www.dr-moesch.de

Viel Spass beim mit-dem-Körper-arbeiten,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Von Männern und vom Baggern

Ab und zu darf ich in meiner Praxis auch immer wieder Männer begleiten, die sich wünschen, leichter Kontakt zu Angehörigen des anderen Geschlechts, so genannten „Frauen“, zu bekommen. Im Laufe der Begleitung empfehle ich Ratsuchenden dann ab und an gerne das Buch „Die perfekte Masche“ von Neil Strauss – ein aberwitziges und zugleich hilfreiches Buch, wie ich finde.

Neil Strauss ist Journalist und ein so genannter „EFL“ – ein „ewig frustrierter Loser“, wie er sich selbst bald nach dem Beitritt in eine Online-Außreisser-Community bezeichnet. Auf Wunsch seines Chef-Redaktuers bei der New York Times macht er sich in eine Subkultur der besonderen Art auf. Neil Strauss taucht ein in eine Welt von Männern, denen es scheinbar nur darum geht, die beste Technik, die beste Mache und die besten Tricks zu entwickeln, um eine Frau möglichst schnell dazu zu bringen, Sex mit Ihnen zu haben.

Bei seinen Recherchen stößt Neil Strauss schnell auf seine eigenen Blockaden und beschließt eines Tages, sein Leben nicht länger als EFL zu fristen, der schon mehrfach fast an der DOK-Krankheit („Die-oder-keine-Krankheit““ zugrunde gegangen wäre. Er beschließt, Teil der Community zu werden und aus dem Journalisten Neil Strauss wird „Style“, der Profi-Aufreißer – und „Style“ sollte erfolgreicher werden, als alle anderen Aufreißer zuvor. Er macht sich auf den Weg. Den Weg, der ihn über Workshops, Seminare, Aufreißertouren und etliche Frauen dorthin führt, wo er begann: zu sich selbst – aber um einige Erfahrungen reicher.

Neil Strauss, alias „Style“, hat mit seinem aberwitzigen und erstaunlichen Buch eine beeindruckende Mischung aus Ratgeber und Roman erschaffen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Anfangs beschreibt er sehr detailliert, wie er Zugang zur Aufreißer-Community bekommt und in Workshops mehr und mehr lernt, seine eigenen Hemmungen zu überwinden. Er bekommt Kontakt zu den vermeintlichen Größen der Szene und beschließt, etwas von Ihnen zu lernen. Er lernt Sprüche auswendig, übt Techniken ein und lernt sogar Zaubertricks … und er hat Erfolg. „Style“ entwickelt sich zum Profi-Aufreißer und wird nach und nach zu einem der Führer der Community. Die „Jünger“ reißen sich um ihn. Er wird einer der gefragtesten Aufriss-Lehrer und unterstützt andere Aufriss-Lehrer bei ihren Workshops.

Im Verlauf seiner Beschreibungen versteht es Neil Strauss, sehr differenzierte Persönlichkeitsprofile seiner vermeintlichen Mitstreiter zu zeichnen. Mehr und mehr wird aus dem Ratgeber ein vielschichtiger Hochgeschwindigkeitsroman, in dessen Verlauf sich die Wege von Style und seinen Mitstreiter mehrfach kreuzen und vereinen: Style findet sich bald in einer Aufreißer-WG in Los Angeles wieder, in der es nicht nur heiter zugeht. Ein ums andere Mal geraten die aufreißenden „Alpha-Männchen“ an ihre Grenzen. Immer wieder ertappt man sich beim Lesen dabei, Mitleid mit Styles Wegbegleitern (insbesondere seinem ersten Mentor: Mystery) zu bekommen, wenn man erfährt, wie diese in ihre ganz persönlichen Krisen schlittern.

