Gelesen: Dazu fällt mir eine Geschichte ein – Bernhard Trenkle

Bernhard Trenkle hat mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein” sein neues Buch veröffentlicht. Ich habe es gelesen und finde es großartig:

Bernhard Trenkle, Grandseigneur der Milton Erickson Gesellschaft in Deutschland und Urgestein der psychotherapeutischen Landschaft in Deutschland, hat mit seinem neuen Buch „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ ein Buch geschrieben, das es wie kaum ein anderes Buch zuvor schafft, dem Leser den Nutzen und die Anwendbarkeit von Geschichten, Anekdoten und Schwänken in Therapie, Beratung und Coaching näher zu bringen. Und das wie häufig bei Büchern von Bernhard Trenkle: humorvoll, charmant und immer wieder mit einem Augenzwinkern.

Ohne viel theoretische Erklärungen und ohne Erläuterung möglicher Techniken zum Erfinden von Geschichten (das kann man an anderer Stelle sehr gut nachlesen), erklärt Bernhard Trenkle dem Leser einige einfache Regeln, die Geschichten – nach seiner langjährigen Erfahrungen – besonders wirksam machen und was man beim Erzählen beachten sollte. So besagt z.B. die „Fleischerregel“, dass Geschichten „gut abgehangen“ sein und damit zeitlich eher weit zurück liegen sollten. An anderer Stelle weist er darauf hin, dass man gerade beim Einsatz persönlicher Erfahrungen und Geschichten einige Dinge beachten sollte. Ganz pragmatisch erläutert Trenkle hier, auf was es nach seiner Meinung ankommt.

Schon wenige Seiten später eröffnet sich dem Erzählwilligen ein wahrer Schatz. Bernhard Trenkle erzählt entlang vieler interessanter, teilweise typischer, teilweise ungewöhnlicher Therapieschilderungen seine besten Geschichten und verrät dabei, welche Geschichten er für welche Fragestellungen auswählt. Eine wahre Fundgrube. Schon beim Lesen fühlt man sich geradezu in die Therapiesitzungen von Bernhard Trenkle hineinversetzt. Von besonderem Vorteil ist es da natürlich, wenn man den Autor schon bei seinen fast „berühmt berüchtigten“ Workshops erlebt hat – dann kann man sich gleich die entsprechende Stimme mental einspielen, wodurch die Geschichten scheinbar noch mehr Kraft bekommen.

Häufig bin ich beim Lesen in Gedanken schon dabei gewesen, dem einen oder anderen Klienten eine der Geschichten zu erzählen – oft wurde ich auch an eigene Herausforderungen erinnert. Die Fallschilderungen sind absolut hilfreich und thematisch sortiert, so dass man wirklich bei Gelegenheit vielleicht einfach mal nachsehen kann, ob sich da eine Geschichte für die Praxis findet. Die Geschichten sind spannend, lehrreich und sind meist ganz deutlich zielorientiert und bereiten damit vielleicht sanft den Weg für Veränderung.

Mit „Dazu fällt mir eine Geschichte ein“ hat Bernhard Trenkle ein absolut hilfreiches Buch geschrieben, dass ich Therapeuten jeglicher Ausrichtung, Beratern, Coaches und allen Interessierten wirklich empfehlen kann. Therapeutischen Neulingen möchte ich es besonders ans Herz legen, denn in all den Jahren meiner Arbeit habe auch ich erkennen dürfen, dass Geschichten einem oft von „therapeutischen Fingerhakeln“ weg und dafür hin zu einem respektvollen Schulterschluss mit dem Ratsuchenden helfen können. Ganz nebenbei kann ich allen möglichen Lesern ein absolutes Lesevergnügen in Aussicht stellen.

Vielleicht passiert es auch Ihnen bald, dass Sie gesagt bekommen: „Die Geschichte von diesem Mann, die Sie mir erzählt haben, ging mir nicht mehr aus dem Kopf!“

Viel Spass beim Geschichten einfallen lassen,
Doc Ramadani


Podcast 027: Wenn Lernen verzaubert – Zaubern in Therapie und Pädagogik – Doc Ramadanis Podcast Nr. 27

Mit meinem Nachbarn, dem berühmten Zauberkünstler Fred Bossie unterhalte ich mich in Podcast Nr. 27 über das Zaubern in Therapie und Pädagogik.

