Mein Podcast jetzt auch auf Spotify

Doc Ramadani's Podcast gibt es jetzt auch auf Spotify

Mein Podcast jetzt auch auf Spotify

Nachdem Spotify jetzt ebenfalls Podcasts in sein Angebot aufgenommen hat, habe ich mich dazu entschlossen, Doc Ramadanis Podcast auch über Spotify anzubieten. Wer den Podcast über Spotify abonnieren möchte, findet ihn direkt über diesen Link.

Wer meinen Podcast lieber über iTunes empfangen möchte, findet den Link zur Podcast-Seite unter diesem Link.

Außerdem kann man den Podcast auch auf einigen anderen Internet-Plattformen empfangen:

https://www.podcast.de/podcast/13628/

https://podtail.com/de/podcast/doc-ramadanis-podcast-hypnose-hypnotherapie-person/

https://castbox.fm/channel/id1491273

Viel Spass beim Hören,
Doc Ramadani


Podcast 032: Wann ist ein Mann ein Mann? – Doc Ramadanis Podcast Nr. 32

Dipl.-Psych. Christoph Schubert & Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 32 unterhalte ich mich mit meinem Kollegen Christoph Schubert über die Themen Mann-werden und Mann-sein. Ein interessanter Podcast nicht nur für Männer.

Immer wieder begegnen mir in meiner Praxis Themen, die mich in zweifacher Hinsicht betreffen: Kind- und Eltern-sein, Opfer- und Täter-sein, … Und oft ist es gut, beide Seiten kennen gelernt zu haben. Auch bei einem anderen Thema ist es gut, dass ich in zweifacher Hinsicht Einblicke bekomme, nämlich beim Thema Mann-sein.

In Podcast Nr. 32, dem ich den Titel „Wann ist ein Mann ein Mann?“ gegeben habe, unterhalte ich mich mit meinem geschätzten Kollegen, Dipl.-Psych. Christoph Schubert, genau über dieses Thema. Christoph wie ich begleiten tagtäglich Männer, die sich mit dem Thema beschäftigen. Und dabei kommen wir natürlich auch immer in Kontakt mit unseren eigenen Entwicklungsmöglichkeiten. Was liegt also näher als uns im Vieraugengespräch einmal über das Thema „Mann-sein“ zu unterhalten und uns über unsere gegenseitigen Erfahrungen auszutauschen. Und der Internetgemeinde bieten wir an, sich im geschützen Raum der Anonymität des Internets ein eigenes Bild zu machen.

Persönlich habe ich wieder unheimlich vom Austausch mit Christoph profitiert und fühle mich durch die Erfahrungen von Christoph sehr bereichert. Aber macht Euch selbst ein Bild.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 032: Wann ist ein Mann ein Mann? (552 Downloads)

Wer die Begleitung von Christoph Schubert persönlich in Anspruch nehmen und mit ihm persönlich in Kontakt treten möchte, findet alle Informationen auf seiner Homepage oder kann Christoph Schubert unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Christoph Schubert
Sandstr. 2
89231 Neu-Ulm
Tel: 0731-9458826
http://www.psycho-praxis-ulm.de

Viel Spass beim Mann-werden und Mann-sein,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 31

Fabian Ainser und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Wenn man wachsam durch das Leben geht, dann kann man beobachten, dass hypnotische Prozesse viel mehr Einfluss auf unser Alltagsleben und -erleben haben, als uns bewusst ist. Unsere Alltagssprache drückt das oft bemerkenswert präzise aus: „Ich fühle mich unter Druck gesetzt. Ich bin so angespannt. Das nimmt mir den Atem. …“. Wie hypnotische Prozesse auch Prozesse im Arbeitsleben und -erleben beeinflussen, erklärt mein Kollege Fabian Ainser in Podcast Nr. 31 mit dem Titel „Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen?“.

