Welche Kraft hat der innere Arzt?

Vor wenigen Tagen wurde auf Arte die Dokumentation „Die Heilkraft des inneren Arztes“ gezeigt. In der Dokumentation wird darum geworben, doch wieder einen Blick für die Selbstheilungskräfte des Organismus zu bekommen. In der 50-minüzigen Dokumentation kommt unter anderem auch der von mir sehr geschätzte Neurobiologe, Prof. Dr. Gerald Hüther, zu Wort und erklärt einige neurowissenschaftliche Erkenntnisse um die Themen Heilung, Gesundung und Gesunderhaltung.

Eine wirklich sehr interessante Doku, die ich Euch empfehlen möchte.

Viel Spass beim Selbstheilungskräfte-mobilisieren,
Doc Ramadani


Das Leben ist so einfach, kompliziert, manchmal brutal – und immer einmalig

Täglich leben wir unser eigenes Leben – mit all dem was dazugehört: Glücksmomenten, Schwierigkeiten, Herausforderungen, Aufgaben, Erfolgen, Rückschlägen. Und diese Erfahrungen formen unsere Sichtweise für das Leben – das eigene Leben.

Wie würden wir jedoch unser eigenes Leben betrachten, wenn wir andere Erfahrungen gemacht haben könnten. Wenn uns etwas dabei helfen würde, die Sichtweise auf unser Leben zu erweitern, so als hätten wir mehr Überblick. Manchmal gelingt uns das in kurzen Momenten, beispielsweise wenn wir vom Schicksal anderer Menschen erfahren, oder sogar daran teilhaben können, manchmal teilhaben müssen.

Youtube hat im vergangenen Jahr ein einzigartiges Projekt gestartet: Life I A Day. Menschen in der ganzen Welt waren aufgerufen, am 24. Juli 2010 zu filmen, was ihnen wichtig ist. 80.000 Filme (4500 Stunden Material) aus 192 Ländern wurden eingeschickt und in fünf Monaten zu einem 90-minütigem Film geschnitten. Drei Fragen wurden gestellt: Was liebst du? Was hast du in der Tasche? Was fürchtest du? – Ein sehr beeindruckender Film.

Und das schreibt Youtube dazu:

Ein Blick auf alle Kontinente, in 190 Länder, in unzählige Leben: Das globale Filmprojekt bringt über YouTube hochgeladene Privatvideos verschiedenster Kulturen zusammen, zeigt Schicksale und Alltagssituationen hautnah und authentisch.

Die Filmemacher und das Internet-Videoportal Youtube riefen dazu auf, Augenblicke des Alltags am 24.07.2010 zu filmen und die Clips einzuschicken. Drei Fragen hatten sie dazu gestellt: Was liebst du am meisten? Was fürchtest du am meisten? Und was befindet sich in deiner Tasche? Menschen aller Altersklassen und Schichten aus 192 Ländern sandten 4.500 Stunden Filmmaterial ein. Daraus wurden mosaikartig und in der Abfolge eines Tagesablaufs Ausschnitte zusammengefügt. Gezeigt werden alltägliche Situationen wie Zähneputzen, die Zubereitung von Mahlzeiten, religiöse Rituale, Reisernte, Spielen oder das Hüten von Ziegen, aber auch besondere Momente wie Geburten, Hochzeitsfeiern oder die erste Rasur. Dabei zeigt sich die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen, von Streit und Gewaltausbrüchen über Langeweile, gemeinsamem Scherzen und gegenseitigem Trost bis hin zu Liebesgeständnissen und Heiratsanträgen.

Ich kann Euch nur empfehlen, Euch die anderthalb Stunden Zeit zu nehmen, um Euch diesen beeindruckenden Film anzusehen. Für mich ist dieser Film auch wieder einmal ein Beleg dafür, dass das Internet uns vieles Interessantes und Bereicherndes bieten kann.

 

Viel Spass beim Leben,
Doc Ramadani


The Butterfly Circus – Schicksal, Hoffnung, Chancen

Leute, Ihr seid einfach klasse. All die tollen Hinweise und Links, die Ihr mir als Anregung für neue Blog-Beiträge und Podcasts schickt, sind toll. Dieses Mal habe ich einen Link zu einem wundervollen Kurzfilm von Klaus Genseke aus Büchen geschickt bekommen. Der Film trägt den Titel „The Butterfly Circus“ und ist Gewinner des „Doorpost Film Project“ 2009. Regie führte Joshua Weigel.

Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes namens Will, der ein kümmerliches Dasein als Jahrmarktsattraktion fristet. Will ist die Attraktion des Jahrmarkts, da er ohne Arme und ohne Beine auf die Welt gekommen ist. Eines Tages besuchen die Artisten des bekannten „Butterfly Circus“ den Jahrmarkt. Nach einer sehr ungewöhnlichen ersten Begegnung, im Rahmen derer Will den Direktor des Zirkus anspuckt, sucht Will die Nähe zu den Artisten. Das ist der Anfang einer wunderbaren Geschichte über Schicksal, Hoffnung und Chancen.

 
Nick Vuijic, der Darsteller des Will im Film, kam aufgrund eines Gendefekts ohne Arme und Beine die Welt. Als kleiner Junge versuchte er sich umzubringen – heute hilft er als Prediger, Motivationstrainer und Direktor einer Organisation für körperlich Behinderte anderen Menschen. Wer mehr über den Motivationstrainer Nick Vuijic erfahren möchte, findet hier einen tollen Vortrag von ihm:

 
Viel Spass beim Hoffnung-schöpfen,
Doc Ramadani

PS.: Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Klaus Genseke für den Hinweis. Und – bitte, bitte Leute, macht weiter damit, mir so tolle Hinweise zu schicken.