Immer wieder besuchen mich Eltern mit Ihren Kindern in der Praxis und schildern mir, dass es den Kindern wohl schwer falle, sich zu konzentrieren, diese unter einem zu geringem Selbstbewusstsein litten oder in anderen Fällen durch Stören im Unterricht auffallen würden. Nicht selten sind die Eltern dann erstaunt, wenn ich vorschlage, dass ich dem Kind das Zaubern beibringen könnte. Warum es manchmal sehr sinnvoll sein kann, mit Kindern zu zaubern, kann man in meinem neuen Podcast Nr. 27 mit dem Titel „Wenn Lernen verzaubert – Zaubern in Therapie und Pädagogik“ erfahren.

begeisterter Jungzauberer, entwickelte sozusagen „aus der Not heraus“ das kreative Zaubern und entdeckte während seiner langjährigen Arbeit als Zauberer und Zauberlehrer, was das Zaubern so interessant, hilf- und erfolgreich für das Lernen macht. In meinem Gespräch mit Fred Bossie erfährt man vieles über seine eigene Lebensgeschichte, seine Motivation und seine Erfahrungen. Eine absolut hörenswerte Reise in die Welt der Magie und in die Welt der Stärken und Ressourcen.

Und hier kannst Du Dir den Podcast direkt anhören:

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 027: Wenn Lernen verzaubert - Zaubern in Therapie und Pädagogik (677 Downloads)

Wer sich für das Seminarprogramm und das Schaffen von Fred Bosse interessiert, findet alle notwendigen Infos auf seiner Homepage www.zaubern.de. Wer Bücher zu dem Thema sucht, kann sich gerne einmal die folgenden Bücher meiner Kollegin Annalise Neumeier ansehen, in denen das Thema sehr schön dargestellt ist:

Viel Spass beim Verzaubern,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 024: Kinder mental stärken – Therapie mit Köpfchen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 24

In Podcast Nr. 24 unterhalte ich mich mit dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Harmut Ditter aus Laichingen über Hypnotherapie bei Kindern und Jugendlichen.

Trance ist ein ganz natürliches Phänomen – jeder der einmal Kinder beim Spielen beobachtet hat, kann ganz spontan auftretende Trancephänomene erkennen, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Was spontan im Spiel entsteht, kann gerade auch bei Kindern therapeutisch genutzt werden.

Mit meinem Kollegen, dem Kinder- und Jugendarzt Dr. Hartmut Ditter aus Laichingen, unterhalte ich mich in Podcast Nr. 24 über die hypnotherapeutische Begleitung von Kindern – und oft auch Eltern. Dr. Ditter erklärt, wie er hypnotherapeutsche Arbeitsweisen in seine tägliche Arbeit zum Wohl von Kind und Eltern integriert. Nicht nur Eltern können erfahren, wie bereits Kleinigkeiten dazu beitragen können, dass sich Kinder wohler fühlen und sich selbst entwickeln können.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 024: Kinder mental stärken - Therapie mit Köpfchen (602 Downloads)

Wer sich direkt an meinen Kollegen Dr. Hartmut Ditter wenden möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Praxis Dr. Hartmut Ditter
Platzgasse 1
89150 Laichingen
Telefon: 07333/922333
eMail: DrDitter@DrDitter-Laichingen.de
www: www.kinder-mental-staerken.de

Viel Spass beim Mental-stärken,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 018: Hypnotherapie ist mehr als Trance – Doc Ramadani’s Podcast Nr. 18

Viele Menschen denken, dass die Menschen, die sich für eine Hypnotherapie entscheiden, während der Sitzungen in der Regel mit geschlossenen Augen in einem Sessel sitzen oder sogar liegen, während ein Hypnotiseur mit magischen Formeln das Unterbewusstsein des Hypnotisierten bearbeitet.

Dass das weit gefehlt ist, erläutere ich in meinem Podcast Nr. 18: Hypnotherapie ist mehr als Trance. Hypnotherapie beginnt für mich beim ersten Kontakt mit dem Ratsuchenden und ist für mich fast so etwas wie eine Lebenseinstellung geworden. Im fast 50-minütigen Podcast versuche ich eine Einblick in meine ganz persönliche Sichtweise der Dinge zu gewähren. Außerdem erläutere ich, warum ich denke, dass Trance ein ganz natürliches Phänomen ist, das uns Menschen ständig begleitet. Eigentlich sind wir immer irgendwie in Trance – manchmal in einer guten, manchmal in einer neutralen und manchmal aber auch in einer unangenehmen. Vielleicht findet der eine oder andere ja noch eine Anregung, wie er sich in eine möglichst angenehme Alltagstrance hypnotisiert.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 018: Hypnotherapie ist mehr als Trance (840 Downloads)

Viel Spass beim Selbsthypnotisieren,
Doc Ramadani


Worum es mir in der Begleitung von Menschen geht

Wenn Menschen mich in meiner Praxis besuchen, verwende ich sehr oft sehr viel Zeit darauf, den Menschen zu erklären, dass sie so, wie sie sind, okay sind und es vielleicht hilfreich ist, darauf zu schauen, was ihre persönlichen Stärken sind. Der Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen hat das in einer seiner Gutenachtgeschichten wunderbar dargestellt:

Viel Spass beim Stärken-herausarbeiten,
Doc Ramadani

PS.: Danke an Katharina Hille für die Inspiration in ihrem tollen Blog.