In Podcast Nr. 31 unterhalte ich mich mit dem Diplomkaufmann & Psychologen Fabian Ainser über das Thema „Wie hypnotische Prozesse Unternehmensabläufe zieldienlich und erfolgversprechend beeinflussen können.“.

Fabian Ainser hat Psychologie sowie BWL studiert und arbeitet als selbständiger Coach in einer Vielzahl von Unternehmen. Tagtäglich unterstützt er in Einzel- oder Gruppencoachings Menschen dabei, Ihr Arbeitserleben als bereichernd und sinnerfüllt zu erleben. Dabei nutzt er konsequent hypnosystemische Konzepte. Was genau man darunter verstehen kann, erläutert er im Podcast. Neben seiner Tätigkeit als Coach begleitet Fabian, genau wie ich, Menschen in seiner psychotherapeutischen Praxis im Zentrum von Frankfurt. Welchen Menschen er dort Hilfe anbieten kann und wie er seine beiden Betätigungsfelder als optimal ergänzend erlebt, kommt genauso zu Sprache, wie seine sympathische und gewinnende Art Ausdruck findet. Ein interessanter Podcast mit einem interessanten Menschen.

Hier könnt Ihr Euch den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 031: Wie hypnotisiere ich alleine ein ganzes Unternehmen (394 Downloads)

Wer sich über das Coaching-Angebot von Fabian Ainser informieren möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Homepage von Ainser-Consulting  oder erreicht ihn unter folgenden Kontaktdaten:

Ainser-Consulting
Neurosystemische Beratung für Unternehmen und Führungskräfte
Rohrbacherstr. 87
69115 Heidelberg
www.ainser-consulting.de

Wer gerne die therapeutische Begleitung durch Fabian Ainser in Anspruch nehmen möchte, kann ihn unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

Ainser-Praxis
Neurosystemische Beratung am Goetheplatz
Kaiserstraße 5a
60311 Frankfurt a.M.
www.ainser-praxis.de

Viel Spass beim erfüllenden und bereichernden Arbeiten,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 029: Vorträge souverän präsentieren – Doc Ramadanis Podcast Nr. 29

Ralf Gabler und Dr. Marco Ramadani

In Podcast Nr. 29 gibt mein Freund und Kollege Ralf Gabler einige Tipps und Tricks weiter, die Rednern dabei helfen können, ihre Vorträge souverän und selbstsicher zu präsentieren.

Immer wieder bitten mich vornehmlich Männer darum, Ihnen dabei zu helfen, Vorträge möglichst souverän, selbstsicher und gelassen präsentieren zu können. Viele Menschen haben dabei schon vieles ausprobiert, um diesem Ziel näher zu kommen.

In Podcast Nr. 29 gibt mein Freund und Kollege Ralf Gabler einige Tipps und Tricks weiter, die Rednern dabei helfen können, ihre Vorträge souverän und selbstsicher zu präsentieren.[/caption]

In Podcast Nr. 29 mit dem Titel „Vorträge souverän präsentieren“ unterhalte ich mich mit meinem Freund und Kollegen Ralf Gabler aus Rottweil über dieses Thema. Ralf ist selbst begeisterter Redner und gehört zu den Menschen, die es durch ihre Vorträge schaffen, andere Menschen zu begeistern und dabei souverän und selbstsicher zu wirken. Im Gespräch verrät Ralf viele Tipps und Tricks, die Vortragenden dabei helfen können, ihre Angebote entsprechend präsentieren zu können, unabhängig davon, um welches Thema es geht. Dieser Podcast ist nicht nur für Menschen interessant, die gefordert sind Präsentation abzuhalten.

Wer möchte, kann sich den Podcast gleich hier anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 029: Vorträge souverän präsentieren (801 Downloads)

Wer die Dienste von Ralf Gabler in Anspruch nehmen möchte und mit ihm persönlich in Kontakt treten möchte, findet alle Informationen auf seiner Homepage.

