Coronavirus: Angst in besonnenes Handeln verwandeln – Kostenlose Selbsthypnose

Viele Menschen entwickeln angesichts der Coronavirus-Pandemie Ängste. Die körperlichen Reaktionen, die mit Angst einhergehen, sind sehr massiv. Wir merken, dass wir angespannt sind. Das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Wir werden unruhiger. Im Sinne der Evolution war dieses Programm zur Aktivierung des Körpers sehr sinnvoll und ein echter Überlebensvorteil. Deshalb ist es sehr stark in unserem Körper verankert.

Anhaltende Angst kann aber ermüden und negative Gedanken entstehen lassen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich in diesen bewegten Tagen um Deine psychische Gesundheit kümmerst. Um Dich dabei zu unterstützen, habe ich folgende Selbsthypnose für Dich aufgenommen. Wenn Du Dich dazu entscheidest die Aufnahme anzuhören, dann sorg dafür, dass Du ungestört bist. Such Dir ein gemütliches Plätzchen und hör die Aufnahme am besten über Kopfhörer an. Schließ die Augen. Das kann Dir helfen, Dich besonders gut konzentrieren zu können.

Auf keinen Fall solltest Du die Aufnahme anhören, wenn Du einer Tätigkeit nachgehst, die Deiner Aufmerksamkeit bedarf.

Bevor Du die Aufnahme anhörst hier noch einige ganz konkrete Tipps, die Dir helfen können, Deine psychische Gesundheit zu unterstützen.

  • Achte auf regelmäßigen und ausreichenden Schlaf. Im Schlaf regeneriert Dein Körper und baut wichtige Reserven für den Alltag auf. Außerdem räumt Dein Gehirn innerlich auf, während Du schläfst.
  • Ernähre Dich gesund und ausgewogen. Frisches Obst und Gemüse sollten einen festen Platz in Deiner Ernährung haben.
  • Verzichte auf Alkohol. Der Genuss von Alkohol begünstigt die Entstehung von Angstgefühlen oder depressiven Stimmungen im Körper.
  • Falls Du Raucher bist, reduziere Deinen Tabakkonsum. Am besten: Du hörst jetzt mit dem Rauchen auf. Raucher haben ein erhöhtes Risiko einen schweren Verlauf der Lungenerkrankung Covid-19 zu erleiden.
  • Tu etwas für Deine körperliche Fitness. Sport ist ein sehr bewährtes Mittel, um positive Gefühle entstehen zu lassen. Falls Du Sport im Freien betreibst, wahre den notwendigen Abstand zu anderen Leuten. Wenn Du nicht nach Draußen kannst, würde ich Dir empfehlen einmal im Internet nach Workouts zu schauen. Ganz nebenbei gibt es einige tolle, kostenlose Yoga-Kurse auf den Video-Plattformen im Internet.
  • Reduziere Deinen Medienkonsum auf ein gesundes Maß. Informiere Dich 2 bis 3 mal am Tag über die aktuellen Nachrichten. Nutze dafür verlässliche Quellen. Soziale Netzwerke sind keine verlässliche Quellen, um Dich zu informieren.
  • Gib Dir Gelegenheit, Dich ablenken zu lassen. Fang vielleicht ein neues Buch an zu lesen. Übe mal wieder regelmäßig Dein Musikinstrument. Erledige etwas, was Du schon lange mal erledigen wolltest.
  • Wenn Du einkaufen gehst, wahre Abstand zu anderen Menschen. Wenn Dir Menschen zu nahe kommen, sag folgendes: „Bitte halten Sie Abstand. Ich könnte mit dem Coronavirus infiziert sein.“. Dreh also die Argumentation um. Von „ich habe Angst angesteckt zu werden“ zu „denken sie daran, dass ich sie anstecken könnte“. Du wirst erstaunt sein, wie gut das wirkt.

So, wenn Du möchtest kannst Du die Aufnahme anhören. Du kannst sie zu jedem Zeitpunkt auch nochmals anhören. Hier kannst Du die Aufnahme anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:

Coronavirus: Angst in besonnenes Handeln verwandeln - Kostenlose Selbsthypnose (853 Downloads)

 

Bleibt gesund,

Marco


Podcast 023: Warum Trance so heilsam sein kann – Doc Ramadanis Podcast Nr. 23

Mit meinem geschätzen Kollegen Walter Hofmann, Facharzt für psychotherapeutische Medizin aus Singen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 23 über den nutzen von Trance in der Psychotherapie.

Viele Menschen, die sich erstmalig mit den Themen Hypnose und Hypnotherapie in Kontakt kommen, können sich anfangs nur schwer vorstellen, dass Trance so heilsam sein kann. Aufmerksame Leser meines Blogs und Hörer meines Podcasts kennen längst meine Sichtweise von Trance und dem Prozess, der es uns ermöglicht, diesen Zustand gezielt für uns zu nutzen: Hypnose.