Therapeuten sind Diener

Therapeuten sind Diener

Wenn man Menschen berät oder ihnen hilft, in bestimmten Situationen ihres Lebens ein wenig besser zurecht zu kommen, macht es Sinn, immer wieder auch einmal über die eigene Stellung nachzudenken. Und dabei steckt ein wichtiges Merkmal schon in der Bezeichnung Therapeut an sich. Der Begriff Therapeut stammt nämlich aus dem Griechischen (therapeutés) und bedeutet Diener, Aufwartender, Wärter oder Pfleger. Als Therapeut ist man also an erster Stelle Dienender – jemand der einem anderen Menschen dient.

Stets zu Diensten,
Doc Ramadani


Podcast 013: Wenn Geschichten heilen – Doc Ramadanis Podcast Nr. 13

Podcast 013: Im Gespräch über therapeutisches Erzählen mit dem Therapeuten und Theologen Stefan Hammel

Geschichten erzählen gehört wohl zu den ältesten therapeutischen Handlungen der Menschheit. Geschichten sind genauso alt, wie die Menschheit. Doch auch heute bieten Geschichten in der Therapie bei seelischen aber auch körperlichen Fragestellungen vielfache Möglichkeiten zur Linderung oder Lösung von Problemen.

In Podcast Nr. 13 spreche ich meinem Kollegen, Therapeuten, Buchautor und Theologen Stefan Hammel über die Kunst des therapeutischen Erzählens.  Warum haben Geschichten für uns Menschen eine so besondere Anziehungskraft? Wie wirken Sie? Wie kann man therapeutische Geschichten selbst erfinden? Was macht gute Geschichten aus? Und wie findet ein Theologe den Weg zum Therapeuten? Und welche Rolle spielen dabei Geschichten? Antworten auf diese Fragen findet Ihr in Doc Ramadanis Podcast Nr. 13.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 013: Wenn Geschichten heilen (851 Downloads)

Wer sich direkt mit Stefan Hammel in Verbindung setzen möchte, erreicht ihn unter folgenden Koordinaten:

Stefan Hammel
Institut für Hypno-Systemische Beratung
Kieferberg 25
67659 Kaiserslautern
Telefon: 0631-3702093
Telefax: 0631-3702094
eMail: stefan.hammel@hsb-westpfalz.de
http://www.stefanhammel.de

Allen Menschen in therapeutischen oder beratenden Kontexten möchte ich folgendes Buch von Stefan Hammel empfehlen, das Euch ein Eldorado an Geschichten und Techniken eröffnet:

Viel Spass beim Geschichten erzählen,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.


Podcast 002: Was Osteopathie und Hypnotherapie gemeinsam haben – Doc Ramadanis Podcast Nr. 2

Doc Ramadanis Podcast Nr. 002 – Im Gespräch über Osteopathie mit dem Osteopathen Ralf Vogt

In meinem zweiten Podcast unterhalte ich mich mit dem Osteopathen Ralf Vogt aus Illertissen über das Thema Osteopathie. Sehr interessant war für mich, zu erfahren, wie viel eigentlich Osteopathie und Hypnotherapie gemeinsam haben. Ralf Vogt erklärt auf sehr spannende Weise, wie Osteopathen arbeiten, wie man Osteopathie erlernen kann und was Osteopathie von anderen manuellen Therapieverfahren unterscheidet.

Ralf Vogt ist Seminarleiter und Ausbilder für Osteopathie und hat unter anderem schon vielen Ärzten osteopathische Arbeitsweisen beigebracht. Regelmäßig gibt er seine langjährige Erfahrung in Ausbildungsseminaren weiter. Die Homepage von Ralf Vogt erreichen Interessenten unter www.vogt-info.com.

 

Wer sich die MP3-Datei lieber herunterladen möchte, kann den folgenden Link benutzen:
Podcast 002: Was Osteopathie und Hypnotherapie gemeinsam haben (650 Downloads)

Viel Spass beim Zuhören,
Doc Ramadani

PS.: Alle Podcasts zum Download als MP3-Dateien findet man hier.