Viel Spass beim Vorträge-präsentieren,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Gelesen: Dazu fällt mir eine Geschichte ein – Bernhard Trenkle

Bernhard Trenkle hat mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein” sein neues Buch veröffentlicht. Ich habe es gelesen und finde es großartig:

Bernhard Trenkle, Grandseigneur der Milton Erickson Gesellschaft in Deutschland und Urgestein der psychotherapeutischen Landschaft in Deutschland, hat mit seinem neuen Buch „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ ein Buch geschrieben, das es wie kaum ein anderes Buch zuvor schafft, dem Leser den Nutzen und die Anwendbarkeit von Geschichten, Anekdoten und Schwänken in Therapie, Beratung und Coaching näher zu bringen. Und das wie häufig bei Büchern von Bernhard Trenkle: humorvoll, charmant und immer wieder mit einem Augenzwinkern.

Ohne viel theoretische Erklärungen und ohne Erläuterung möglicher Techniken zum Erfinden von Geschichten (das kann man an anderer Stelle sehr gut nachlesen), erklärt Bernhard Trenkle dem Leser einige einfache Regeln, die Geschichten – nach seiner langjährigen Erfahrungen – besonders wirksam machen und was man beim Erzählen beachten sollte. So besagt z.B. die „Fleischerregel“, dass Geschichten „gut abgehangen“ sein und damit zeitlich eher weit zurück liegen sollten. An anderer Stelle weist er darauf hin, dass man gerade beim Einsatz persönlicher Erfahrungen und Geschichten einige Dinge beachten sollte. Ganz pragmatisch erläutert Trenkle hier, auf was es nach seiner Meinung ankommt.

Schon wenige Seiten später eröffnet sich dem Erzählwilligen ein wahrer Schatz. Bernhard Trenkle erzählt entlang vieler interessanter, teilweise typischer, teilweise ungewöhnlicher Therapieschilderungen seine besten Geschichten und verrät dabei, welche Geschichten er für welche Fragestellungen auswählt. Eine wahre Fundgrube. Schon beim Lesen fühlt man sich geradezu in die Therapiesitzungen von Bernhard Trenkle hineinversetzt. Von besonderem Vorteil ist es da natürlich, wenn man den Autor schon bei seinen fast „berühmt berüchtigten“ Workshops erlebt hat – dann kann man sich gleich die entsprechende Stimme mental einspielen, wodurch die Geschichten scheinbar noch mehr Kraft bekommen.

Häufig bin ich beim Lesen in Gedanken schon dabei gewesen, dem einen oder anderen Klienten eine der Geschichten zu erzählen – oft wurde ich auch an eigene Herausforderungen erinnert. Die Fallschilderungen sind absolut hilfreich und thematisch sortiert, so dass man wirklich bei Gelegenheit vielleicht einfach mal nachsehen kann, ob sich da eine Geschichte für die Praxis findet. Die Geschichten sind spannend, lehrreich und sind meist ganz deutlich zielorientiert und bereiten damit vielleicht sanft den Weg für Veränderung.

Mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ hat Bernhard Trenkle ein absolut hilfreiches Buch geschrieben, dass ich Therapeuten jeglicher Ausrichtung, Beratern, Coaches und allen Interessierten wirklich empfehlen kann. Therapeutischen Neulingen möchte ich es besonders ans Herz legen, denn in all den Jahren meiner Arbeit habe auch ich erkennen dürfen, dass Geschichten einem oft von „therapeutischen Fingerhakeln“ weg und dafür hin zu einem respektvollen Schulterschluss mit dem Ratsuchenden helfen können. Ganz nebenbei kann ich allen möglichen Lesern ein absolutes Lesevergnügen in Aussicht stellen.

Vielleicht passiert es auch Ihnen bald, dass Sie gesagt bekommen: „Die Geschichte von diesem Mann, die Sie mir erzählt haben, ging mir nicht mehr aus dem Kopf!“

Viel Spass beim Geschichten einfallen lassen,
Doc Ramadani


Du hast keine Chance – also nutze sie!