Mit meinem geschätzten Kollegen, dem Facharzt für psychotherapeutische Medizin Walter Hofmann auf Singen, unterhalte ich mich über den Nutzen von Hypnose in der Psychotherapie und Medizin. Im Gespräch erläutert Walter Hofmann, warum für ihn Hypnose und Trance so hilfreich erscheinen und warum er bei vielen Themen dazu übergegangen ist, Gruppentrancen anzubieten.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 023: Warum Trance so heilsam sein kann (970 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Walter Hofmann wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Walter Hofmann
Praxis für Psychotherapie
Händelstr. 5
78224 Singen
Telefon: 0171 – 3434400

Viel Spass beim Zuhören-und-Inspirieren-lassen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Ich lasse mich gern bewerten

Ich lasse mich gern bewerten

Könnt Ihr Euch noch an den Trubel um die erste Ärzte-Ranking-Liste im Focus erinnern? – Ein Aufschrei ging durch die Ärzteschaft. Doch das war erst der Anfang:

Das deutsche Gesundheitssystem und damit auch der Medizinmarkt ist stetig im Wandel. Mehr Wettbewerb wird nicht nur von den Krankenkassen verlangt, sondern hat auch schon längst die Ärzteschaft erreicht. Medizin ist in vielen Bereichen schon zu einem richtigen Business geworden. Kollegen die sich mit ästhetischen Eingriffen oder Wahlleistungen positionieren, haben schon längst erkannt, dass ohne Werbung nichts mehr geht. In regionalen „In“-Magazinen springen einem ganzseitige Anzeigen von Chirurgen, Internisten und Zahnärzten ins Auge.

Seit einiger Zeit sorgten nun auch so genannte Ärzte-Bewertungsportale für Aufschreie in der deutschen Ärzteschaft. Verschiedene Vereinigungen und Verbänden verlangten sogar das Verbot dieser Portale und drohten mit Rechtsklagen. Vergeblich – diese Portale haben sich schon längst fest im Internet etabliert.

Ich finde die Idee gut, dass man Ärzte in einem Portal bewerten kann. Ärzte sollten sich in diesem Gesundheitsmarkt, der mittlerweile einigen Dienstleistungsbranchen sehr ähnlich ist, der Bewertung stellen. Mögliche Kritikpunkte können ja sehr hilfreich sein, um sein Angebot zu verbessern. Einige Anstandsregeln sollten beachtet werden und den Ärzten sollte die Möglichkeit gegeben werden, auf Bewertungen reagieren zu können. Die meisten Anbieter der Portale haben das so umgesetzt. Etwas vermisse ich jedoch sehr: es sollte vergleichbare Angebote auch für Psychotherapeuten geben. Bei denen fällt mir nämlich häufig auf, dass sie nicht einmal eine Homepage mit einem Foto besitzen. Wie will man sich denn da als Patient ein Bild von der- oder demjenigen machen, die oder den man sich als potentiellen Begleiter ausguckt?

Nun ja, ich habe mich jedenfalls dazu entschlossen, bei den Bewertungsportalen aktiv mitzumachen und mir 4 Portale ausgesucht, in denen ich mein Profil bereitstelle. Wer möchte, kann sich ja einmal ansehen, wie oft die Profile bereits eingesehen wurden und welche Bewertungen abgegeben wurden.

Und natürlich lade ich alle Menschen, die mich als Begleiter gewählt hatten oder haben, dazu ein, in der Anonymität des Internets Ihre ehrliche Bewertung über meine Begleitung abzugeben. Ich werde mir ernst gemeinte Bewertungen zu Herzen nehmen – Trotzbewertungen, die ich auch manchmal als Resonanz auf meine Blog-Beiträge erhalte, werde ich wie immer hypnotisch ausblenden. (-:

Und hier findet Ihr die Links zu meinen Bewertungsprofilen:

  1. Mein Profil bei jameda.de(ein Service der TOMORROW FOCUS AG und des FOCUS Magazin Verlags)
  2. Mein Profil bei docinsider.de
  3. Mein Profil bei esando.de
  4. Mein Profil bei sanego.de

Viel Spass beim Bewerten,
Doc Ramadani

Foto: © Mumpitz – Fotolia.com

Ab und zu einmal ein neues Placebo

Im Blog von Hanspeter Ricklin habe ich einen tollen Beitrag gefunden. Er berichtet darin über ein Youtube-Video von Dan Ariely, dem Autor des lesenswerten Buches „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“.

 
Mein Freund Stefan Hammel hat dazu einmal folgende Geschichte erfunden:

„Immer, wenn ich einen Vortrag halte“, hat neulich ein Mann zu mir gesagt, „habe ich solches Lampenfieber. Mein Blutdruck geht in die Höhe, ich bekomme Herzklopfen und atme gepresst und schnell. Meine Frau hat mir dieses Blutdruck senkende Mittel gegeben. Seitdem ist es besser geworden.“ „Ich möchte Ihnen ein Geheimnis verraten“, habe ich geantwortet. „Immer, wenn Sie das Mittel einnehmen, weiß Ihr Körper schon, dass er den Blutdruck senken wird. Er weiß genau, was er auf die Tablette hin zu tun hat. Er weiß es so genau, dass er den Blutdruck auch senken wird, wenn Sie die Tablette einfach nur einstecken.”

“Hat funktioniert”, berichtete der Mann beim nächsten Treffen.

Viel Spass beim Placebo-therapieren,
Doc Ramadani