Warum ich dieses Buch so gerne empfehle? – Es ist Ratgeber und Roman zugleich und Neil Strauss schafft es, auf sehr einfühlsame Art und Weise darzustellen, wo die eigenen Blockaden stecken, die bisher vielleicht verhindert haben, dass man unbefangen Kontakt zum anderen Geschlecht aufnehmen kann. Dass letztlich aber alle Techniken und Tricks versagen wenn wahre Gefühle ins Spiel kommen, erfährt Neil Strauss schließlich am eigenen Leib, als er sich in die Gitarristin Lisa verliebt. Nur wer bereit ist, sich so zu zeigen, wie er ist, kann schlussendlich erfahren, wie es ist, wirklich geliebt zu werden – mit allen Stärken und Schwächen.

Viel Spass beim Sich-zeigen,
Doc Ramadani


Der alte Mann und sein Pferd

Folgende Geschichte hat mir die liebe Heidi von der schwäbischen Ostalb geschickt. Ich möchte sie Euch nicht vorenthalten.

The Old Man and his Horse (a.k.a. Sai Weng Shi Ma)

Once there was an old man who lived in a tiny village. Although poor, he was envied by all, for he owned a beautiful white horse. Even the king coveted his treasure. A horse like this had never been seen before – such was its splendor, its majesty, its strength.

People offered fabulous prices for the steed, but the old man always refused. „This horse is not a horse to me,“ he would tell them. „It is a person. How could you sell a person? He is a friend, not a possession. How could you sell a friend.“ The man was poor and the temptation was great. But he never sold the horse.

One morning he found that the horse was not in his stable. All the village came to see him. „You old fool,“ they scoffed, „we told you that someone would steal your horse. We warned you that you would be robbed. You are so poor. How could you ever protect such a valuable animal? It would have been better to have sold him. You could have gotten whatever price you wanted. No amount would have been too high. Now the horse is gone and you’ve been cursed with misfortune.“

The old man responded, „Don’t speak too quickly. Say only that the horse is not in the stable. That is all we know; the rest is judgment. If I’ve been cursed or not, how can you know? How can you judge?“

The people contested, „Don’t make us out to be fools! We may not be philosophers, but great philosophy is not needed. The simple fact that your horse is gone is a curse.“

The old man spoke again. „All I know is that the stable is empty, and the horse is gone. The rest I don’t know. Whether it be a curse or a blessing, I can’t say. All we can see is a fragment. Who can say what will come next?“

The people of the village laughed. They thought that the man was crazy. They had always thought he was a fool; if he wasn’t, he would have sold the horse and lived off the money. But instead, he was a poor woodcutter, and old man still cutting firewood and dragging it out of the forest and selling it. He lived hand to mouth in the misery of poverty. Now he had proven that he was, indeed, a fool.

After fifteen days, the horse returned. He hadn’t been stolen; he had run away into the forest. Not only had he returned, he had brought a dozen wild horses with him. Once again, the village people gathered around the woodcutter and spoke. „Old man, you were right and we were wrong. What we thought was a curse was a blessing. Please forgive us.“

The man responded, „Once again, you go too far. Say only that the horse is back. State only that a dozen horses returned with him, but don’t judge. How do you know if this is a blessing or not? You see only a fragment. Unless you know the whole story, how can you judge? You read only one page of a book. Can you judge the whole book? You read only one word of one phrase. Can you understand the entire phrase?“

Viel Spass beim Pferdehüten,
Doc Ramadani


Podcast 018: Hypnotherapie ist mehr als Trance – Doc Ramadani’s Podcast Nr. 18

Viele Menschen denken, dass die Menschen, die sich für eine Hypnotherapie entscheiden, während der Sitzungen in der Regel mit geschlossenen Augen in einem Sessel sitzen oder sogar liegen, während ein Hypnotiseur mit magischen Formeln das Unterbewusstsein des Hypnotisierten bearbeitet.