Vor einigen Tage fragte ein Kollege in unserer hypnotherapeutischen Mailing-Liste an, ob jemand eine Idee hätte, wie man das Thema ADHS bei Kindern sehr kurz und prägnant vorstellen könne – er hätte 10 Minuten Zeit, um das Thema durch einen kurzen Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung darzustellen.

Darauf bekam er vielerlei Vorschläge und Verweise auf einschlägige Webseiten, aber auch ein ums andere Mal den Hinweis, dass es wohl kaum möglich sei, ein so komplexes Thema in lediglich 10 Minuten auch nur ansatzweise ausreichend vorzustellen.

Und dann … eine E-Mail von meinem Kollegen Dr. Constantin von der Lühe … kommentarlos schickt er folgende Geschichte … lest selbst:


Es mag so etwa 50.000 Jahre her sein, …

Der Wolf

… vielleicht sogar ein wenig länger, vielleicht auch weniger, das weiß ich nicht so ganz genau, jedenfalls war es ganz sicher sehr lange bevor mein Großvater ein Kind war, da lebte ein Junge in der Steinzeit mit seiner Sippe. Ich glaube, er war ziemlich genau so alt wie das Kind, das uns jetzt grade beschäftigt. Und irgendwie war dieser Junge bemerkenswert, merkwürdig. Ein Unruhegeist würde man vielleicht zu meines Großvaters Zeiten gesagt haben, ständig unterwegs, immerzu etwas Neues im Sinn. Es konnte sein, dass seine Eltern ihn hundertfach riefen, ohne dass er zu hören schien. War da nicht ein Rascheln im Gesträuch gewesen? Vielleicht ein Igel, den man leicht fangen und im Feuer backen konnte? Die Geschwister würden sich freuen. Und wie kam’s, dass unter den flachen Steinen, die gut von der Sonne beschienen wurden, viel grössere Ameisennester waren, als unter denen, die im Schatten lagen? Und noch ein Ruf, den Abfallkorb auszuleeren, bleibt unerhört.

Heute würden sehr kluge Menschen bestimmt einen Fachausdruck dafür wissen, wie man so etwas am besten nennen sollte. Und diese Benennungen wären geheimnisvoll, mystisch, dass man sich nicht unbedingt darunter etwas würde vorstellen können, zum Beispiel effneunzichpunktnull oder effeinundneunzichdrei oder auch effvierundneunzicheins. Geheimnisvoll! So etwas machen die Fachleute. So weiß jedermann gleich, wie wichtig sie zu nehmen sind. So sind sie, die Fachleute. Und oft wissen sie so viel, dass sie wirklich gute Ratschläge geben und jeder gleich merkt „Hier hast du einen Experten vor Dir!“, von dem kannst du etwas lernen, das nimmst Du gerne an, das ist hilfreich. Solche Fachleute, die gibt es ja für vieles! Für so vieles, wie es unser Junge vor 50.000 Jahren schon ahnte oder -ich bin sicher- es bestimmt sogar wusste, dass es dafür Leute gab, die genau Bescheid wussten über bestimmte Dinge und die einen lehren konnten, wie das alles zusammenhing.

Oder war es nicht selbstverständlich, dass es eine Erklärung dafür geben musste, wie die Sterne an den Himmel kamen und dort blieben und sich ständig änderten und doch jedes Jahr dann immer wieder dieselbe Position fanden, oder dafür, warum es verschieden klingt, wenn man mit einem Stück Hirschorn oder einem Stein gegen einen Feuerstein schlägt, oder dafür, warum es unter den Wölfen an der Abfallgrube des Zeltdorfs welche gab, die nicht wegliefen wenn unser Junge mit dem Korb kam, den er entleeren sollte, sondern nur etwas abseits stehen bleiben, ohne davonzulaufen wie die anderen, und mit ihren gelb glänzenden Augen wachsam, gewiß gierig, vielleicht neugierig beobachteten, was er da aus dem Dorf brachte, wölfisch Gutes? Fast ist er versöhnt mit den lauten Worten, die er vorhin hatte hören müssen, seinetwegen habe man sich halb dumm geschrien, hatte der Vater gesagt, die Hand in der Luft, des Igels und der Ameiseneier wegen, die er mitgebracht hatte, hatte er gedacht, trotz des Igels und der Ameiseneier, da war niemand so findig wie er.

Ja, ja, so sind sie die Eltern, so waren sie auch schon, als mein Großvater ein Kind war, und so waren sie auch schon lange, lange davor, schon immer. Die ihre Kinder großziehen, sie das lehren, was sie wissen, sie unterrichten, das Leben zu meistern. Unbekanntes genau erklären, vor Bedrohlichem warnen, wie zum Beispiel vor den Wölfen, die immer an der Grube lauern. So sind wir Menschen! Wir fühlen uns nicht sicher mit Unbekanntem, darum sind wir auch so sicher, dass es unseren Kindern nicht anders geht. Außer vielleicht, wenn ich mich das erste mal entschlösse, in eine Achterbahn zu steigen. Da ist dieser Kitzel, diese Herausforderung. Und so neu und unbekannt das Achterbahnfahren ist, so leicht ist es dann doch, denn ich habe mir diese Achterbahnfahrt ja selbst ausgesucht, dann haben wir uns ja entschieden dafür, uns diese Herausforderung zuzutrauen.

Ich merke es eben, bei den vielen Gedanken, die ich mir über die Erwachsenen mache, habe ich fast vergessen auf unseren Jungen zu achten, der mit seinem Korb an der Abfallgrube steht. Und ihm gegenüber einer von den Wölfen. Unruhig, diese Tiere, unruhiger noch als unser Junge! Wachsam! Wachsamer sogar noch als er! Scharfe Sinne, viel schärfere als er sogar! Und mißtrauisch! Wehrhaft! Angrifflustig, wenn man ihnen zu nahe kommt, sagt der Vater. Oder ist das, was der Vater Angriffslust nennt, etwas anderes? Offenbar hat der Wolf, der jetzt nicht weggelaufen ist, Hunger?

Genau beobachtet er des Jungen Bewegungen, bereit die Flucht zu ergreifen -oder anzugreifen?- und der Junge wiederum die seinen. Und der Junge bemerkt wie dieser Wolf, der vor ihm nicht davonläuft, den Geruch einsaugt, der von seinem Abfallkorb ausströmt, und in die gelben Augen mischt sich zur Wachsamkeit etwas wie eine Bitte? Hat er das richtig gesehen? Und ist es tatsächlich so, dass der Wolf jetzt ein ganz klein wenig mit dem Schweif wedelt, so wie es der Junge tausendfach beobachtet hat -aus sicherer Entfernung- genau so, wie es die Wölfe tun, wenn sie einander an der Abfallgrube begrüssen? Kein Zweifel! Und der Junge schaut in seinen Korb und fischt einen abgenagten Igel heraus und er wirft ihm den Wolf hin, der ihn gierig aufschnappt und mit ihm davonläuft.

Am nächsten Tag sitzt der Wolf an der Abfallgrube, ganz so, als würde er unseren Jungen erwarten. Aufmerksam nach allen Richtungen! Man sieht es ihm an, nur ein kleines Geräusch, nur einer der Jäger des Dorfs, der zwischen den Zelten hervorträte, nur eine unbedachte Bewegung des Jungen, ein Ruf der Wolfskameraden in der Steppe und er wäre weg. Aber nichts dergleichen geschieht. Und er erlaubt dem Jungen heute einen Schritt näher, und der Junge traut sich einen Schritt näher … und noch einen … und noch einen … und noch einen … fast wäre eine Berührung möglich … und der Junge nimmt wieder einen abgenagten Igel … und er legt ihn vor dem Wolf auf den Boden, der ihn vorsichtig aufnimmt und mit dem Igelgerippe davontrottet.