Dass das weit gefehlt ist, erläutere ich in meinem Podcast Nr. 18: Hypnotherapie ist mehr als Trance. Hypnotherapie beginnt für mich beim ersten Kontakt mit dem Ratsuchenden und ist für mich fast so etwas wie eine Lebenseinstellung geworden. Im fast 50-minütigen Podcast versuche ich eine Einblick in meine ganz persönliche Sichtweise der Dinge zu gewähren. Außerdem erläutere ich, warum ich denke, dass Trance ein ganz natürliches Phänomen ist, das uns Menschen ständig begleitet. Eigentlich sind wir immer irgendwie in Trance – manchmal in einer guten, manchmal in einer neutralen und manchmal aber auch in einer unangenehmen. Vielleicht findet der eine oder andere ja noch eine Anregung, wie er sich in eine möglichst angenehme Alltagstrance hypnotisiert.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 018: Hypnotherapie ist mehr als Trance (920 Downloads)

Viel Spass beim Selbsthypnotisieren,
Doc Ramadani


Ich lasse mich gern bewerten

Ich lasse mich gern bewerten

Könnt Ihr Euch noch an den Trubel um die erste Ärzte-Ranking-Liste im Focus erinnern? – Ein Aufschrei ging durch die Ärzteschaft. Doch das war erst der Anfang:

Das deutsche Gesundheitssystem und damit auch der Medizinmarkt ist stetig im Wandel. Mehr Wettbewerb wird nicht nur von den Krankenkassen verlangt, sondern hat auch schon längst die Ärzteschaft erreicht. Medizin ist in vielen Bereichen schon zu einem richtigen Business geworden. Kollegen die sich mit ästhetischen Eingriffen oder Wahlleistungen positionieren, haben schon längst erkannt, dass ohne Werbung nichts mehr geht. In regionalen „In“-Magazinen springen einem ganzseitige Anzeigen von Chirurgen, Internisten und Zahnärzten ins Auge.

Seit einiger Zeit sorgten nun auch so genannte Ärzte-Bewertungsportale für Aufschreie in der deutschen Ärzteschaft. Verschiedene Vereinigungen und Verbänden verlangten sogar das Verbot dieser Portale und drohten mit Rechtsklagen. Vergeblich – diese Portale haben sich schon längst fest im Internet etabliert.

Ich finde die Idee gut, dass man Ärzte in einem Portal bewerten kann. Ärzte sollten sich in diesem Gesundheitsmarkt, der mittlerweile einigen Dienstleistungsbranchen sehr ähnlich ist, der Bewertung stellen. Mögliche Kritikpunkte können ja sehr hilfreich sein, um sein Angebot zu verbessern. Einige Anstandsregeln sollten beachtet werden und den Ärzten sollte die Möglichkeit gegeben werden, auf Bewertungen reagieren zu können. Die meisten Anbieter der Portale haben das so umgesetzt. Etwas vermisse ich jedoch sehr: es sollte vergleichbare Angebote auch für Psychotherapeuten geben. Bei denen fällt mir nämlich häufig auf, dass sie nicht einmal eine Homepage mit einem Foto besitzen. Wie will man sich denn da als Patient ein Bild von der- oder demjenigen machen, die oder den man sich als potentiellen Begleiter ausguckt?

Nun ja, ich habe mich jedenfalls dazu entschlossen, bei den Bewertungsportalen aktiv mitzumachen und mir 4 Portale ausgesucht, in denen ich mein Profil bereitstelle. Wer möchte, kann sich ja einmal ansehen, wie oft die Profile bereits eingesehen wurden und welche Bewertungen abgegeben wurden.

Und natürlich lade ich alle Menschen, die mich als Begleiter gewählt hatten oder haben, dazu ein, in der Anonymität des Internets Ihre ehrliche Bewertung über meine Begleitung abzugeben. Ich werde mir ernst gemeinte Bewertungen zu Herzen nehmen – Trotzbewertungen, die ich auch manchmal als Resonanz auf meine Blog-Beiträge erhalte, werde ich wie immer hypnotisch ausblenden. (-:

Und hier findet Ihr die Links zu meinen Bewertungsprofilen:

  1. Mein Profil bei jameda.de(ein Service der TOMORROW FOCUS AG und des FOCUS Magazin Verlags)
  2. Mein Profil bei docinsider.de
  3. Mein Profil bei esando.de
  4. Mein Profil bei sanego.de

Viel Spass beim Bewerten,
Doc Ramadani

Foto: © Mumpitz – Fotolia.com