Von nun an sucht der Junge jeden Tag nach einem Igel und fast täglich hat er Erfolg. Und zum Erstaunen seiner Eltern und es ganzen Zeltdorfes kann er es kaum erwarten, in der Abenddämmerung den Abfallkorb zur Grube zu bringen. Und immer sitzt dort sein Wolf und wartet auf ihn und wartet auch dann, wenn es dem Jungen am Vortag nicht gelungen war, einen Igel zu finden.

Eines Morgens, als der Junge sehr früh erwacht und vor allen anderen aus dem Zelt der Familie heraus in die sich im ersten Licht hebenden Nebel tritt, da sieht er, dass sein Wolf ihm gefolgt ist und vor dem Zelteingang geschlafen hat.


Dr. Constantin von Lühe ist niedergelassener Facharzt für Kinder- & Jugendmedizin in eigener Praxis in meiner Geburtsstadt Lübeck. Die vorgenannte Geschichte erzählt Constantin in Runden von Eltern und /oder Lehrern, wenn es um Kinder mit ADHS, oppositionellem Verhalten, Eruptivität, … in Schulen geht.

Schwerpunktmäßig arbeitet er in den Bereichen der Systemischen Familientherapie, der Medizinischen Hypnose, der Betreuung von Familien mit entwicklungsbehinderten Kindern, in Manualtherapie und in der multimodaler ADHS-Betreuung. Seit 2000 gibt er sein Wissen regelmäßig in Vorträgen weiter – besonders zu Themen der Wahrnehmungs- und Kommunikationssysteme. Wer sich direkt an Dr. Constantin von der Lühe wenden möchte, findet hier seine Kontaktdaten.

Viel Spass beim Chancen nutzen,
Doc Ramadani


Den Meister der indirekten Hypnotherapie ungefiltert erleben – Milton H. Erickson auf DVD

Meinen Freund Hans-Ulrich Schachtner habt Ihr ja bereits in <a title=“Zum Beitrag über Podcast Nr. 21″ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/podcast-021-magische-kommunikation-mit-witz-charme-und-wohlwollen-doc-ramadanis-podcast-nr-21″>Podcast Nr. 21: „Magische Kommunikation: mit Witz, Charme und Wohlwollen”</a> und in meinem <a title=“Zum Blog-Beitrag vom 29.08.2011: &quot;Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft&quot;“ href=“http://energiebrief.dr-ramadani.de/wenn-dich-der-partner-schafft-dann-ist-es-partnerschaft“>Blog-Beitrag „Wenn Dich der Partner schafft, dann ist es Partnerschaft”</a> kennen gelernt. Um so eine charmante Reife zu entwickeln braucht es natürlich Übung, und zugleich geeignete Lehrer. In Milton H. Erickson, einem Meister der modernen Hypnotherapie, hatte Ulli eben einen von diesen geeigneten Lehrer.

In der Zeit, in der der Hans-Ulrich Schachtner über einige Jahre hinweg Milton Erickson in seinem Haus in Phoenix besuchte, filmte er den Unterricht, die er und einige weitere Erickson-Fans genießen durften und hielt damit fest, welches Verständnis von Hypnotherapie Milton Erickson in den letzten Jahren seines Lebens hatte und wie er sein Wissen an seine Schüler weitergab. Ein einmaliges Zeitdokument, dass Ulli nun als DVD-Set zu Verfügung stellt.

Das folgende Youtube-Video liefert eine Vorgeschmack auf das DVD-Set:

 

Hans-Ulrich Schachtner sagt selbst zu dem DVD-Set:

MILTON-ERICKSON live (1978)

10 DVDs (ca. 16 Stunden) aufgezeichnet von Hans-Ulrich Schachtner + 2 Bonus-DVDs

In den Jahren 1976 bis 1980 (Todesjahr) besuchte ich Milton H. Erickson in seinem Haus in Phoenix, Arizona. 1976 wohnte ich bei ihm und hatte das Privileg, 14 Tage lang jeder seiner Therapiesitzungen beizuwohnen, seine Familie kennen zu lernen und am Abend private Gespräche mit ihm zu führen. Es was das letzte Jahr in dem er noch Therapiesitzungen abhielt. 1977 kam ich mit meinem, damals noch sehr bescheidenen Videoequipment an und fragte ihn, ob ich ihn aufzeichnen dürfe. Ich ahnte wohl damals schon, dass er zu einer Legende im Rahmen der Geschichte der Psychotherapie werden würde.

Im Jahr 1977 waren auch schon einige „Fans“ von Erickson zugegen, so dass wir jeden Tag während der Aufzeichnungen eine kleine Runde von Therapeuten waren, die begeistert seinen Geschichten lauschten und seine Trance-Induktionen erlebten. Milton war stets äußerst großzügig mit seinem Wissen und Können und beantwortete alle unsere Fragen bereitwillig. Sogar seine Frau Betty Erickson führte uns, als besonderes Präsent, ihre Methode der Autohypnose vor.

Ich war so begeistert von Milton‘s Therapieweise, dass ich sie sofort meinen deutschen Kollegen nahe bringen wollte. Ich kümmerte mich um die Übersetzung seiner Bücher und hielt bereits 1977 meinen ersten Hypnoseworkshop in München und 1978 im Heidelberger Institut Helm Stierlins ab, in dem auch Gunther Schmidt einer der Teilnehmer war. Ich erzählte, wie ich zu Milton Erickson gekommen war, wie gastfreundlich er mich aufgenommen hatte und empfahl ihnen, diesen Meister zu besuchen, solange er noch am Leben war (was z.B. Bernhard Trenkle, Gunther Schmidt, Burkhard Peter und andere dann auch taten).

Das vorliegende Material ist nicht editiert. Sie erleben den Meister der Hypnotherapie live, so wie er in seinen letzten Jahren lehrte. So haben ihn auch Richard Bandler und John Grinder (NLP) erlebt, wie auch Jeff Zeig, Ernest Rossi und Stephen Gilligan. Wir hatten alle praktisch zur selben Zeit Milton H. Erickson für uns „entdeckt“ und lernten von ihm.

Hier haben Sie die Gelegenheit aus demselben „Rohmaterial“ nun Ihre Schlüsse zu ziehen und Lehren zu entwickeln, genauso wie es die eben genannten Personen taten. Wer weiß, was Sie daraus machen werden?

Wie man diese wertvollen Aufnahmen bestellen kann, erfährt man auf der Homepage von Hans-Ulrich Schachtner.

Viel Spass beim Inspirieren-lassen,
Doc Ramadani


Podcast 026: Leicht in Trance – Abnehmen mit Hypnose – Doc Ramadanis Podcast Nr. 26

Mit Elke Plato aus Ravensburg unterhalte ich mich in Podcast Nr. 26 über die Veränderung von Verhaltensmustern durch Hypnose - nicht nur für Abnehmwillige.

Mit Elke Plato aus Ravensburg unterhalte ich mich in Podcast Nr. 26 über die Veränderung von Verhaltensmustern durch Hypnose – nicht nur für Abnehmwillige.

Viele Menschen möchten gerne ihr Verhalten ändern, um sich gesünder, fitter und leistungsfähiger zu fühlen. Ungeliebte Laster, wie das übermäßige Essen oder das Rauchen, sollen der Vergangenheit angehören. Doch ganz so leicht ist das oft gar nicht, wenn einem jahrelang antrainierte Verhaltensmuster scheinbar regelmäßig einen Strich durch die Rechnung zu machen scheinen. Da klingt das Wort „Hypnose“ oft wie die Lösung aller Probleme. Jemand macht „Schnipp“ und schwupp-di-wupp sind der Verhaltensmuster aufgelöst. Dass das nicht so ist, aber trotzdem oft leicht sein kann, ist Thema von Podcast Nr. 26 „Leicht in Trance – Abnehmen mit Hypnose“.

In diesem Podcast unterhalte ich mich mit Elke Plato aus Ravensburg, die in Ihrer Praxis regelmäßig Menschen dabei hilft, alte Verhaltensmuster mit Hypnose so zu wandeln, dass die Menschen Ihren Zielen näher kommen und diese auch erreichen – und das oft schneller und leichter als erwartet (vielleicht manchmal sogar befürchtet). Im Gespräch erfährt man vieles darüber, wie sowas geht und was dafür notwendig ist. Für Abnehm- und Entwöhnwillige gibt es auch jede Menge Tipps und Tricks für die Vorbereitung. Vielleicht bekommst ja auch Du Lust, etwas an einem ungeliebten Verhaltensmuster zu ändern.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 026: Leicht in Trance – Abnehmen mit Hypnose (2165 Downloads)

Elke Plato
Kuppelnaustr. 16
88212 Ravensburg
Telefon:  0170/697 572 7

eMail: praxis-plato@web.de
www: www.praxis-plato.de

Viel Spass beim Leichtigkeit-erreichen,
Doc Ramadani


Podcast 024: Kinder mental stärken – Therapie mit Köpfchen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 24

In Podcast Nr. 24 unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kindern und Jugendlichen.

Trance ist ein ganz natürliches Phänomen – jeder der einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, kann ganz spontan auftretende Trancephänomene erkennen, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Was spontan im Spiel entsteht, kann gerade auch bei Kindern therapeutisch genutzt werden.

Mit meinem Kollegen, dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Hartmut Ditter aus Laichingen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 24 über die hypnotherapeutische Begleitung von Kindern – und oft auch Eltern. Dr. Ditter erklärt, wie er hypnotherapeutsche Arbeitsweisen in seine tägliche Arbeit zum Wohl von Kind und Eltern integriert. Nicht nur Eltern können erfahren, wie bereits Kleinigkeiten dazu beitragen können, dass sich Kinder wohler fühlen und sich selbst entwickeln können.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 024: Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen (573 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Dr. Hartmut Ditter wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Praxis Dr. Hartmut Ditter
Platzgasse 1
89150 Laichingen
Telefon: 07333/922333
eMail: DrDitter@DrDitter-Laichingen.de
www: www.kinder-mental-staerken.de

Viel Spass beim Mental-stärken,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 023: Warum Trance so heilsam sein kann – Doc Ramadanis Podcast Nr. 23

Mit meinem geschätzen Kollegen Walter Hofmann, Facharzt für psychotherapeutische Medizin aus Singen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 23 über den nutzen von Trance in der Psychotherapie.

Viele Menschen, die sich erstmalig mit den Themen Hypnose und Hypnotherapie in Kontakt kommen, können sich anfangs nur schwer vorstellen, dass Trance so heilsam sein kann. Aufmerksame Leser meines Blogs und Hörer meines Podcasts kennen längst meine Sichtweise von Trance und dem Prozess, der es uns ermöglicht, diesen Zustand gezielt für uns zu nutzen: Hypnose.

Mit meinem geschätzten Kollegen, dem Facharzt für psychotherapeutische Medizin Walter Hofmann auf Singen, unterhalte ich mich über den Nutzen von Hypnose in der Psychotherapie und Medizin. Im Gespräch erläutert Walter Hofmann, warum für ihn Hypnose und Trance so hilfreich erscheinen und warum er bei vielen Themen dazu übergegangen ist, Gruppentrancen anzubieten.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 023: Warum Trance so heilsam sein kann (809 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Walter Hofmann wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Walter Hofmann
Praxis für Psychotherapie
Händelstr. 5
78224 Singen
Telefon: 0171 – 3434400

Viel Spass beim Zuhören-und-Inspirieren-lassen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.